30.03.05

 

Auserwählte, liebe Freunde, vertraut immer auf Mich: in der Freude, denn sie kommt stets von Mir; im Leid, weil Ich es erlaube. Ich brauche eure Opfer: einige bringt ihr freiwillig, andere zwinge Ich euch auf. Dieser ist der starke Augenblick der Geschichte, viele Ereignisse werden geschehen, welche die Erde rütteln werden. Ich will, daß die Welt überlege und Meine Gnaden aufgreife, Die für viele unnötig herunterfallen. Liebe Freunde, Mein Herz möchte stets Freude schenken, aber wie Ich bereits sagte, vergißt Mich der Mensch in der Freude, nur wenn er Schmerz erleidet, denkt er an Mich, an sein Schicksal, an sein Ende. Die vertrocknete Welt wache bald vom Schlummer auf, um Meine Gnaden und Meine Hilfe aufzugreifen.

 

Geliebte Braut, du weißt, weil Ich es öfters gesagt habe, daß Mein Herz der Menschheit nur Freude und Frieden schenken will, aber der aufsässige Mensch versetzt sich in die Lage, Meine kostbaren Gaben nicht anzunehmen: siehe, dann braucht es Prüfungen die den Bedürfnissen angemessen sind, starke Prüfungen, einschneidende Prüfungen, um aus dem Schlummer zu holen, der zum Tode führt. Geliebte Braut, tröste Mein Herz, Das wegnehmen muß und nicht schenken kann: aus Liebe gebe Ich, aus Liebe nehme Ich weg, jeder begreife diese große Wahrheit.

Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, wenn Du Deine erhabenen Gaben spendest, jubeln die Herzen in Dir, aber wenn Du wegnimmst, verfällt der Mensch der Traurigkeit, der großen Verwirrung. Im Schmerz denkt der Mensch nicht an Deine Wunderbare Liebe, er denkt an Deine Strenge, er ist betrübt und weint. Mein Gedanke geht an Ijob. Im großen Schmerz verlor er nicht den Glauben, aber er ließ sich von großer Verwirrung ergreifen, so daß er den Tag verwünschte, an dem er geboren wurde und den Augenblick an den man seiner Mutter sagte: „Es ist ein Sohn geboren.“ Verzeihe, Gott der Liebe, die Reaktionen Deiner Kinder, sie begreifen nicht gut, wenn sie in der Prüfung und im Schmerz sind. Jene die Dir zugehörig sind begreifen leichter in der Freude und im Jubel, dann sagen sie: „Gott ist gut, Er ist nur Güte, Er ist ganz Milde und Süßigkeit.“ Wie möchte ich, daß Du nur Gutes und Freude spenden würdest und das menschliche Geschöpf niemals leiden müßte.“

Geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, höre getrost Meine Worte: Ich, Jesus, bin Gott der Freude, des Friedens, des Jubels, Meine Barmherzigkeit wirkt auf der ganzen Erde, aber oft wird Sie nicht verstanden, nicht angenommen. Der Mensch begreift nicht, daß wenn alles gut geht, Ich dies erlaube, auch wenn er es nicht verdiente, Ich erlaube es.

Du sagst Mir: „Angebeteter, ich sehe, daß es den Boshaften besser geht als den Guten, oft erfreuen sie sich guter Gesundheit und viele Güter, während die Gerechten in der Not, in der Sorge, in den Mühen des Lebens klagen. Ich sehe dies, aber halte es nicht für eine Ungerechtigkeit, denn das was Du wirkst oder erlaubst, ist immer vollkommen. Angebeteter Herr, der Du ein mit Güte und Zärtlichkeit erfülltes Herz hast, hilf der Welt die Größe Deiner Liebe und die Milde Deines Herzens zu erkennen.“

Geliebte Braut, Meine kleine Taube, wenn du siehst, daß es den Boshaften gut geht und den Gerechten schlecht, dann wundere dich nicht, sondern überlege: wenn du wüßtest, daß einer eine schwere Krankheit hat und bald die Erde verlassen muß, wie würdest du dich ihm gegenüber verhalten? Sage Mir.

Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, ich wäre sehr freundlich zu ihm, ich würde ihn mit Fürsorge und Liebenswürdigkeit überhäufen, ich würde ihm jeden Wunsch erfüllen, um sein Herz zu erfreuen.“

Richtig hast du geantwortet, Geliebte. Nun, auch Ich, Ich Gott, wirke so, Ich kenne das Ende jener aufsässigen Seele und Ich will Mich nicht behaupten, wenn Ich zuviel Stumpfheit im Herzen sehe. Da Ich die Güte bin, gewähre Ich etwas mehr, weil Ich sein elendes Ende kenne. Deshalb siehst du aufsässige Boshafte denen es besser geht als Meinen Heiligen, die jeden Tag ihres Lebens leiden und klagen. Es scheint eine Ungerechtigkeit zu sein, aber das ist es nicht. Die Gerechten retten mit ihren Leiden die Seelen, sie erlangen von Mir viele Gnaden der Bekehrung. Ich rechne mit diesen Freunden und wenn Ich ein Opfer brauche, bitte Ich sie darum, weil Ich weiß, daß sie Mir niemals nein sagen. Meine geliebte Braut, wenn Ich dich um ein schweres Opfer bitten müßte, weil Ich es brauche, was würdest du sagen?

Du sagst Mir: „Mein Herr, mein angebeteter Herr, ich würde sagen: es geschehe mir nach Deinem Willen, ich bete Dich an, ich bete Deinen Willen an.“

Geliebte, diese ist die Antwort die Ich von jedem Menschen erwartete, Ich hätte auch ein Recht auf diese Antwort, weil Ich der Schöpfer, Ich der Heiland, Ich der Geist der Liebe bin, welcher der Welt mit Meinem Feuer Licht spendet. Diese, wie Ich sagte, müßte die Antwort sein, aber so ist es nicht. Wer um ein Opfer gebeten wird, antwortet: „Herr, ich kann nicht, ich bin zu sehr beschäftigt.“ Er hat tausend Ausreden, tausend Vorwände, die Antwort ist schlußendlich immer ‚nein‘. Ich gehe zu Meinen Freunden, zu Meinen kleinen Brautseelen, ihre Antwort ist stets ‚ja‘. Sie loben Mich, danken Mir, beten Mich auch im Schmerz an. Auch wenn der Mund schweigt, das Herz betet an. Deshalb, liebe Braut,  widerfährt das Leid mehr den Guten auf Erden, als den Boshaften. Von der ersten erlange Ich alles, von den zweiten nichts.

Du sagst Mir: „Ich bemerke, daß die großen Unglücke mehr in armen Ländern als in den reichen geschehen, wo die Menschen sorglos leben. Ich denke an die fortwährenden Erdbeben in Asien, an die hohen Wellen die alles zerstören und mitreißen. Ich merke, daß die Natur mehr die armseligen Länder anfällt als die reichen und fortgeschrittenen. Angebeteter Herr, ich wünsche keine Erklärung, denn ich glaube verstanden zu haben, daß die Armen besser vorbereitet sind auf den Flug zur Ewigkeit, weil das Herz reiner und demütiger ist; viele von ihnen retten sich und fallen nicht in den Abgrund des Feuers und der Verzweiflung. Wenn die Umwälzungen in diesem Augenblick die reichen Länder heimsuchte, wäre es ein Elend, wer würde sich retten? Der Großteil der Seelen würde in den Abgrund des Feuers stürzen, weil sie des Paradieses nicht würdig wären.“

Geliebte Braut, durch Meine Gnade hast du alles gut verstanden. Die Armen haben ein demütiges Herz, wenn Ich darin eintrete, kann Ich besser wirken. Die Sehnsucht nach Mir ist nicht erloschen, es braucht wenig um sie zu entfachen. Wenn Ich in die frostigen Herzen der Menschen eintrete, die zu einer reicheren Gesellschaft gehören, finde Ich eine Sehnsucht nach Mir vor, die sehr schwach ist. Von den irdischen Problemen eingenommen, denken sie an den Himmel nicht, sie überlegen nicht, sie gehen so weit, daß sie die Erde als ihre Heimat betrachten und an den Himmel gar nicht glauben. Geliebte Braut, das große Unglück der Armseligen, muß die reiche Welt dazu führen, sich in acht zu nehmen, denn das was in der Ferne geschehen ist, kann sich auch in der Nähe zutragen.

Du sagst Mir: „Du wirkst stets mit Unendlicher Weisheit, Süßester Jesus, gepriesen sei in jedem Augenblick das Wunderbare Herz, Das die Menschheit retten will und wünscht, daß niemand verlorengehe. Erlaube mir in Dir zu bleiben, um Dich jeden Augenblick des Lebens den Du mir in Deiner Unendlichen Güte schenkst, anzubeten.“

Bleibe in Mir, genieße die Köstlichkeiten dieses Tages der Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, diese ist die Zeit der großen Passion Jesu, weil sich jeden Tag viele Seelen, der Liebe Gottes gegenüber verschlossen, überraschen lassen. Seht, jeden Tag bete Ich mit euch und lade euch ein, tatkräftig zu sein in der inständigen Bitte zu Gott, in der Anbetung des Herzens. Geliebte, ihr seht viele schmerzvolle Ereignisse und fragt euch: „Werde ich imstande sein, bis zum Schluß beharrlich zu bleiben? Werde ich es schaffen? Wie kann man dem bösen widerstehen, der schlammigen Flut, welche die Erde mehr denn je überflutet hat?“ Sage Mir, Meine Kleine, wie oft hast du dich das gefragt?

