22.03.04
Auserwählte, liebe Freunde, bleibt Mir treu, geht
nicht auch ihr fort, wie die vielen die andere Wege als den Meinen gewählt
haben. Die Welt ist dabei zu wählen, aber wie viele sind jene, die sich von
Meinem Herzen entfernt haben und im Finsteren wandeln, von einem stürmischen
Wind getrieben, der sie zum Verderben führt! Mein Herz will jeden Menschen
aufnehmen, aber Ich zwinge niemanden eine Wahl zu treffen die er nicht zu
treffen wünscht. Ich habe die Freiheit gegeben und lasse jedem die Freiheit.
Wählt eiligst den Weg den ihr wollt, Menschen der Erde, Ich stehe an der Tür
und beobachte, ihr werdet nach eurer Wahl haben.
Geliebte Braut, Ich stehe an
der Tür und beobachte, Ich sehe viele welche die Entscheidung getroffen haben,
Mir fern zu bleiben, sich immer weiter zu entfernen, Ich sehe das und Mein Herz
klagt. Ich bin dabei in Mein Haus einzutreten, Ich verweile an der Türschwelle
um zu beobachten was Meine Diener tun. Ich zeige Mich nicht, Ich will ungesehen
beobachten. Ich sehe im Inneren ein großes Gewirr, Ich höre Stimmen. Meine
Diener sind aber nicht dabei fleißig zu arbeiten, es ist nicht ein emsiges
Gewirr, viele Diener sind untätig, spielen, trinken, liegen herum und schlafen,
andere streiten miteinander, viele diskutieren, viele zanken sich. Meine Augen
ruhen auf die wenigen die arbeiten, ihr Blick ist ganz traurig, sie sagen
einander: „Der Herr verspätet sich und die Lage verschlimmert sich, das Haus
ist in großer Unordnung, jeden Tag gesellen sich viele zu den Faulen, wir sind
wenige geblieben, wie lange werden wir noch ausharren können? Die Müßiggänger
beschimpfen uns und sagen: ‚Ihr seid wirklich töricht nach dem Befehl des Herrn
zu arbeiten, wenn Er sich so verspätet bedeutet es, daß er erst kommen wird
nachdem Er all seinen Geschäften nachgegangen ist und Er hat noch viele zu
erledigen. Ihr arbeitet und müht euch ab, was nützt dies alles, das Haus ist in
großer Unordnung, weil wir müde geworden sind zu warten und alles
liegengelassen haben, was könnt ihr allein tun? Eure Arbeit ist umsonst, ruht
auch ihr euch aus und verliert eure Hoffnung, der Herr wird sich noch lange
verspäten und ihr werdet erschöpft zusammenbrechen!‘ Dies sagen sie und jeder
faulenzt weiter, spielt und trinkt, schafft Unordnung im schönen Haus, das
nunmehr nicht wiederzuerkennen ist.“
Ich betrachte Mein geliebtes
Haus: in jedem Winkel ist Schmutz, man erkennt es kaum wieder, so sehr hat es
sich verändert. Die Arbeit der wenigen treuen Diener wird sofort zunichte
gemacht von den anderen die wieder dort beschmutzen, wo sie gesäubert haben,
sie lachen sie aus und beleidigen sie. Ich höre die Stimme von einem der Mir
treu geblieben ist, er sagt: „Der Herr dieses Hauses wird bald zurückkommen,
ich spüre, daß Er schon nahe ist, vielleicht steht Er bereits an der Türschwelle
Seines Hauses, was wird Er tun, wenn Er euch so sieht und Sein Haus so
zugerichtet sieht? Steht auf und fangt rasch an zu reinigen, damit Er nicht so
viel Unordnung sieht, wenn Er kommt. Ich höre Stimmen um das Haus herum, ihr
hört nichts, weil ihr immer trunken seid, ihr schreit und schreit, euer Lärm
deckt jene Stimmen. Ich bin sicher, daß unser geliebter Herr uns eine schöne
Überraschung machen will, Er hat um Sein Haus Sein Lager aufgeschlagen, aber
versteckt sich geschickt, um zu sehen, ob wir Seine Anordnungen befolgen,
nämlich alles sauber zu halten bis zu Seiner Rückkehr. Er wartet noch ab,
gewiß, um zu sehen, wer Ihm wirklich treu ist und wer nicht. Laßt euch nicht
von eurer Einbildung täuschen, da ihr faul seid, denkt ihr, daß Er nicht mehr
wiederkehrt, es ist eine schlaue Ausrede um nichts zu tun.“ Dies sagt der treue
Diener, während ein großes allgemeines Gelächter losbricht, diese sind die
Antworten: „Du bist ein Träumer der Lust hat seine Kräfte zu verschwenden, wir
sind Realisten und wir wollen nichts mehr tun.“ Geliebte Braut, Ich stehe an
der Schwelle Meines Schönen Hauses, Ich beobachte und höre zu.
