24.03.06

 

Auserwählte, liebe Freunde, nehmt Meinen Willen ruhigen Herzens an, in der Gewißheit, daß Ich, Ich Gott, nur zulasse, was eurer Seele zum Besten gereicht. Meine Liebe ist euer Stützpunkt, eure Festung: nehmt in ihr Zuflucht, sei es wenn ihr einen glücklichen Moment erlebt, sei es wenn es dunkel ist; fürchtet nicht, wenn ihr Mein seid, denn Ich, Ich Gott, sehe und sorge für alles. Gebt mit Freude was Ich verlange, schenkt mit Freude, denn Ich liebe den, der mit Freude schenkt. Liebe Freunde, stellt euch keine Fragen, tut was Ich euch sage; begnügt euch mit dem was ihr bereits wißt; jeden Tag werde Ich euch durch das Gebet begreifen lassen was ihr tun müßt.

 

Geliebte Braut, Meinen Willen zu erfüllen sei weiterhin deine Freude, in allen Situationen warte Ich auf dein Ja, auf deine positive Antwort. Siehst du, Geliebte, wie die Zahl jener die Meine Bitten positiv beantworten immer geringer wird? Auch jene die Mir in der Vergangenheit „Hier bin ich“ gesagt haben, haben sich zurückgezogen, als Ich ein Opfer mehr verlangt habe und haben gesagt: „Herr, verzeihe mir, nimm einen anderen, wende Dich an einen der stärker und mutiger ist, ich fühle mich schwach und unfähig.“ Dies haben sie zu Mir gesagt und anstatt Mir das Antlitz zu zeigen, haben sie Mir den Rücken gekehrt. Geliebte, diese haben nicht verstanden, daß wenn Ich bitte, auch die Möglichkeit gebe es zu tun; wenn Ich bitte, habe Ich die Kräfte bereits berücksichtigt und Ich tue nichts, daß nicht den Möglichkeiten Meines Geschöpfes entsprechen würde. Geliebte, denke an eine liebevolle Mutter: kann sie von ihrem Kleinen, das sie sosehr liebt, eine unerträgliche Mühe verlangen? Sage Mir, geliebte Braut.

Du sagst Mir: "Nein, gewiß nicht, welche Mutter bürdet ihrem Kind eine übertriebene Last auf, im Gegenteil, sie sorgt dafür, daß sie nicht zu schwer für es sei.“

Nun sage Mir, geliebte Braut, wenn eine Mutter dies tut, bin Ich, Ich Gott, dann nicht zu vielem mehr fähig?

Du sagst Mir: "Angebeteter Herr, die Liebe der Mutter zu ihrem Kind ist nur ein Tropfen im Ozean, im Vergleich zu Deiner.“

So ist es, liebe Braut, wer Mir seinen Dienst verwehrt, hat dies nicht verstanden, weil sein Glaube schwach und schwankend ist. Geliebte Braut, in diesem Augenblick der großen Not habe Ich Meine treusten Diener um mehr gebeten und habe auch von den anderen etwas verlangt. Die ersten haben sofort positiv geantwortet, aber viele der anderen sind auch nicht das geringste zu geben bereit, sie haben allerlei Ausreden und Vorwände. Denke an einen Mann, der seinem Herrn eine hohe Summe schuldet, die er niemals zurückzahlen könnte, auch wenn er sich sein Leben lang abplagte. Denke nun an einen, der ihm helfen will: dieser muß eine große Anzahl von Personen finden die bereit sind ihren Beitrag zu geben, es braucht wirklich viele, damit die Schuld des Ärmsten beglichen werden kann. Was geschieht, sage Mir, wenn viele eine negative Antwort geben und nicht bereit sind mitzuhelfen?

Du sagst Mir traurig: „Der Armselige bleibt in seinem Elend und kann sich nicht wieder erheben.“

Geliebte Braut, siehe was in diesem Augenblick auf Erden geschieht: Ich bitte um Hilfe, um den armen Sündern zu helfen, nicht weil Ich, Ich Gott, nicht alles alleine tun könnte, sondern weil Ich es so bestimmt habe. Ich finde wenige Mitarbeiter und viele die sich mit allerlei Ausreden und Vorwände zurückziehen. Aus diesem Grund wird die Last jener die bereits sind sich aufzuopfern, schwerer. Wenn es viele wären, bräuchte es wenig, aber da es nur wenige sind, braucht es viel.

Du sagst Mir: "Ich begreife, Unendliche Liebe, die Bedeutung Deiner Worte; Du erbittest viel von dem, der bereit ist mitzuwirken; jeder möge begreifen und Dir geben was Du verlangst, Du bittest aus Liebe, diese gegenwärtige ist die meist einschneidende Zeit der Geschichte. Die gegenwärtigen Menschen sind Milliarden und Milliarden, das Bedürfnis an Heil nimmt zu; Unendliche Liebe, hilf der Welt zu begreifen, daß das größte Unheil das Sündigen ist und Dich zu kränken. Jede Sünde ist eine Schuld die man Dir, Gott, gegenüber hat; wann und wie kann man jemals einen solchen Schuldenberg tilgen? Ich sehe zwei strömende Flüsse die die Erde durchziehen; ich sehe den Strom der wunderbaren Gnaden die vom Himmel herabfallen, ich sehe aber auch den schlammigen Fluß der Sünde der auf Erden fließt und nicht versickert. Ich weiß daß jede Sünde, auch die kleinste, eine Schuld ist, die bezahlt werden muß, eine Schuld Dir, Allerhöchster Gott, gegenüber. Der Mensch sollte nichts anderes tun, als Dich Tag und Nacht anbeten und am Ende seines Lebens sagen: „Wenig, wenig habe ich für meinen Herrn getan, ich hätte mehr tun müssen.“ So sollte es sein, aber so ist es überhaupt nicht. Wenige beten Dich an, so wie es Dir zusteht, viele fahren fort Dein Wunderbares und Heiligstes Herz mit der Sünde zu kränken. Man hat mit der Zeit sogar den Sinn für die Sünde verloren und viele Menschen wollen dieses Wort gar nicht mehr hören. Unendliche Liebe, ich bitte Dich um Verzeihung und Erbarmen, verzeihe die allgemeine Torheit, verabscheue nicht Deine Geschöpfe die Deine Liebe gewollt hat, versetze jeden Menschen in die Lage zu begreifen und sich zu ändern.“

Geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, dem Glühenden Ofen der Liebe, höre getrost Meine Worte: wenn die Welt jetzt nicht begreifen will, bei dem großen Gnadenfluß den Ich gewähre, wie wird sie dann begreifen können, wenn der Gnadenfluß aufhören wird? Bringe also Meine Botschaft der Liebe: jeder prüfe seine spirituelle Lage, er schlage sich reuevoll und zerknirscht auf die Brust und erflehe sofort Meine Vergebung, solange er Zeit hat. Niemand zögere und lasse weitere Zeit verstreichen, denn es wird einen allgemeinen Ruf geben; Ich rufe, um jene die Mir treu gedient haben mit Gaben zu überhäufen, aber nicht so wird es für jene sein die gezögert haben und sich haben mit Sünden beladen, überraschen lassen. Wiederhole der Welt Meine Worte: jeder bereite sich ohne zu zögern darauf vor, vor Meinem Richterstuhl zu erscheinen; Ich, Ich Jesus, bin der Vollkommene Richter; wer Mir viel gegeben hat, wird viel haben; wer Mir weniger gegeben hat, wird weniger erhalten; wer nichts hat geben wollen, dem wird auch genommen werden, was er besaß. Treue und geliebte Braut, bringe der Welt Meine Botschaft der Liebe, jeder begreife und ändere sich.

Bleibe in Meinem Herzen, süße Taube, genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, bezeugt Jesus, bezeugt Ihn mit eurem Leben, mit den Entscheidungen, mit den Worten, wenn es diese braucht, mit dem tatkräftigen Schweigen, wenn ihr erkennt, daß es unnütz ist zu reden. Bezeugt Jesus immer, seid Seine kühnen Zeugen, jetzt mehr als in der Vergangenheit, weil die Zeit sich geändert hat und viele Gefahr laufen, verloren zu gehen wegen der Verwirrung in der sie sich befinden. Vielgeliebte Kinder, seid den Verwirrten eine Führung, seid der Leuchtturm, der Licht spendet und die Seefahrer leitet.

