05.03.06

 

Auserwählte, liebe Freunde, seid Mein und laßt euch von keinem Gedanken betrüben, denn Ich, Ich Gott, habe euer Leben in Meinen Händen. Neue Dinge werden im Dasein der Menschen dieser Zeit geschehen, einschneidende Dinge: alles tue Ich oder lasse Ich aus Liebe zu und nichts geschieht zufällig, ohne daß Ich es wüßte. Liebe Freunde, überläßt euch der Sanften Welle Meiner Liebe; seid nicht immer ängstlich und unruhig: ruht euch in Mir aus! Der Mensch der ganz auf Meine Liebe vertraut, ruht heiter auf Meinem Herzen aus und läßt sich nicht von Unruhe ergreifen. Liebe Freunde, seid im Frieden und gebt Frieden; seid bedächtig und vermittelt auch den anderen die Ruhe.

 

Geliebte Braut, Ich wünsche, daß Meine Freunde und Meine süßen Brautseelen den Frieden in ihrem Herzen haben, die Freude in der Seele haben, dies nicht weil ihr Leben frei von Problemen und Knoten ist, sondern weil sie auf Mich vertrauen, der Ich jedes Problem und alle Knoten löse. Wer Mir gehört und Mir dient, was hat er zu befürchten? Weiß er nicht, daß Ich, Ich Gott, Alles bin und alles tun kann? Wenn einer auf einem festen Felsen sein Haus baut, was hat er zu befürchten, wenn die starken und stürmischen Winde wehen? Was hat er zu befürchten, wenn ringsum strömende Gewässer fließen? Sage Mir, Meine geliebte Braut.

Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, wer sich in einer solchen Lage befindet, braucht nichts zu befürchten, denn sein Haus ist stark und widerstandsfähig. Es muß hingegen sehr fürchten, wer auf einem brüchigen Boden gebaut hat, wer sein Haus auf dem Sand gebaut hat, wer nicht standhafte Säulen errichtet hat, Siehe, diese müssen zittern, denn sie wissen, daß der starke Wind das Haus abdecken und das Wasser es mitreißen kann.“

Du hast richtig gesagt. Wer sein Leben auf dem Festen Felsen baut, der Ich, Ich Jesus, bin, braucht nicht zu fürchten und nicht zu zittern: es wird der Sturm kommen, aber das Haus wird stehenbleiben; es wird das stürmische Wasser kommen, aber es nicht mitreißen.

Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, wie schön ist es Dein zu sein im Herzen und im Verstand! Was auch geschehen mag, das Herz sagt: der Allerhöchste Gott, Dem ich treu und liebevoll diene, wird für alles sorgen, wird jedes Problem und alle Knoten lösen; siehe, ich bin in Seinen Süßesten Händen, wie ein Vögelchen in liebevollen Händen, es ist in Sicherheit und kann sein kleines Herz beruhigen.“

Geliebte Braut, du hast zu Recht das menschliche Wesen mit einem kleinen Vögelchen verglichen, wessen Leben stets in Gefahr und von kurzer Dauer ist. So ist es, in der Tat, für das menschliche Leben. Jeder Mensch ist ein schwaches Geschöpf, das alles braucht: ohne Nahrung kann er nur wenige Tage leben, ohne Trank stirbt er alsbald; wehe, wenn die Luft keinen Sauerstoff mehr hätte, er könnte nicht überleben! Hast du erwägt, geliebte Braut, welch ein schwaches Geschöpf der Mensch ist, der sich jedoch stark und sicher fühlt?

Du sagst Mir: „Ich bedenke dies, Unendliche Liebe. Ich fühle mich wie jener kleine Spatz der wegen jeder Kleinigkeit zittert, wenn man ihn in den Händen nimmt, spürt man sein Herz angstvoll pochen, man hält ihn sehr sanft in den Händen, aus Angst ihm Weh zu tun. Siehe, so fühle ich mich stets, angebeteter Jesus. Ich sage mir: du bist ein schwaches Geschöpf und dein Leben ist ein Hauch, es hängt an einem Faden, das jederzeit brechen kann, auch durch einen kleinen Windstoß. Angebeteter Herr, schon als kleines Kind habe ich die Zerbrechlichkeit meines Seins erkannt und habe stets zu Dir, Gott, aufgeblickt. Ich habe Dich angefleht, mich in Deinen Händen aufzunehmen und mich mit Deiner Liebe zu beschützen. Ich habe alsbald verstanden, daß Du die sichere Stütze bist, die ich suchen mußte und nicht der Mensch, der die gleiche Schwäche wie meine in sich hat. Was vermag ein Mensch zu tun? Er hat bereits für sich selbst nichts, was kann er einem anderen geben? Nur Du, geliebter Gott, hast meinem Leben Sicherheit gegeben. In Dir fühle ich mich geborgen und heiter. Laß mich eng an Dein Herz gedrückt leben, Süßester und Wunderbarer, und gewähre mit, Dir mit Liebe und Treue zu dienen.“

Geliebte Braut, vertraue immer auf Mich, Deinem Herrn. Was auch geschehen mag, verliere nie die Hoffnung, weil sie nicht auf einen Menschen beruht, der nichts vermag, weil er nichts hat, sie beruht auf Mich, Gott, der Ich alles vermag, weil Ich Alles bin. Bleibe in Mir, Meine süße Braut; wirke nach Meinem Willen, liebe Meine Gesetze und lehre Sie zu lieben. Sei Mein Werkzeug der Liebe und Ich werde dich nichts mangeln lassen.

Du sagst Mir: „Ich habe Deine Gesetze stets innig geliebt und betrachtet. Ich habe verstanden, daß man nur Freude und Frieden haben kann, wenn man Sie befolgt. Das erste Gebot sagt Dich, Herr, mit allen Kräften, mit ganzer Seele zu lieben. Wie leicht ist es, Dich mit allen Kräften, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele zu lieben! Der menschliche Verstand sucht in seinem Inneren nur Dich, will Dich allein lieben, sehnt sich nur nach Dir. Er hat im Augenblick der Schöpfung kurz Deine Süßigkeit genießen dürfen und er sucht Sie Zeit seines Lebens stets. Das menschliche Herz sehnt sich nach Dir, geliebter Herr, in jeder seiner Zelle. Du, Liebster, hast Deine Unterschrift in ihm eingeprägt und es findet deshalb nur in Dir den Frieden. Immer frage ich mich: wie ist es möglich, Dich nicht zu lieben? Du bist das Alles, nach dem das Herz sich sehnt! Du bist das Alles, nach dem der Verstand verlangt! Ich denke an den, der Dich nicht liebt, das muß ihm eine innere große Mühe kosten, womit kann er Dich ersetzen? Wenn das Herz nicht in Dir ruht, wo kann es Frieden finden? Jede Seele sehnst sich nach Dir, wie die Braut nach dem Bräutigam, um glücklich zu sein. Unendliche Liebe, Deine Gesetze sind die Süßigkeit des Herzens, sind wie süßer Honig; Deine Gesetze sind leicht zu befolgen, man erkennt, daß Sie das Werk eines glühend liebenden Herzens sind. Deine Gesetze sind die Gesetze der Liebe.“

Geliebte Braut, du hast weise gesprochen, aber es gibt wenige, die diese Stufe der Erkenntnis erreicht haben. Ich, Ich Jesus, bin der Meister, Der jedes Herz und jeden Verstand belehrt, Der die Seele auf den blühenden Wegen der Kenntnis geleitet. Ich habe dir gesagt, daß Ich Selbst der Meister jedes Menschen bin, ihn erziehe und ihn belehre. Du fragst dich sicher, wie es möglich ist, daß nur wenige Meine Lehre verstanden haben und viele unwissend und kalt bleiben. Dies fragst du dich. Denke an eine Schulklasse, wo vieles gelehrt wird: manche Schüler passen gut auf und hören zu, andere sind ein wenig zerstreut und wiederum andere hören überhaupt nicht zu. Die ersten lernen gut: sie sind für das Leben bereit. Andere brauchen viel Wiederholung, wiederum andere wissen nichts, weil sie stets zerstreut waren. Geliebte, das ist die heutige Gesellschaft: wer sich belehren ließ, schreitet im Flug vorwärts zur glücklichen Ewigkeit; wer nicht, befindet sich in großer Unsicherheit und Verwirrung.

Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, werde nie müde die Menschen zu unterweisen, auch wenn sie verstockt und unwürdig sind. Habe Mitleid!“

Geliebte Braut, gewiß werde Ich es tun, weil Ich jeden Menschen unermeßlich liebe! Wer auf Meine Unterweisung hört und sie im Leben umsetzen wird, wird sich retten.

Bleibe in Meinem Herzen, Meine süße Taube und genieße Dessen Köstlichkeiten der Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, preist Gott für die Gaben die Er euch jeden Tag gewährt. Begreift, daß alles von Ihm stammt und daß ihr ohne Seine Hilfe nichts tun und nichts haben könntet. Betet, betet immer, um dem Heiligsten Herzen nahe zu bleiben. Euer Gebet sei des Lobes und des Dankes; das Pochen des Herzens sei ein Loblied und ein Lied der Anbetung. Verbringt so diese Tage der Fastenzeit: macht es wie Jesus in der Wüste damals. Bereitet euch so auf die großen Ereignisse vor, auf jene die bald eintreten werden.

Meine Kleine sagt Mir: „Wir wollen unser kleines Herz Jesus und Dir schenken, unser Verstand ist stets Euch zugewandt, um Barmherzigkeit und Vergebung zu erflehen. Manchmal halte ich inne um an die Gaben zu denken, die Gott mir gewährt hat und weiterhin spendet. Sie sind so zahlreich, daß Ich sie nicht aufzuzählen vermag, wie gütig ist Jesus! Er spendet so viel und verlangt so wenig! Ich preise Ihn im Gebet, danke Ihm und bete Ihn Tag und Nacht an, aber stets tue ich wenig zu dem, was Er verdiente, also wende ich mich an Dich, Süße Mutter, um Hilfe und Beistand. Ich nähere mich Dir, um mein Gebet mit dem Deinen zu vereinen, das so Vollkommen ist. Ich erkenne, daß Gott dieses Gebet wohlgefällig ist und das Herz erfüllt sich mit lebhafter Freude. Angesicht der ringsum zunehmenden Kälte, will ich, daß mein Gebet inniger sei. Es gibt noch viele die sich noch nicht für Gott entschlossen haben: sie haben noch nicht verstanden und wandeln in der Finsternis; sie spüren eine große Leere im Herzen und begreifen nicht, daß nur Gott sie füllen kann. Heiligste Mutter, ich sehe oft Deine Tränen wegen der aufsässigen Kinder, wegen jener die in der religiösen Gleichgültigkeit leben, wegen jener die den süßen Schafstall der Kirche Jesu verlassen, um anderswo den Frieden zu suchen, den sie nie finden werden. Du weinst, Süßeste Mutter, für jene die sich haben vom schlauen bösen feind täuschen lassen: ihr Herz ist voller Haß und Verachtung des Lebens. Du wiederholst, daß Gott Liebe ist, Liebe ist, Liebe ist, wann werden sie Deine Worte begreifen?  Wann werden sie sich Deinen Süßesten Armen überlassen? Wie möchte ich, daß niemand kalt und fern von Dir bliebe! Wie möchte ich, daß jeder Mensch zu Dir käme, ohne zu zögern, bevor der stürmische Wind kommt, der jene Blätter vom Ast löst, die nicht fest an ihn hängen und sie erbärmlich zu Boden fallen läßt. Mutter, wir sind die kleinen Blätter und Du der starke Ast mit dem man fest verbunden bleiben muß; lasse nicht zu, daß wir uns von Dir trennen, Süßeste. Du führst uns zu Jesus und wir wollen für ewig bei Ihm und bei Dir sein!“

Geliebte Kinder, das Blatt welches fest an seinem Ast hängt, löst sich nicht wegen eines starken Windes, sondern bebt, ohne sich loszulösen. Jenes hingegen, das halb vertrocknet ist, löst sich beim starken Wind vom Ast und wird von ihm mitgerissen, bis es zu Boden fällt und verwest. Ich bitte euch, vielgeliebte Kinder: keiner von euch sei ein halb vertrocknetes Blatt, das der Wind lostrennen kann, sondern seid stark und standhaft im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe!

Meine Kleine fragt Mich: „Heiligste Mutter, wird der kommende Sturm viele Blätter von den Ästen lostrennen?“

Liebe Kinder, wer standhaft ist, braucht nichts zu befürchten: der starke Sturm wird für ihn wie eine sanfte Brise sein, die liebkost und nicht lostrennt. Für den, der nicht standhaft ist, werden die Dinge anders verlaufen. Ich habe es bereits gesagt: jene die sich nicht rechtzeitig für Gott entschlossen haben oder sich von Ihm getrennt haben, laufen große Gefahr. Dies sage Ich euch, damit niemand sich vom Sturm überraschen lasse: da er weiß, was er tun muß, mache er sich an die Arbeit und setze sich aufs höchste ein für sein Heil und das der anderen! Nutzt diese günstige Zeit der Barmherzigkeit gut: zieht euch in das stille Kämmerlein eures Herzens zurück um zu beten, um euch zu erneuern, um euch heiliger und reiner Gott hinzugeben! Seht, Ich bin jeden Tag bei euch und helfe euch mit Meiner Zärtlichen Liebe.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria