18.03.06

 

Auserwählte, liebe Freunde, tröstet, tröstet Mein von tausend Schwertern durchbohrtes Herz. Die Sünden der Menschen erneuern Meine Passion, Mein schrecklicher Schmerz wird fortfahren wegen des Verlustes vieler Seelen, die für das Glück erschaffen wurden. Freunde, tröstet Mein Herz, das vom allgemeinen Unglauben, von der Skepsis, vom Gnostizismus dieser Zeit tief verwundet ist. Erinnert die Welt an Meine Worte: „Wer an Mich glauben wird, wird sich retten, aber wer nicht glauben wird, wird kein Heil erlangen.“ Der Mensch muß immer in Mir bleiben: oder in Meiner Barmherzigkeit, oder in Meiner Vollkommenen Gerechtigkeit; jeder trifft nun seine Wahl: er wird haben was er gewollt hat.

 

Geliebte Braut, liebe Mich auch für den, der Mich überhaupt nicht liebt; sei fügsam und folgsam auch für den, der es nicht ist. Vertraue Mir und überlasse dich der Sanften Welle Meiner Liebe, auch für den der nicht auf Mich vertraut und sich Mir nicht anvertraut; sei stets mit deinem Ja bereit, auch für jene, die fortfahren Nein zu sagen. Geliebte, Mein Herz ist betrübt und schmerzerfüllt; Meine Passion erneuert sich jeden Tag auf dem Altar, aber wie viele beachten es? Mein aus Liebe vollbrachtes Opfer, ist nicht verstanden, ist nicht angenommen. Meine geliebte Braut, liebe Mich für alle jene die Mich nicht lieben wollen; tröste Mein Herz, Das wegen des Verlustes der Seelen sehr klagt; denkst du, daß es wenige seien, die jeden Tag verlorengehen? Sage Mir.

Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, Süßeste Liebe, ich sehe ringsum viel Kälte, viel Ungläubigkeit, aber ich hoffe stets, daß sich im letzten Moment alles ändert; immer hoffe ich, daß die Seele, die nunmehr das Leid erfaßt hat, Reue zeige und demütig Deine Vergebung erflehe; auch wenn ich skeptische und frostige Menschen sehe, hege ich die Hoffnung, daß sie sich retten durch die Reue des letzten Tages, des letzten Augenblicks. Ich vertraue auf Deine Liebe, auf Deine Unendliche Barmherzigkeit, auf Deine Wunderbare Zärtlichkeit.“

Geliebte Braut, Ich sage dir mit Schmerz, daß viele Seelen unvorbereitet und kalt vor Mir erscheinen, trotz der reichlichen Gnaden die herabfallen und für jeden herabgefallen sind. Wisse, Meine süße Braut, daß wenn der Augenblick der Trennung der Seele vom Leib naht, Ich, Ich Jesus in besonderer Weise eingreife um die Seele zu retten; wenn sie ihren Tag nicht kennt, so kenne Ich ihn sehr gut, weil Ich, Ich Gott, ihn festlege. Die Seele wird vor der Trennung von ihrem Leib in besonderer Weise mit Gnaden überflutet, dies tue Ich, damit keine verloren gehe.

Du sagst Mir: „Angebeteter, Süßester Jesus, wie groß bist Du in der Liebe! Jede Seele möge Deine Gnaden aufgreifen und sich retten; sie möge begreifen, bevor der letzte Augenblick kommt!“

Geliebte Braut, Ich sage dir, daß jener der immer in der Kälte und in der Ungläubigkeit gelebt hat, die größte Gefahr läuft; oft ist er nicht imstande die heilbringenden Gnaden aufzugreifen und geht deshalb verloren. Es sind nicht wenige jene, die armselig verloren gehen, nachdem sie ein Leben der Kälte und des Unglaubens geführt haben. Wenn das menschliche Herz wie Stein wird, ist er außerstande die herabfallenden Gnaden aufzugreifen, es lehnt Sie ab. Denke an eine Felsenwand, über die es in Strömen regnet: was geschieht, wenn die Sonne aufgeht und zu brennen beginnt?

Du sagst Mir: „Die Wand trocknet völlig und von jenem Wasser bleibt keine Spur.“

So ist es, Meine geliebte Braut, siehe, was einem vertrockneten Herzen geschieht: es kommt der Augenblick an dem es Meine Gnaden nicht mehr annimmt und verloren geht.

Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, ich sehe so viel Kälte und so viel Trockenheit ringsum, meine Seele zittert und fleht Dich zu Deinen Füßen an, Dich der vielen Elenden zu erbarmen, die trotz der starken Zeichen und der großen Gaben die Du spendest, in ihrem Unglauben bleiben. Unendliche Liebe, erhabenstes und Wunderbares Herz, ich möchte daß keine Seele jemals verloren ginge, ich möchte, daß jeder rechtzeitig verstehen würde, damit er die heilbringenden Gnaden aufgreift, die Du spendest. Ich fürchte, daß hingegen viele jene sind, die unvorbereitet bleiben und erbärmlich in den Abgrund des Schmerzes und der Verzweiflung fallen. Angebeteter Jesus, würdige Dich, die Bitten der Seelen die ganz Dir gehören anzunehmen, schenke den Seelen Heil, keine gehe verloren; der Ort der Verdammnis ist entsetzlich, ist ewig, ist schrecklich, niemand mehr falle in jenen Abgrund."

Meine geliebte Braut, lege dein Haupt aus Mein Herz, Dem Glühenden Ofen der Liebe, höre getrost Meine Worte und überlege: meinst du, daß Ich, Ich Gott, die Seelen in den Ort der ewigen Verdammnis schicken wollte? Sage Mir, Meine geliebte Braut.

Du sagst: „Nein, gewiß nicht, keinen Augenblick denke ich das, keinen Augenblick wagte ich dies zu denken. Du, Unendliche Liebe, bist Barmherzigkeit, Zärtlichkeit, Milde, ein grenzenloser Ozean; es sind die Seelen, die ihr Verderben wählen, weil sie unbußfertig und kalt bleiben gegenüber Deinen liebevollen Aufforderungen.“

Du hast richtig gesagt, geliebte Braut, du hast gut verstanden. Als Ich den höheren Wesen die Gabe der Freiheit gewährte, habe Ich ihnen die Wahl gestattet: sie können Mir ihr Ja sagen, oder ihr Nein, sie sind frei. Denke stets an die aufsässigen Engel, sie, obwohl sie hätten für ewig Mir gehören können, trafen eine andere Wahl, diese wird ewig währen. Denke nun an die Seelen die du für einen Augenblick sich im Feuer wie Schlangen winden und verknoten sahst, sie sind dort, weil diese ihre Entscheidung gewesen ist, das haben sie entschlossen gewollt und das werden sie für immer haben, geliebte Braut, für die Ewigkeit.

Du sagst Mir: „Jene entsetzliche Vision läßt mich erzittern, denn ich bedenke, daß jene grausame Pein ewig währt, die verlorenen Seelen bleiben es für ewig. Zu Deinen Füßen flehe ich um Gnaden an für die Seelen in Gefahr, keine gehe verloren; jener Ort der Verdammnis läßt mich erzittern; nimm die Bitten und die Opfer der glühenden Seelen an, jede Seele möge den Frieden und die Freude in Dir, Lieber Gott, Einziges Gut und Quelle jeder Köstlichkeiten, erlangen.“ 

Wisse, geliebte Braut, daß nicht das Heil erlangen kann, wer er nicht will, wer sich nicht einsetzt um es zu haben; es kann nicht gerettet werden, wer nichts tut, um Rettung zu haben. Wisse auch, daß es keinen gibt, der sich für sein Heil gründlich einsetzt und es nicht erlangen würde. Wer das Heil will, rettet sich gewiß, aber wer sich nicht einsetzt, geht verloren. Ich, Ich Gott, der Ich ohne den menschlichen Willen erschaffen habe, rette nicht, ohne daß der Mensch es entschlossen will.