Du sagst Mir:
"Angebeteter Jesus, ich sehe Deinen so traurigen Blick, nie habe ich ihn
so traurig gesehen, ich begreife gut den Schmerz Deines Herzens, das so viel
Aufsässigkeit, so viel Ungehorsam,
so viel Unordnung und Schmutz überall sieht. Ich begreife warum Du noch
ein wenig zögerst, bevor Du mit Macht eintrittst, Du wartest noch darauf, daß
mancher Diener vernünftig wird, Du wartest auf eine Besserung, Du willst nicht
streng strafen, sondern möchtest all denen verzeihen die ihre Fehler einsehen.
Ich sehe mit großem Schmerz, wie Deine Augen sich mit Tränen füllen, wie sie
über Dein wunderbares Gesicht rollen, ich denke an jene, die Du über Jerusalem
weintest, wie möchte ich Deinen Unermeßlichen Schmerz trösten! Ich bitte Dich,
angebeteter Herr, warte noch einen Augenblick ab, bevor Du eintrittst, sende
noch eloquente Botschaften, die erkennen lassen, daß Du an der Türschwelle
stehst, damit alle aufwachen und sich bemühen. Wie findest Du das schöne Haus
vor? Schenke noch manche Krümel Zeit und Ermahnungen, Warnungen, bediene Dich
Deiner Weisen Wege, um in die Herzen der untreuen Diener zu dringen, alle mögen
verstehen, daß Du dabei bist einzutreten, um Dein Haus wieder in Besitz zu
nehmen. Gib den Treuen noch ein wenig Zeit, damit sie die Törichten überreden
können. Wenn nicht, würde die Erde fast leer bleiben, denn die fügsamen und
folgsamen Diener sind wenige und die Aufsässigen sehr zahlreich. Ich sage das
und verweile still bei Dir, mein Herz betet Dich an, meine Seele dürstet nach
Dir, in meinen Gedanken sind die schönsten Worte für Dein Wunderbares Herz. Ich
möchte Dir ein wenig Freude bereiten und Deine große Traurigkeit wegwischen.
Nimm meine Liebe an, angebeteter Jesus, verzeihe so viel allgemeine Torheit,
halte Deinen Arm der Gerechtigkeit noch zurück, schenke Barmherzigkeit, halte
Deine Flügel weit offen, alle mögen hinaufsteigen und sich retten.“
Geliebte Braut, du hast in
Meinem Antlitz den großen Schmerz gesehen, weil Ich dabei bin in Mein Haus, die
Erde, einzutreten, gemäß Meinen Verheißungen. Werde Ich den Glauben vorfinden?
Werde Ich Hoffnung finden? Werde Ich Liebe finden? Der Glaube schwindet in den
Herzen dahin, die Hoffnung ist geschwunden und viele verachten Meine kostbarste
Gabe, das Leben. Ich rede dann nicht von der Liebe, es sind sehr wenige die Sie
ausüben: bedenke, daß das Urteil gerade auf die Liebe beruht. Ich nehme diene
Bitte an, Ich zögere noch ein wenig, Ich bleibe noch an der Türschwelle stehen
und sende neue Zeichen Meiner Lebendigen Gegenwart. Wer sie sofort aufgreift,
zögere nicht sich zu ändern. Ich sage dir, daß alle Türen sich plötzlich öffnen
werden, alle Türen Meines Hauses und Ich werde Meine Diener ausfindig machen,
wo sie auch sein mögen. Jene die Mir treu geblieben sind, werden alle Gaben
haben die Ich den Untreuen wegnehme, diese werden hart bestraft werden. Selig
der folgsame Diener, der nach Meinem Willen gehandelt hat und Mich nicht
verraten hat, er wird genießen und sehr glücklich sein.
Geliebte Braut, bringe der
Welt Meine Botschaft, tröste Mein Herz mit deiner fortwährenden Anbetung,
genieße Meine erhabenen Köstlichkeiten der Liebe. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.















Vielgeliebte Kinder, fahrt auf dem Weg des Lichtes vor, ihr werdet
viele freudige Überraschungen haben, Jesus hat sie für euch vorbereitet, damit
ihr Freude im Herzen habt und Frieden in der Seele. Geliebte Kinder, wer das
Gute tut, auch wenn es große Opfer kostet, zieht den Segen Gottes an über sich
und sein Leben. Geliebte, wählt immer das Gute und meidet mit Abscheu das böse,
fürchtet nicht es böse zu nennen, wehe dem, der die Karten vermischt und das
böse tut und behauptet das Gute zu tun: das ist der größte Schwindel, Werk des
großen feindes Gottes.
Einige von euch, sagen traurig zu Mir: „Mutter, oft ist es schwierig
das Gute vom bösen zu unterscheiden, so stark ist die Verwirrung in dieser
Zeit.“
Liebe Kinder, Gott Selbst wird euch helfen, wenn ihr auf Ihn vertraut
und euch Seinem Heiligsten Herzen anvertraut. Im Gebet und im Empfang der
Sakramente, werdet ihr viel Kraft finden, Er wird euch das nötige Licht geben
um zu begreifen, die Kraft die ihr benötigt um weiterzugehen. Alles ist Gnade,
liebe Kinder, alles kommt von Gott. Ihr seht oft, wie sehr intelligente
Menschen in ihrem spirituellen Leben Verwirrung und große Zweifel zeigen,
begreift den Grund dafür, im spirituellen Leben braucht es nicht eine besondere
Intelligenz, sondern das Licht der Gnade, Sie ist nur eine Gabe Gottes. Auch
heute bin Ich einem jeden Meiner geliebten Kleinen nahe, die Mich mit dem
Verlangen der Seele rufen, um Führung und Beistand zu haben. Mir Freude gebe
Ich euch, die ihr sie haben wollt, Meine Hilfe. Ich habe nur den Wunsch euch im
Guten glücklich zu sehen und stark, um die bösen Kräfte zu besiegen. Ich freue
Mich sehr über jene Kinder die glücklich vorwärts gehen, dem Himmel zu, und
ihren Flug immer mehr heben. Ich klage im Herzen für jene die noch nicht fliegen
und gar nicht daran denken es zu tun.
Heute habe Ich zu Meinem Heiligsten Sohn gesagt: Jesus, gedulde Dich
noch ein wenig, warte noch manchen Augenblick ab, einige müssen sich
entscheiden, sie sind im Zweifel und sind unsicher, es sind nicht wenige, es
sind viele, wenn Du Dich nicht noch ein wenig gedulden würdest, wäre ihr
Verderben groß, ihr Schicksal traurig. Mein Herz klagt, sie so schwach und
unsicher zu sehen, in einer Zeit, wo man stark und kräftiger denn je sein
sollte. Hilf den Armseligen die noch nicht verstanden haben, die Dir noch nicht
die Türen ihres Herzens aufgemacht haben, hilf ihnen, Süßester Sohn.
Diese ist Seine Antwort gewesen, während Sein Antlitz immer
nachdenklicher und trauriger wurde: „Heiligste Mutter, Ich habe Mich lange
geduldet und tue es weiterhin, aber Ich kann nicht mehr lange so fortfahren:
wenn Ich es tun würde, dann würden auch die Guten, die Fügsamen, die Treuen
unfügsam werden, so stark ist die Verführung Meines feindes. Er wendet schlau
all seine verborgenen Waffen an, er betrügt mit Hinterlist, er verführt mit dem
trügerischen Gesicht eines Lichtengels, er muß sich nicht anstrengen um Siege
zu erlangen, weil die Menschen sich von Mir abgewandt haben. Sie sind wie
Sträucher die der stürmische Wind hin und her schüttelt und dann mühelos
abbricht. Die heutigen Menschen müssen sich bemühen, starke Eichen zu werden,
die der Wind nicht entwurzeln kann, weil sie tiefe Wurzeln haben. Ich sage, daß
kein schwacher Strauch ohne Wurzeln der großen Wucht des tobenden Sturmes widerstehen
kann. Geliebte Mutter, der Sturm wütet bereits und reißt mit sich fort. Durch
das innige und fortwährende Gebet wird man starke Eichen, durch den häufigen
Empfang der Heiligsten Sakramente die Ich eingesetzt habe. Wehe den Lauen
dieser Zeit, sie werden wie jene sein von denen Ich gesprochen habe: kein Lauer
wird in Mein Reich der Liebe eintreten, wehe dem, der nicht warm und nicht kalt
ist, er ekelt Mich an: zuerst ermahne Ich ihn streng, dann folgt die Härte,
wenn er die Lektion nicht begreifen will.“
Geliebte Kinder, diese die Worte des Heiligsten Königs, ein jeder denke
Daran in Seinen Entscheidungen, seid glühend im Gebet, um Gott wohlgefällig zu
sein und Seinen Segen in euerem Leben zu empfangen. Empfängt mit Freude würdig
die Heiligsten Sakramente, erhabene Gaben Gottes für Sein Volk. Tut dies und
fahrt freudig fort. Die Engel werden euch mit Mir im Flug beistehen, die Freude
des Herzens wird niemals schwinden, der Frieden wird immer in eurer Seele
gegenwärtig sein. Gebt Jesus alles, alles was ihr habt, Er wird euch starke
Eichen werden lassen, damit ihr allen Stürmen widersteht.
Gemeinsam nun loben wir den Heiligsten Namen, danken, beten an, beten
an, beten Jesus an. Ich liebe euch.
Ich liebe dich, Mein Engel.