Meine Kleine sagt Mir: „Heilige Mutter, die Verwirrten sind überall in großer Anzahl, aber hauptsächlich in den reichen Ländern, wo der Wohlstand größer ist. Liebe Mutter, die Menschen im Wohlstand neigen zur Selbstgefälligkeit, als hätten sie alles verdient, der Mensch will nicht begreifen, daß alles von Gott kommt. Siehe, wenn er Reichtümer besitzt, schreibt er sich selbst die Verdienste zu und wird hochmütig; wenn er ins Verderben stürzt, ärgert er sich mit dem Allerhöchsten Gott, als wäre es Seine Schuld. Heiligste Mutter, erflehe die Vergebung für Deine Kinder die noch nicht begreifen, daß alles eine Gabe ist, die dem Gütigen Herzen Gottes entstammt. Hilf uns zu begreifen, Süßeste Mutter, wenn der Mensch begreift, bessert er sich und bittet um Vergebung, wenn er aber nicht versteht, fährt er in seinem Fehler fort und ändert sich nicht. Heiligste Mutter, ich denke, daß der Großteil der Sünden aus Unwissenheit oder aus Oberflächlichkeit begangen wird, wenn man den Ernst der Sünde und ihre Folgen verstünde, würde der Mensch gewiß weniger oder überhaupt nicht sündigen. Heiligste Mutter, hilf der Welt, die in der größten spirituellen Blindheit ist, hilf ihr zu erkennen, wie schlimm ihr Tun ist. Ich denke an die Zeit der Pentapolis, alle sündigten und wollten sich nicht ändern, gewiß verstanden sie nicht den Ernst der Sünde, wenn sie es richtig begriffen hätten, hätten sie ahnen können, welche die schrecklichen Folgen gewesen wären. Ich erkenne, daß die Gedankenlosigkeit und die große Oberflächlichkeit die größten Schwächen des Menschen sind. Ich denke auch an den König David: seine Sünde war schwer, er war sich nicht völlig bewußt was er tat, seine menschliche Schwäche übermannte ihn. Als er verstand, bat er um Vergebung und erlangte sie, auch wenn er seine Schuld sühnen mußte. Wenn die Welt dieser Zeit begreifen würde, daß jede Sünde gesühnt werden muß, sei es die größte, wie die kleinste, würden gewiß viele sich bessern und Gott bitten: „Vergib, vergib und hilf mir, mich zu ändern.“ Heiligste Mutter, hilf Deinen armen Kindern zu begreifen, welches Unheil die Sünde ist, die Menschen haben es noch nicht verstanden; wer sündigt denkt manchmal nicht daran, daß er mit seiner Sünde Gott verletzt hat.“

Geliebte Kinder, die Schuld ist größer, wenn einer dies gut verstanden hat, aber die Sünde trotzdem begeht und sich bewußt ist was er tut. Die Schuld ist geringer, wenn der Mensch den Ernst seines Tuns nicht begreift. Geliebte Kinder, die Göttlichen Gesetze stehen in jedem Herzen geschrieben, jeder kennt Sie und muß Sie befolgen. Geliebte Kinder der Welt, lebt nicht in der Oberflächlichkeit, wie die Kinder, die noch nicht rechts von links unterscheiden können. Überlegt und befolgt die Heiligen Gesetze, um heiter zu sein auf Erden und dann das Paradies zu haben. Bedenkt dies: wenn ihr aus Oberflächlichkeit oder Leichtsinn einen Schaden anrichtet, seid ihr deshalb vielleicht gerechtfertigt?

Meine Kleine sagt Mir: „Keinen interessiert es zu wissen, ob aus Oberflächlichkeit oder  Gedankenlosigkeit gehandelt wurde, wer einen Schaden anrichtet, muß diesen gutmachen.“

So ist es, geliebte Kinder. Ich sage euch: sündigt nicht, sündigt weder wenig noch viel, sündigt überhaupt nicht und ihr werdet Freude von Gott haben, zuerst auf Erden, dann im Himmel.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Die Hl. Jungfrau Maria