12.03.04

 

Auserwählte, liebe Freunde, wer Meine Liebe sucht, wird Sie haben, wer in Meinem Glühenden Herzen leben will, wird es tun können. Wer sucht, findet, jenem der anklopft, dem öffne Ich, öffne Ich immer. Freunde, sucht nicht die Welt und die Dinge der Welt, sucht Mich und dient Mir treu, sucht das Feuer Meines Herzens: es wird euch aufnehmen, eure Unvollkommenheit verglühen und ihr werdet Mir immer ähnlicher werden. Es kann sich nicht retten, wer die Welt sucht und sich vom stürmischen Wind ihres Wahnsinns mitreißen läßt. In Meinem Herzen ist eine sanfte Brise, kommt in Mich und bleibt, um Meine Unendlichen Köstlichkeiten der Liebe zu genießen.

 

Geliebte Braut, in Meinem Herzen ist alles Schöne was für deine vollkommene Verwirklichung notwendig ist. In Meinem Herzen ist das Unauslöschliche Feuer Meiner Liebe, welches reinigt und heiligt, jede Unvollkommenheit verglüht und euch in allem Mir ähnlich macht. Liebe Braut, der stürmische Wind der Welt reißt mit sich fort und täuscht; bleibe glücklich in Meinem Herzen, Meine Köstlichkeiten werden kein Ende nehmen: du hast noch nicht aufgehört eine zu genießen, daß schon eine andere bereit ist. Treue Braut, vertraue auf Mich und lebe beständig in Meinem Herzen. Ich habe ein kostbares Werkzeug Meiner Liebe aus dir gemacht, gehe wohin Ich dich sende und wirke nach Meinem Willen. Dein leben wird wie ein Frühling sein, wenn alle Bäume blühen, und diese Blüte hört nie auf, wie ein Frühling, dem nicht mehr der Winter folgt. Wie wird es sein? Wie eine Morgenröte welcher kein Sonnenuntergang mehr folgt, Morgenröte des Lichtes und der Schönheit, Morgenröte der Freude und der Harmonie. Siehst du durch Meinen Blick was geschieht?

Du sagst Mir: "Ich sehe wunderbare, sehr hohe Türen, die leuchtend sind, als wären sie aus Kristall und purem Gold, ich sehe, daß sie sich auf ihren Angeln drehen, ich kenne bereits diese wunderbaren Türen, ich sehe, daß sie sich rasch drehen, sie schließen sich immer mehr, ich fürchte, daß sie in Kürze ganz geschlossen sein werden und keiner mehr eintreten kann. Meine Seele klagt bei diesem Anblick, denn ich weiß was das bedeutet. Ich sehe viele Engel ein und ausgehen, sie gehorchen Deinen erhabenen Anordnungen, aber ich sehe wenige Seelen eintreten, während sich alles dem Abschluß nähert. Mein angebeteter Herr, ich möchte durch die Straßen der Welt gehen und sagen: beeilt euch, beeilt euch, bekehrt euch, glaubt an das Evangelium, kehrt mit dem Verstand und mit dem Herzen zu Gott zurück, beleidigt Ihn nicht mehr, bittet Ihn um Vergebung und bleibt zu Seinen Füßen um Ihn mit all den Kräften eures Herzens und eurer Seele anzubeten. Das möchte ich sagen, mein angebeteter Herr, aber ich schaue die wahnsinnige Menge auf den Straßen an, ich schaue die Menge an, die gedankenlos lauft und schweige. Ich sehe Deinen Blick: er ist traurig, sehr traurig, Dein Schweigen sagt mir alles, ich verweile in Anbetung und teile Deinen Schmerz. Ich denke an die Stadt Ninive. Als Jona sprach, hörten alle auf ihn, der König tat Buße und das ganze Volk folgte ihm, vom größten bis zum kleinsten. Ich sehe hingegen, daß die Welt in ihrer großen Schwachheit bleibt. Jene die ihre Sünden bereuen sind wenige, einige erkennen die Sünde gar nicht, nachdem sie ein sündiges Leben geführt haben, sagen sie: „Ich habe nichts schlechtes getan, ich werde sicher gerettet sein!“ Mich schaudert, wenn ich die großen Sünder diese Worte sprechen höre. Ich erkenne, durch Eingebung, aus Deinem sehr traurigen Blick, daß Du Deinem feind erlaubst eine weitere seiner Karten zu spielen. Er nimmt menschliche Gestalt an und lacht, lacht höhnisch und zeigt mir eine Karte, eine schreckliche Karte die ich bereits kenne, er lacht, der verdammte, und zeigt wiederum das Siegeszeichen. Mein angebeteter Jesus, warum begreifen die Menschen nach so vielen Zeichen immer noch nicht? Warum sind sie blind und taub? Jene von Ninive wurden begnadigt, weil sie alle ihre Sünden bereuten und Du, Wunderbarster Gott, hast ihre Stadt nicht vernichtet, sondern erbarmtest Dich ihrer. Die heutigen Menschen wollen nicht nur nicht bereuen, sondern häufen Sünde über Sünde an, Fehler über Fehler, und wiederholen frech: „Was tun wir böses?“ Ich begreife Deine tiefe Traurigkeit, ich habe Dein Antlitz jedesmal so traurig gesehen, wenn Du dem schrecklichen feind erlaubtest einen für Dich sehr schmerzvollen, aber für das Heil der Seelen notwendigen Schritt zu tun. In meinem Herzen ist ein tiefes Klagen, ich denke: was wird geschehen? Was wird geschehen? Warum schauen die Menschen nicht auf die gegenwärtigen so starken und einschneidenden Zeichen? Warum machen sie es nicht wie die Bewohner Ninives, die alle ihre Fehler bereuten und Buße taten und verschont wurden? Der Anblick Deines feindes ist schrecklich, er ist bereit zu verführen, täuschen, viele Seelen ins Verderben zu führen, es fällt der Arm Deiner Vollkommenen Gerechtigkeit über jene, die Deine Unendliche Barmherzigkeit nicht angenommen haben. Ich sage Dir: mein angebeteter Jesus, für Deine Unendlichen Verdienste, gewähre, Liebster, die Reue im letzten Augenblick, lasse nicht zu, daß viele Seelen Beute des verdammten werden. Sie mögen zumindest im letzten Augenblick das Böse das sie getan haben einsehen und sich retten! Zu Deinen Füßen flehe ich um Vergebung und bitte um Erbarmen für diese Menschheit die so schwach und unbesonnen ist, ich bitte insbesondere um Vergebung für die große Torheit meines geliebten Landes, wende Deine Barmherzigkeit an, Gott der Liebe und lasse nicht den nunmehr sehr schweren Arm Deiner Vollkommenen Gerechtigkeit über es fallen.“

Meine geliebte Braut, komm auf Mein Herz und höre getrost Meine Worte: du hast eine furchtbare Vision gesehen: du hast Meinen feind gesehen, der bereit ist eine seiner wichtigen Karten zu spielen. Ich habe die Welt um Umkehr und Bekehrung gebeten, aber die Welt hat sich nicht nur nicht gebessert, sonder die Lage ist schlimmer geworden. Nach zwanzig Jahrhunderten des Christentums ist sie auf dem Weg zum Heidentum, sie will alles was Meine Freunde getan haben, Meine Jünger, Meine Propheten, Meine Werkzeuge, auslöschen. Wenn viele Meine Barmherzigkeit abgelehnt haben, so werden nun viele in das feine Netz Meiner Vollkommenen Gerechtigkeit fallen. Das habe Ich dir vorausgesagt, dies geschieht und wird in noch einschneidender Weise in allen Teilen der Welt geschehen, nach Meiner Logik, in Meiner Zeit. Du bittest um Erbarmen auch für dein geliebtes Land, wo das Heidentum sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat. Ich nehme deine Bitte an, Ich werde der Welt bedeutende Zeichen senden, damit die Törichten deines geliebten Landes zur Vernunft gelangen. Jeder öffne gut die Augen und sehe die Zeichen, er öffne gut die Ohren und höre Meine Worte, Jene, die Ich durch Meine Werkzeuge der Liebe voraussage. Wer reuevoll umkehrt, wird von Meiner Barmherzigkeit umhüllt werden und Frieden und Freude haben, wer aber im Bösen verharrt und sich nicht ändert, wird wie jene zur Zeit der Sintflut sein, wie jene von Sodom und Gomorra: sie kamen alle um, vom größten bis zum kleinsten.

Du sagst Mir: "Angebeteter Herr, jeder Törichte möge klug werden, jeder Unbesonnene sich ändern, Deine Unendliche Barmherzigkeit möge jeden Menschen umhüllen und ihn retten. Erlaube mir, angebeteter Gott, länger in Deinem Mildesten Herzen zu bleiben, um Es anzubeten und um Verzeihung zu bitten für all jene die es nicht tun.“

Bleibe, treue und liebe Braut, bleibe bei Meiner Heiligsten Mutter, Die für jede Seele Fürsprache hält, bleibe, liebe Braut, in Anbetung und du wirst neue Gnaden für dein geliebtes Land erlangen. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, laßt euch nicht von Traurigkeit ergreifen wegen der einschneidenden Dinge die um euch herum und in der ganzen Welt geschehen. Klagt und stellt euch nicht tausend Fragen, schaut, schaut wie das Herz der Menschen sich von Gott entfernt hat. Kinder, nehmt einen glühenden Holzscheit vom Feuer, ihr werdet sehen, wie er seine Glut verliert und sich ganz auslöscht, dies geschieht nicht wenn er in der Nähe des Feuers bleibt, er brennt weiter und wärmt. Geliebte Kinder, das menschliche Herz, welches von Gott erschaffen wurde, muß sich von Seinem Unauslöschlichen Feuer ernähren, um glühend zu lieben, mit der Göttlichen Liebe, diese Liebe ist die einzige die diesen Namen verdient. Das Herz des Menschen welches sich von Gott getrennt hat, bleibt nicht gefühllos, sofort wird er vom feind Gottes ergriffen: er ist voller Haß, Verachtung des Lebens, er will zerstören, er will alles Schöne zerstören, daß Gott erschaffen hat. In dieser Zeit haben sich viele Herzen von Gott getrennt, von Seinen Gesetzen, der Hochmut hat maßlos zugenommen, der Mensch wagt heute zu tun, was er in der Vergangenheit nie zu tun gewagt hat: er wagt es Gott herauszufordern, geliebte Kinder, er wagt es sich mit Ihm zu messen und Seinen Platz einzunehmen und selbst zu entscheiden was Gut ist und was böse ist, was gerecht ist und was ungerecht ist. Wenn so viele Herzen dem grausamsten der Tyrannen dienen, dann sieht man die Folgen, keiner sage: „Gott kümmert sich nicht um die Welt, Er kümmert sich nicht um die Dinge auf Erden.“ Gott liebt den Menschen unermeßlich, es ist Sein Lieblingsgeschöpf, aber es ist gerade der Mensch, der sich von Ihm trennt, mit dem Herzen, mit dem Verstand. Seid ihr wegen der schrecklichen Ereignisse dieser Tage bestürzt? Geliebte, die Bestürzung ist nicht erbauend, auch wenn sie unvermeidlich ist, es ist notwendig sofort Abhilfe zu schaffen, es braucht das glühende und innige Gebet, die Reue und die Buße, die Überlegung und der Entschluß sich zu ändern. Geliebte Kinder, man muß sich bekehren und mit ganzer Seele zu Gott zurückkehren. Wenn die Welt sich entschließt und Richtung ändert, wird Gott die Erde noch segnen und es wird bald Freude und wahren Frieden geben, aber wenn der Lauf um sich von Gott zu entfernen fortgesetzt wird, wenn weiterhin das Böse getan wird und das was Ihm mißfällt, dann, Kinder, werden die Ereignisse immer schmerzvoller sein, sie werden dazu dienen wachzurütteln und zur Umkehr zu bewegen. Ich lade euch deshalb ein, bereit zu sein für das Opfer, Buße zu tun und zu fasten, Ich meine nicht so sehr die körperliche Entsagung, sondern vielmehr das Fasten von der Sünde. Geliebte, liebe Kinder, prüft euch gründlich, erkennt euren Fehler, reinigt euch von euren Mängel, bittet um Vergebung, empfängt nicht das Sakrament der Versöhnung ohne eine tiefe Reue. Gott verzeiht nur, wenn ihr bereut und entschlossen seid nicht mehr dieselben Fehler zu begehen. Liebe Kinder, es sind viele, Ich sage viele, jene die ohne jegliche Reue dieses große Sakrament empfangen, ohne den kleinsten Vorsatz sich zu ändern. Geliebte, wehe dem Menschen, der sich in der Sünde verhärtet, seine Schuld wächst vor Gott, bis er nicht mehr in der Lage ist sie zu bezahlen. Liebe Kinder der Welt, merkt die Worte Jesus, Die Er mit Klarheit wiederholte: „Wenn ihr euch nicht bekehrt, wird es für euch nicht Hoffnung geben, ihr werdet sicher alle umkommen.“ Keiner lebe in dieser so besonderes und einmaligen Zeit, als ob nichts wäre. Gott will retten, Gott will die Herzen besitzen: schenkt Ihm euer Herz, laßt daß Er es verändere, laßt , daß Sein Licht in euren Verstand eintrete und den dichten Nebel entferne. Geliebte Kinder der Welt, verharrt nicht im Bösen, erkennt eure Fehler, tut es sofort, solange ihr Zeit habt, bittet mit zerknirschtem Herzen um Vergebung und versprecht ehrlich euch zu ändern, den Weg zu ändern, den finsteren zu verlassen und den Weg des Lichtes zu nehmen. Es ist sicherlich nicht Gott, Der die Welt verlassen hat, Er liebt sie und trägt sie, es ist die Welt, die Gott vergißt, Ihn herausfordert und Ihn beleidigt. Ich wünsche, daß ihr, Meine Kleinen, die ihr glühend Jesus und den Nächsten liebt, euch verbindet, Herz mit Herz; auch wenn ihr fern voneinander wohnt, seid mit den Gefühlen miteinander verbunden. Ich bitte euch um fortwährendes Gebet und volle Bereitschaft den Göttlichen Willen zu tun. Kommt euch das zuviel vor, Meine lieben Kleinen? Die geliebte Tochter sagt zu Mir: „Heiligste Mutter, wir wollen immer eng mit Deinem Mildesten und Wunderbaren Herzen verbunden bleiben, um all das zu tun, was Ihr, Jesus und Du, von uns verlangt. Zählt immer auf uns, immer, wir haben keinen anderen Wunsch, als für das Heil so vieler Seelen wie möglich mitzuwirken. Heiligste Mutter, hilf uns mit Deinem liebevollen Blick, mit Deinem Süßen Lächeln, mit Dir werden wir alles ohne jegliche Furcht tun.“

Ich bin bei euch, geliebte Kinder, und werde es immer sein, weil das euer Wunsch ist.

Gemeinsam loben wir nun den Heiligsten Namen, danken, beten an. Ich liebe euch.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Die Hl. Jungfrau Maria