Du sagst Mir: „Heiligste Mutter, jeden Tag zittert mein kleines Herz durch den Aufprall und den Kampf gegen das böse. Jesus sagt, daß wenn du einen Bruder sündigen siehst, es deine Pflicht ist, ihn mit Demut zu berichtigen, damit du beim Gericht nicht wegen deiner Trägheit schuldig gefunden wirst. Geliebte Mutter, wenn man versucht den Nächsten auf seinen Fehler hinzuweisen, ist die Reaktion meist diese: der Sünder hält sich nicht für schuldig, sondern beschuldigt den anderen, es gewagt zu haben, ihn umstimmen zu wollen. Allerliebste Mutter, das böse macht in der Welt viel Lärm und Skandal, das Gute zieht wie ein Schatten still vorüber und niemand gewahrt es. Ich halte die derzeitige Lage für sehr schlimm. Ich preise Gott für Seine Unendliche Barmherzigkeit, ich sehe aber, daß der feind das wagt, was er bisher nie gewagt hat. Meine Seele zittert angesichts der hohen Welle des bösen, die wie eine unaufhaltbare zerstörerische Flutwelle jeden Winkel der Erde überflutet. Heiligste Mutter, hilf uns auf diesem mühsamen Weg, der jeden Tag härter wird.“

Geliebte Kinder, Mein Herz greift eure Klage auf, ihr begreift, daß der Kampf zwischen Gut und böse schwieriger geworden ist, ihr befürchtet mit der Zeit vom gewaltigen Sog des bösen mitgerissen zu werden. Geliebte Kinder, Ich habe euch stets wiederholt, daß nicht geschehen kann, was Gott nicht erlaubt, bedenkt dies stets. Ihr seht den Schlamm des bösen in alle Kreise eindringen, dies geschieht, weil niemand sich entschlossen widersetzt, viele handeln aus verschiedenen Gründen mit großer Lauheit. Geliebte, wenn ihr seht, daß Wasser ins Haus eindringt, dann versucht ihr sofort herauszufinden wo die undichte Stelle ist um sie zu reparieren. Dies tut ihr mit großer Sorgfalt, Meine Kleinen. Nun, dasselbe müßt ihr gegen das böse tun. Wie es sich zeigt, verjagt es mit Entschlossenheit. Wenn ein schlechter Gedanke auftaucht, dann sammelt all eure Kräfte um ihn zu wegzujagen, wenn er wiederkommt, dann tut es mit größerer Kraft. Geliebte Kinder, Jesus gewährt dem feind den Menschen zu versuchen, Er schenkt aber die Waffen die er benötigt um zu siegen, um den feind zu erniedrigen. Geliebte, wer in den Kampf zieht weiß, daß er nicht unbewaffnet losziehen, sondern sich gut rüsten muß. Merkt ihr, daß der feind versucht, daß er es wagt, daß er angreift? Macht von der siegreichen Waffe Gebrauch. Empfängt jeden Tag mit Liebe und Demut, mit Zuversicht, das Sakrament der Eucharistie. Jesus kehrt Wahrhaftig und Lebendig in euch ein: ihr könnt euch durch Seine Gabe bereichern, ihr könnt an Seiner Macht, Seiner Weisheit, Seinem glänzenden Licht teilhaben. Jedesmal wenn ihr das Sakrament würdig empfängt, geschehen wunderbare Dinge. Wenn ihr über all dies nachsinnt, könnt ihr dann noch Angst haben? Kann euch die lange Welle des bösen erschrecken? Die Kraft Gottes ist in euch, Seine Weisheit wirkt in eurem Verstand, Sein Feuer in eurem Herzen. Seid euch dessen gut bewußt, fühlt euch nicht wie piepsende Küken, wenn die Kraft Gottes in euch ist, dann seid ihr stark und mutig wie Löwen die keine Gefahr fürchten, sondern ihr als Sieger entgegentreten. Geliebte, euer Herz sei heiter, Jesus sei euer Frieden; es sei kühn, Jesus ist eure Kraft. Greift vor dem grausamen feind zu euren siegreichen Waffen. Ich bin bei euch und helfe euch.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen, danken, beten an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria