23.03.04
Auserwählte, liebe Freunde, auch an diesem Tag lade
Ich euch ein in Meiner Liebe zu bleiben, euch an Meinem Glühenden Feuer zu
reinigen, seid Mein und Ich werde euch das Glück und den Frieden geben. Löst
euer Herz von den Dingen der Welt los, wendet es ganz Mir zu, der Ich der Weg,
die Wahrheit, das Leben bin. Ich bitte euch nicht nur darum, Mir nur manchen
Herzschlag zu schenken, sondern jeden Herzschlag. Ich bitte euch nicht nur
darum, Mir tagsüber manchen Gedanken zu schenken, sondern daß Ich immer in
euren Gedanken bin. Geliebte, keiner der in der Lauheit bleibt, kann Mir
gehören. Seid ganz Mir zugewandt, Ich will als Einziger König in eurem Herzen,
im Verstand und in der Seele herrschen. Zur Zeit seid ihr noch nicht in der
Lage den Grund Meiner Bitte zu begreifen. Eines Tages, wenn Ich das Tuch von
der Wahrheit völlig entfernen werde, werdet ihr in Meinem Lichte gut sehen und
ihr werdet begreifen. Vorerst gebt euch vertrauensvoll Mir hin, fragt nicht,
sondern tut in Stille Meinen Willen.
Geliebte Braut, suche alles
in Mir und wirklich nichts in der Welt, was kann sie dir bieten, wenn sie
nichts besitzt, das beständig wäre? Du siehst wie die irdischen Güter
vergänglich sind, heute sind sie da, morgen sind sie verschwunden. Denke an
einen Mann, der sein Leben damit verbracht hat, ein großes Vermögen
zusammenzuraffen, er sagt sich: „Ich kann nun lange genießen, ich ruhe mich aus
und verwende meine Güter.“ Dieser legt sich heiter zur Ruhe, weil er auf seine
Güter vertraut. Während der Nacht, schneide Ich, Ich Gott, den Faden seines
Lebens ab, weil Ich es ihm gegeben habe und es nehmen kann wann Ich will, was
hat ihm sein angehäufter Reichtum genutzt? Er hat sich abgemüht, hat
geschwitzt, mit der Absicht dann zu genießen, jeder Augenblick seines Lebens
war Mühe und Schweiß, wann ist er freudig gewesen? Sage es Mir, Meine geliebte
Braut.
Du sagst Mir: „Angebeteter
Herr, er war niemals in der Freude, denn um Güter anzuhäufen muß man sich
abrackern, zuerst um sie zu gewinnen, dann um sie zu erhalten und schließlich
um sie vor den Dieben zu schützen. Der Armselige müht sich sehr ab, aber
genießt wenig. Unendliche Liebe, hilf den Menschen sich von ihrer Habgier zu
befreien und an Dich, Einziges Wunderbares und Ewiges Gut, zu denken.“
Geliebte, denkst du, daß es
wenige sind, die in dieser Zeit so denken? Sie setzen sich Tag und Nacht ein um
Güter zu sammeln, sie schwitzen und mühen sich den ganzen Tag ab, nachts ruhen
sie nicht, weil tausend Gedanken sie plagen. Die Jahreszeiten vergehen, die
Zeit vergeht, aber sie bemerken es nicht, sie bewundern nicht die Wunder der
Schöpfung, die Blume die sich auftut, die reife Frucht am Baum, das Himmelszelt
mit dem sanften Mondschein, sie hören auch nicht das Rauschen des kleinen
Baches und das fröhliche Zwitschern der Spatzen, die Mir für die Gabe des
Lebens danken. Die Armseligen bemerken nichts, weil die Habgier und der Geiz
ihr Herz verbrennt. Sie träumen vom Alter, wo sie genießen werden, aber welche
Enttäuschung wenn diese Zeit kommt, geliebte Braut, welche Enttäuschung! Die
Armseligen merken, daß mit der Zeit auch die Kraft ihrer Glieder schwindet, der
Fuß hat nicht mehr einen sicheren Stand, die Hände zittern, das Herz gibt
Zeichen der Schwachheit, der Verstand kann nicht mehr so klar denken, sie sehen
die Jugendfreunde einzeln weggehen, auf eine Reise ohne Rückkehr. Welche
Traurigkeit haben diese Armseligen im Herzen, liebe Braut! Sie merken wenn es
nunmehr zu spät ist, daß sie ihr Leben verschwendet haben. Gerade in dieser
Zeit biete Ich ihnen immer öfter die Gelegenheit an das Ende zu denken. Mein
liebevolles Herz will sie alle retten, aber oft lehnen sie den Gedanken an den
Tod ab, sie verwerfen ihn mit Abscheu. Geliebte, diese sind unglücklich auf
Erden, um es nachher noch mehr zu sein. Nicht so ergeht es dem Menschen der Mir
jeden Gedanken schenkt, den Herzschlag, das Verlangen der Seele. Er sammelt
nicht Güter, jeden Tag schaut er gütig auf den Armen den er vor sich hat, seine
Armseligkeit ist ihm nicht gleichgültig, er schenkt großzügig und preist Gott,
Der ihn in die Lage versetzt hat helfen zu können. In seinem Herzen ist immer
eine große Freude, eine tiefe Fröhlichkeit, weil Ich in ihm herrsche und Meine
Gaben schenke. Die Seele gleicht einem glücklich jubelnden Mädchen, das seine
Arme nach dem liebevollen Vater ausstreckt, der es nicht lange seufzen läßt,
sondern es sofort an sein Herz drückt. Die Jahre vergehen, die Jahreszeiten
folgen aufeinander, dieser Mensch freut sich im Frühling, wenn er die Blumen
blühen und sie im sanften Wind sich wiegen sieht, er freut sich im Sommer, wenn
der Himmel blau ist und die Schwalben fliegen, er freut sich im Herbst, wenn
die Bäume voll reifer Früchte sind, er freut sich und dankt Mir für die Wunder
die Ich vollbringe. Er freut sich auch im Winter, wenn er in seinem Haus ist,
während der Schnee fällt und alles bedeckt, er preist Mich für die Gabe des
Schnees und fürchtet weder Kälte noch Hunger: er hat was er braucht, das Herz
jubelt stets in Mir. Es kommt die Zeit des Alters, er denkt immer öfter an das
Ende, er klagt nicht, er zittert nicht, er verwirft nicht mit Entsetzen diesen
Gedanken, sondern nimmt ihn freudig an, er betrachtet mit dem inneren Auge Mein
liebevolles Antlitz und sagt glücklich: „Herr des Himmels und der Erde, öffne
Deine Arme der Liebe und nimm Mich in Deiner Unendlichen Barmherzigkeit auf!“
Er hört mit den Ohren des Herzens Meine Worte: fürchte nicht, geliebtes Kind,
fürchte nicht den Flug in die Ewigkeit, Ich, Ich, Ich Gott, bin hier um Dich
aufzunehmen, die Sanfteste Mutter ist bei dir, Ich werde sanft den Faden deines
Lebens abschneiden, weil Ich es dir gegeben habe und es wieder zurücknehme wann
Ich will. Meine Süßeste Mutter wird dich in Ihre Arme nehmen, um dich in Meinen
Garten zu führen, wo die Blume niemals verwelkt, wo immer eine süße, duftende
Brise weht. Sage Mir, geliebte Braut, kann dieser die Trennung vom irdischen
Leben fürchten?
Du sagst Mir: „Angebeteter
Herr, wie schön sind Deine Worte, wie erhaben Deine Wunder. Wie kann jener
Mensch fürchten, der in dieser Lage ist? Nicht nur fürchtet er sich nicht,
sondern er wartet wie Franziskus darauf und liebt den Gedanken an diese
Trennung, die ihm ermöglicht für immer mit Dir, Liebster, zu leben und für ewig
Dein Angesicht zu schauen.“
Ich sage zu jedem Menschen
der Erde: denke an den Himmel, wende deine Gedanken den ewigen und beständigen
Dinge zu und trenne dein Herz von der Erde, wühle nicht in der Erde, sondern
schaue zum Himmel, siehe, wie das Licht zunimmt, wie die neue Morgenröte
vorrückt, trete in ihr glänzendes Licht ein. Bald wird der neue Tag anbrechen,
Tag voller Licht, ohne Finsternis mehr, großer und wunderbarer Tag für den, der
Mich geliebt und Meinen Willen getan hat. Großer und einmaliger Tag, Gabe
Meiner Ewigen und Treuen Liebe.
Liebe Braut, jeder weise
Mensch wähle das vollständige Glück, indem er sich für Meine Liebe entscheidet.
Du, liebe Braut, hast es getan, genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich
liebe dich.
Ich liebe euch.















Vielgeliebte Kinder, auch heute lade Ich euch ein freudig zu sein in
Gott. Euer Herz, das mit Glück in Ihm erfüllt ist, kann nichts anderes als sich
freuen. Ihr wißt, daß ihr einen Guten Vater habt, Der für alle eure Bedürfnisse
des Geistes und des Leibes sorgt. Ihr wißt, daß ihr in Ihm auch eine äußerst zärtliche
Mutter habt, die auch an die Kleinigkeiten denkt, die ihr benötigt und euch mit
Fürsorge bedeckt. Ihr wißt, daß ihr in Ihm auch einen Freund habt, der immer da
ist, immer bereit ist euch zuzuhören, auch wenn er bereits alles weiß. Ihr habt
schließlich in Ihm den König der Könige, den Größten, den Mächtigsten, Den, Dem
nichts unmöglich ist, Der Himmel und Erde
erschaffen hat, das Universum geformt hat. Er sagt zum Wind: „Blase!“
und er bläst. Er sagt: „Höre auf!“ und er hört auf. Er sagt zu den Wolken:
„Gießt das wohltuende Wasser über die Erde“ und sie gehorchen sofort. Mit euch
ist Gott, Der ganz Weisheit, Macht ist. Denkt an die Worte die Er zu Moses
sprach, nachdem Er sich im brennenden Dornbusch der nie verbrannte, geoffenbart
hat: „Ich bin der „Ich-bin-da“ Dieser ist Mein Name.“ Geliebte Kinder, wenn ihr
ein wenig die Größe Gottes begreift, Seine grenzenlose Liebe für jeden von
euch, wie könnt ihr euch fürchten? Wie könnt ihr zittern? Wen könnt ihr
fürchten? Wenn der König der König mit euch ist, wer kann gegen euch sein?
Geliebte, Ich wiederhole: seid freudig, freut euch innig, ihr, die ihr Jesus
liebt, Seine Heiligen Gesetze befolgt und Ihn mit ganzer Seele anbetet. Manche
können einwenden, daß die Ereignisse in der Welt mitunter das Herz betrüben und
ein wenig die Freude nehmen. Geliebte, ihr wißt, weil Ich es oft wiederholt
habe, daß der Schmerz eine tiefe Bedeutung hat; in der Seele wirkt er mit
Macht, für die fromme Seele ist er besonders nutzbringend und erbauend. Gott
würde den Schmerz nicht zulassen, wenn er nichts nützen würde. Wenn wenig
notwendig ist, gibt Er wenig, wenn mehr nötig ist, gewährt Er mehr, alles
vollbringt Er mit Weisheit. Opfert deshalb alles Leid Gott mit viel Liebe auf,
so wie Er es für jeden von euch getan hat. Hat Er vielleicht nicht Sein
erhabenes Opfer für jeden Menschen auf Sich genommen? Erwidert so sehr ihr
könnt, nehmt also die kleinen Prüfungen als Gabe der Liebe an, denkt daran, daß
nach dem Schmerz immer die Freude kommt, nach dem Sturm scheint wieder die Sonne,
nach dem Tod kommt die Auferstehung. Geht mit euren Gedanken zu jenen die euch
vorangegangen sind, auch sie sind denselben Weg gegangen wie ihr, Tag für Tag,
in Freud und Leid, in den mühsamen Augenblicken und in den freudigen, in Licht
und Schatten, aber für euch, geliebte Kinder, hat es eine großartige Gabe
gegeben, die gerade für diese einmalige Zeit ist: Unsere besondere Offenbarung.
Begreift also gut, daß ihr das habt was ihr benötigt um glücklich zu sein und
von morgens bis abends fröhlich zu sein, wie die kleinen Vögel auf dem
blühenden Ast, die mit ihrem Zwitschern Gott für die Gabe des Lebens danken und
Ihn loben. Geliebte, seid niemals traurig, ein jeder muß in eurem Gesicht das
Licht Jesu, auf euren Lippen Seine Worte, in der Seele Seine Eigene Liebe
erkennen. Wer Jesus im Herzen hat, kann also niemals traurig sein, die
Gegenwart ist Freude, die kommende Zukunft auf die er schaut ist immer Freude,
die ferne Zukunft an die er denkt, ist wahrer Jubel. Geliebte, die Gaben Gottes
haben sich in dieser Zeit vermehrt. Er hat besondere Dinge für diese besondere
Zeiten aufbewahrt, einmalige Dinge, für einmalige Zeiten. Viele, Ich sage euch,
viele hätten haben wollen, was ihr habt, genießen wollen, was ihr genießt, aber
sie haben es nicht gehabt, weil sie nicht so wie ihr in der Fülle der Zeiten
angelangt sind. Euer ganzes Leben sei ein Liebeslied für Gott, ein ständiger
Dank, jeder Augenblick sei Anbetung für Ihn, Der Alles ist und Alles schenkt.
Kinder, in der Anbetung seid ihr im vertraulichen Gespräch mit Gott, bittet
immer um Barmherzigkeit, zuerst für euch und dann für jene die in eurer Nähe
sind und für die ganze Welt. Bittet in besonderer Weise um Barmherzigkeit für
die armen Sünder, die vom Gift der schrecklichen Schlange getroffen sind. Sie
begreifen in ihrem Schlummer nichts, aber wenn sie erwachen, können sie ihr
noch entkommen, weil das Heiligste und Wunderbare Herz Gottes retten will, Es
will jede Seele retten und daß keine verloren gehe. Sprecht mit dem Herzen, mit
dem Verstand, mit der Seele mit Jesus, bittet noch um Gnaden, bevor sich die
Tür ganz schließt. Sie dreht sich immer schneller auf ihren Angeln. Es ist ein
Zeichen, geliebte Kinder, daß sie sich definitiv schließt. Wehe dem, der sich
draußen befindet, er wird nicht mehr eintreten können.
Vereinen wir unsere Herzen um neue heilbringende Gnaden zu erbitten,
loben wir den Heiligsten Namen, danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.