Bleibe in Meinem Glühenden Herzen, geliebte Braut und genieße Dessen Köstlichkeiten der Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, seid bereit mit Freude den Willen Gottes zu erfüllen, Ich bitte euch groß zu sein in der Liebe und jeden Tag das verlangte Opfer darzubringen. Teure Kleinen, schaut euch um, ihr seht, daß die Ungläubigen in großer Anzahl sind und weiter zunehmen. Dies geschieht, weil es wenige kühne Zeugen des Evangeliums gibt. Seid ihr, unter diesen, seht, darum bitte Ich euch; die Seelen gehen zahlreich verloren, indem sie sich unvorbereitet antreffen lassen. Diese Fastenzeit sei eine Zeit der besonderen Aufopferung, achtet nicht auf die Opfer, erfüllt alles gut, indem ihr die günstige Zeit aufgreift. In diesen Jahren der Lebendigen Gegenwart unter euch, habe Ich gesagt, was zu wissen nötig war, tut alles nach Meinem Wort, wirkt mit Freude und nicht mit Traurigkeit, trotz der Mühe und der Enttäuschung. Oft werdet ihr euch gezwungen fühlen zu sagen: „Ich habe mich sehr abgemüht, aber die Ergebnisse sind nicht zufriedenstellend, die Kälte ringsum ist nicht geringer geworden, die Entscheidungen haben sich nicht geändert, meine Mühe scheint umsonst zu sein.“ Dies werdet ihr sagen, aber hört nun Meine Worte: wenn ihr auch wenig Früchte und schwache Ergebnisse seht, so fahrt fort den Samen, jenen den Jesus euch überreicht, reichlich auszustreuen. Sagt nicht: „Es ist umsonst was ich mache, es nutzt nichts!“ Geliebte, ihr wißt, welche großen Wunder Jesus wirken kann, wie Er sie vollbracht hat, so wird Er sie weiterhin vollbringen und gerade durch euer fortwährendes Mitwirken. Werdet nicht traurig wegen der Geschehnisse, es ereignet sich immer das, was Gott zuläßt und nichts weiteres.

Meine Kleine sagt Mir: „Heiligste Mutter, dies allein tröstet mich: zu wissen, daß der Allerhöchste Gott nur das zuläßt, was zum Heil der Seelen dient. Ich denke, daß das böse immer ein Übergang zum Guten ist, das zum Schluß sicher triumphieren wird. Heiligste Mutter, dies gibt mir Mut um fortzufahren, nicht mit Traurigkeit, sondern mit der Freude im Herzen. Ich denke, daß der Tag des Triumphes Deines Herzens gemeinsam mit dem Heiligsten Herzen Jesu nicht fern ist. Jedesmal wenn ich mich angesichts der ringsum herrschenden Kälte und Skepsis betrübe, taucht sofort der tröstende Gedanke auf, daß der einmalige und erhabene Tag Eures Triumphes näher rückt, es wird sein, wie wenn man nach einem finsteren und stürmischen Tag, den Sonnenschein sieht.“

Geliebte Kinder, Jesus hat euch bereits vorausgesagt, daß alles plötzlich geschehen wird, wenn niemand es erwartet. Er hat euch mehrmals gesagt, daß es geschehen wird, wie wenn nach einem starken Gewitter, alle Wolken plötzlich verschwinden und die strahlende Sonne hervorkommt, mit ihrem herrlichen Glanz. Geliebte Kinder, seid voller Hoffnung, denn ihr wißt, daß ihr nicht auf einen Menschen vertraut, der enttäuschen kann, sondern auf Gott, der niemals enttäuscht.

Meine Kleine sagt Mir: „Ich hoffe immer, daß der Tag kommen könnte, an dem man alles verändert vorfindet, wie wenn einer an einem düsteren und nebeligen Tag zu Bett geht und im größten Sonnenschein erwacht, ohne zu begreifen, wie dies geschehen konnte. Wenn ich morgens erwache, sage ich: wie wird dieser Tag sein? Wie wird er sich zeigen? Dies sage ich, in der Hoffnung, eines Tages die plötzliche Veränderung zu sehen. Heiligste Mutter, hilf uns, das Häßliche zu erdulden, in Erwartung des Schönen.“

Geliebte Kinder, Ich bin immer bei euch, hauptsächlich wenn ihr leidet; Ich bin bei euch, um euch zu trösten und euch mit lebendiger Hoffnung zu erfüllen. Ihr wißt, daß der Schmerz und das Leid vorüberziehen müssen, sie sind die Leiter zur Freude.

Meine Kleine sagt Mir: „Deine Worte, Heilige Mutter, sind stets sehr tröstend und erfreuen das Herz. Der Mensch verzagt und quält sich jedoch in der Bedrängnis, er denkt nicht, daß sie aufzuhören bestimmt ist, sondern fürchtet, daß sie nie endet und verwirrt sich. Heiligste Mutter, vermehre unseren Glauben, er werde wie ein Baum mit tiefen Wurzeln, der auch nicht niederfällt, wenn ein starker Sturm tobt.“

Geliebte Kinder, Ich bin immer bei euch und werde es sein, wenn ihr es wünscht.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria