18.03.05
Auserwählte,
liebe Freunde, ertragt geduldig die Drangsal jeden Tages, in der Gewißheit, daß
Ich nur das erlaube, was eurer Seele und jener der anderen dienlich ist.
Geliebte, die Erde trieft Sünde mehr als in Vergangenheit. Was Mich am meisten
kränkt ist die Gleichgültigkeit, die Oberflächlichkeit, die Art zu leben als
wäre Ich nicht der Schöpfer, der Retter, der Geist der Liebe. Freunde, diese
ist die größte Verletzung: in Meinem Haus zu leben (die Erde) und Meine
Gegenwart und Meine Dinge zu verachten. Geliebte Freunde, Mein Schmerz ist groß
angesichts Meines Lieblingsgeschöpfes, das in der Aufsässigkeit fortfährt. Sein
Herz öffnet sich Mir, Meiner Liebe nicht, sondern lehnt Sie ab. Tröstet,
tröstet Mein Herz, liebe Freunde, Meine süßen Brautseelen, mit eurer Liebe, mit
der fortwährenden Anbetung. Es komme nie der Tag, an dem Ich, Ich Gott, es
bereuen muß, den Menschen erschaffen zu haben!
Geliebte Braut, tröste Mein Herz; werde nicht müde, Mir all deine Liebe
zu schenken, deine Zärtlichkeit. Mein Herz klagt und leidet wegen dem, was in
der Welt geschieht. Ich sehe, daß der Mensch Mich vergessen will, er blickt
nicht auf seinen Ursprung. Wer hat ihn erschaffen, Wer ist für sein Heil auf
das Kreuz gestiegen, Wer trägt sein Leben? Wenn Ich Meinen Lebenshauch
zurücknähme, würde alles enden, nichts könnte bestehen. Warum will der Mensch
dies nicht begreifen? Denke an einen, der mit großer Liebe einem Freund sein
Haus zur Verfügung stellt, damit er Zuflucht finde, Rast, Lebensfreude. Bedenke
was geschehen würde, wenn dieser, nachdem er es sich niedergelassen hat,
anfangen würde den Hausherrn zu verachten, über ihn zu lästern, seine Sachen,
sein Haus zu zerstören, wie die Freier es mit dem Palast Ulisses getan haben.
Sage Mir, geliebte Braut, wie ließ der Held sie enden?
Du sagst Mir: „In der Odyssee des griechischen Dichters Homer ist
gesagt, daß er sie alle vernichtete, weil sie unwürdig waren.“
Geliebte Braut, was auch Ich mit all denen tun müßte die in Meinem
Hause leben und Mir nicht nur nicht danken, sondern Mich aus ganzem Herzen
verachten, Meine Gesetze nicht befolgen, Meine treuen Diener mißhandeln, alle
schönen Dinge die Ich erschaffen habe, verachten. Sage Mir, Meine süße Braut,
welche Behandlung verdienen diese Törichten?
Du sagst Mir: „Angebeteter Gott, sie verdienen eine harte Strafe, eine
starke Ermahnung, aber Du bist Gott der Liebe, Dein Wunderbares Herz will
Deiner erhabene Schöpfung nicht zerstören, sondern sie immer schöner und
harmonischer werden lassen Verzeihe, verzeihe, verzeihe, Süßer Herr, die große
menschliche Torheit in diesem geschichtlichen Augenblick. Dein Geist kehre in
die menschlichen Herzen ein, in die Schöpfung, Er erneuere alles und verwandle
den Tod in Leben.“
Geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, Glühender Dornbusch der
Liebe und höre Meine Worte: du hast richtig gesagt, daß Mein Herz Ganz Liebe
ist und retten will. Ich bin die Barmherzigkeit, Ich habe nicht Pläne des
Todes, sondern immer des Lebens. Der aufsässige Mensch dieser Zeit hat Meine
Geduld ermüdet. Erinnerst du dich an Meine Worte zur Zeit der Sintflut?
Du sagst Mir: „Angebeteter Gott, Du sagtest, daß Du es bereut hättest,
das menschliche Geschöpf erschaffen zu haben. Du sandtest die Sintflut, dann
aber sagtest du: „Nie mehr wird die Sintflut die Erde überschwemmen.“ Dies
sagtest Du, weil Dein erhabenstes Herz immer Liebe gewähren will, da Es ein
grenzenloser Ozean der Zärtlichkeit ist. Mildester Gott, ich preise Dich, ich
bete Dich mit all meiner Kraft an, werde Deines Geschöpfes nicht überdrüssig, verzeihe
seine Schwachheit und die große Torheit, es gebe keine zerstörerische Sintflut
mehr, auch kein Feuer, das wie in Sodom und Gomorra vom Himmel fällt und alles
erbärmlich zerstört! Erbarme Dich, erbarme Dich des Menschengeschlechts.
Süßester Jesus, erlaube nicht, daß der feind jene schreckliche Karte ausspielt,
die er mir mit dreister Miene zeigt. Verschone, Süßester, der Welt so viel
Leid!“
Meine geliebte Braut, süße Taube, diese törichte Menschheit wird die
Lektion haben, welche die Törichten verdienen, die einen gesunden Verstand
haben, aber so leben als hätten sie keinen. Es wird weitere Warnungen, strenge
Ermahnungen geben, dies, damit der Törichte zur Vernunft gelange, dies, damit
der Schlummernde aufwache. Geliebte, dies alles wird Meine Barmherzigkeit tun.
Wegen der Gebete der Gerechten, werde Ich den Schmerz der Welt lindern, Ich
werde jedem Menschen die Möglichkeit geben, sich zu retten und zu leben.
Geliebte, achte gut auf das was Ich dir sage: sich zu retten und zu leben, das
bedeutet das Heil der Seele zu erlangen, das allein zählt, die Körper mögen in
der Reinigung auch leiden, Hauptsache es retten sich die Seelen.
Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, ich sehe, daß Deine Gerechtigkeit,
welcher die Barmherzigkeit stets vorausgeht, bereits am Werk ist. Die Welt möge
sofort den Fehler erkennen, in den sie gefallen ist und ihn gutmachen, indem
sie demütig Deine Vergebung erfleht. Jedes Knie möge sich vor Dir, angebeteter
Herr, beugen und Deine Barmherzigkeit erflehen! Wenn es nicht so wäre, würde der
feind mit Sicherheit Kraft schöpfen aus der allgemeinen Schwachheit! Nimm, Gott
der Liebe, die Bitten jener an, die Dich Tag und Nacht ohne Unterlaß anbeten,
um Dich auch für jene zu loben, die es nicht tun, um Dir auch für die
armseligen Undankbaren zu danken.“
Geliebte Braut, Ich sehe in deinem Herzen die Furcht, daß auf Erden der
größte zerstörerische Sturm losbrechen könnte, geliebte Braut, fürchte nichts.
Der Sturm wird reinigend sein, man reinigt und schafft Ordnung dort, wo es
Reinigung braucht und wo Unordnung herrscht. Keiner schafft in einem Haus
Ordnung, das schon aufgeräumt und sauber ist. Geliebte, dort wo es Reinigung
braucht, wird es Läuterung geben, sie wird den Bedürfnissen angemessen sein.
Dort wo Unordnung herrscht, wird Ordnung gemacht werden. Dein liebevolles Herz
fürchte nicht, bin nicht Ich, Ich Jesus, deine sichere Zufluchtsstätte? Bin
nicht Ich, Ich Jesus, die Freude deiner Seele, der Frieden deines Herzens? Bin
nicht Ich Jener der öffnet und keiner kann schließen, Jener der schließt und
niemand kann öffnen? Sage Mir.
Du sagst Mir: „Mildester Jesus, Unendlicher Ozean der Zärtlichkeit, ich
wünsche in Deinen Ozean der Liebe einzutauchen, in so großer Milde versunken zu
bleiben und nicht herauszukommen, bis nicht alles abgeschlossen sei.“
Geliebte Braut, wer Mein Herz als sichere Zufluchtsstätte hat, hat
nichts zu befürchten, nicht heute, nicht morgen, niemals. Bleibe in Mir, treue
Braut, deine Anbetung ist ein Tropfen Süßigkeit in einem Meer der Bitterkeit.
Ich liebe dich.
Ich liebe euch.
Jesus















Die
Mutter spricht zu den Auserwählten
Vielgeliebte Kinder, seht da, die kostbarste Zeit für euch, Gott
gewährt sie euch als Gabe Seiner Liebe. Wirkt tatkräftig, indem ihr den
Augenblick für wichtig hält. Schaut zurück, Kinder, könnt ihr die vergangene
Zeit einholen, könnt ihr der Vergangenheit etwas hinzufügen? Wenn ihr sagen
würdet: „Ich will etwas mehr, als das was ich getan habe.“ Sagt Mir, Meine
Kleinen, könnt ihr die Vergangenheit einholen?
Ihr sagt Mir: „Heiligste Mutter, was getan worden ist, bleibt, was
versäumt wurde, kann man nicht nachholen.“
Dies sagt ihr und das ist richtig. Denkt nun an die Gegenwart die ihr
zur Verfügung habt, wenn ihr sie bestens nutzt, wird es eine Gegenwart reich an
Gutem sein, ansonsten wird sie arm an guten Werken sein. Es wird ein Tag
kommen, an dem ihr der Vergangenheit nichts mehr hinzufügen und nichts mehr
wegnehmen könnt. Ihr werdet genau das haben, was ihr gesucht habt und nicht das
was ihr versäumt habt.
Manche sagen Mir: „Heiligste Mutter, nun habe ich verstanden wie
wichtig es ist, das Gute zu tun, vorher war ich oberflächlicher und
leichtsinniger.“
Geliebte Kinder, wenn ihr gut verstanden habt, dann wirkt
dementsprechend, indem ihr das nachholt, was ihr nicht getan habt. Bezeugt Gott
in eurem Leben, mit den Entscheidungen, mit den Taten, mit den Werken, auch mit
den Worten, wenn es angebracht ist. Erfüllt euer Heute mit Gutem und
verherrlicht Gott mit eurem Denken, mit eurem Handeln.
Meine Kleine sagt Mir: „Manchmal verläuft der Tag monoton, man kann nicht
große Zeugnisse ablegen und nicht große Entscheidungen treffen, es ist auch
nicht die Möglichkeit geboten zu sprechen. Das Herz aber, das ganz Jesus
gehört, sagt jederzeit: „Ich liebe Dich, Mein Herr, sprich, Dein Diener hört
Dir zu, er ist bereit, Deinen Heiligsten Willen zu tun.“ Mutter, nimmt Jesus
auch die Sehnsucht des Herzens an, als treuen und fleißigen Dienst?“
Geliebte Kinder, wirkt in dieser Weise, mit dem Herzen, mit der Seele,
mit dem Gedanken. Ihr werdet Jesus sehr wohlgefällig sein. Er braucht nicht
viele Worte, Er kennt den Gedanken bereits bei seinem Entstehen. Es ist nicht
notwendig das Gefühl zu erzwingen, Er erforscht dessen Intensität, Er greift
die Schwingungen der Seele auf. Geliebte, manchmal will der Herr das aktive
Zeugnis: Er bittet darum, gebt es. Manchmal genügt Ihm die Sehnsucht der Seele
die sich schweigsam Ihm schenkt. Die erhabensten Gefühle werden in der Stille
eines liebevollen Herzens ausgedrückt. Seid beruhigt und glücklich, wenn das
Herz aus Liebe zu Gott und dem Nächsten pocht; auch wenn euch an einem Tag
nicht gewährt ist mit den Worten, mit den Werken, den Entscheidungen, mit
langen Reden Zeugnis abzulegen, preist Gott, Der euer Gefühl annimmt, ohne daß
ihr große Mühe aufbringen müßt. Es wird immer der Tag des großen Einsatzes
kommen, der große Tag an dem euch Gelegenheit gegeben wird viel zu tun in
Worten und Werken. Geliebte, Ich erneuere die Einladung alle inniglich Jesus zu
gehören: im Herzen, im Verstand, in jeder Schwingung der Seele. Seid jeden
Augenblick sein und Er wird in euch Seine Wohnung nehmen für immer. Geliebte,
dieser ist der Weg der Heiligkeit, seid Sein, nehmt mit Freude Seinen Willen
an, tut alles nach Seinem Herzen und tut nichts, daß Ihm mißfallen könnte.
Gemeinsam loben wir nun den Heiligsten Namen, danken, beten an. Ich
liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.
Hl. Jungfrau Maria