26.03.06

 

Auserwählte, liebe Freunde, ertragt mit Geduld und Liebe die Opfer um die Ich euch bitte; euer Herz sei nicht traurig wegen der Mühe die ihr bewältigen müßt, laßt euch auf Meinem Glühenden Herzen nieder, um Rast und Frieden zu finden. Wenn Ich euch um mehr bitte, so gebt Mir mehr, die Mühe die ihr auf euch nehmt, wird reichlich belohnt werden; viele Seelen werden für euer Opfer Erleichterung finden und ihre geringer gewordene Schuld zahlen können. Fahrt fort, bis Ich Selbst euch anhalten werde, dann wird die Zeit der Rast und der wahren Freude kommen.

 

Geliebte Braut, die Opfer nehmen für die schönen Seelen die ganz Mein sind, zu: sie nehmen zu, weißt du, warum? Es gibt wenige die bereit sind sich aufzuopfern und viele die Mir gegenüber eine Schuld aufweisen, die von ihren Kräften nicht mehr abzutragen ist. Wenn diese nicht geholfen werden, welche Hoffnung auf Heil können sie haben? Ich habe an viele Türen geklopft; es haben Mir die liebsten Freunde geöffnet, jene die Meinem Herzen am Nächsten sind, nur diese haben Mir sofort die Türen geöffnet. Ich zähle sie, geliebte Braut, wie wenige es sind! Für jeden nimmt die zu tragende Last zu, aber mit ihr auch die Freude, die Ich bereits im voraus als Lohn schenke. Manche sagen Nein zu Meinen Bitten, weil sie fürchten, von den Lasten erdrückt zu werden, sie fürchten es nicht zu schaffen und ziehen sich zurück. Siehst du, Meine geliebte Braut, wie der Glaube in dieser Zeit geprüft ist? Wer einen starken Glauben hat, zieht sich nicht zurück und sagt nicht zu Mir: „Warum, vielleicht, wann?“ Es sagt einfach nur Ja. Wer einen schwachen Glauben hat, verlangt tausend Erklärungen von Mir, die Ich nicht gebe Dies tut er um Vorwände und immer neue Ausreden zu finden um abzulehnen. Geliebte Braut, sage Mir, kann Ich von einem Menschen verlangen, was er nicht in der Lage ist zu geben?

Du sagst Mir: "Angebeteter Jesus, Du erforschst Herz und Verstand. Du kennst jeden besser als er  sich selbst kennt, gewiß verlangst Du nie zuviel, sondern stets gemäß den Kräften. Unendliche Liebe, wenn die Menschen Deine Größe und Deine Liebe verstünden, wenn die Menschen Sie erkannten, würde sicher niemand  sich weigern an Deinem Plan, an Deinem Erhabenen Plan der Liebe mitzuwirken. Du, Süßester Gott, verlangst nicht nur das wenige, das der Mensch gewiß zu tragen imstande ist, sondern stützt ihn auch auf seinem Weg, Du hilfst ihm die Last zu tragen, weil Dein Herz ein Unendlicher Ozean der Zärtlichkeit ist. Dein Joch ist immer leicht zu tragen, jeder Mensch begreife es und halte die Türen seines Herzens für Dich immer weit offen.“

Geliebte Braut, die Menschen dieser Zeit bringen Mir immer weniger dar, sie sind auch nicht bereit, mir die kleinsten Opfer darzubringen. Ich warte darauf, daß die Menschen sich für Mich entscheiden, aber wenige tun es, Ich wende Mich dann stets an die gleichen um Mitarbeit, an die Seelen die Meiner Mutter ähneln, Die mit Ihrem Ja stets bereit war; an jene die Sie Sich geformt hat, auf die Sie Ihr Zeichen gesetzt hat. Weißt du, geliebte Braut, weißt du es, daß jene gewiß das Heil erlangen, die mit dem Zeichen Meiner Mutter vor Mir erscheinen, das in ihrem Herzen und im Verstand eingeprägt ist? Wer den kürzesten Weg nehmen will, der zu Mir führt, vertraue sich Meiner Mutter an.

Du sagst Mir: "Angebeteter Jesus, Deine Heiligste Mutter hat mit Dir gelitten, Sie ist die Miterlöserin, Sie ist die Süße Mutter, Die für jedes Kind Fürsprache hält, Sie ist die Freude Deines Herzens. In dieser Zeit, in der Du wegen des menschlichen Wahnsinns so gekränkt wirst, findest Du in Ihr Trost. Angebeteter Jesus, wir nehmen alle unter Ihren Mantel Zuflucht, wie verängstigte Kinder. Was derzeit geschieht, dieser Ozean des bösen und des Hochmuts, läßt uns zittern wie Kinder, die den Donner hören und den schwarzen Himmel sehen, den unheilvolle Blitze durchzucken. Siehe, das Kind hört sofort zu spielen auf, es lauft zur liebevollen Mutter und sucht bei ihr Geborgenheit; so machen wir es, die wir ganz Dir gehören, Jesus: wir flüchten unter den Mantel der Mutter um zu Dir zu kommen und Erbarmen und Barmherzigkeit zu finden. Angebeteter, nun bist Du vor meinen Augen, nicht als der Barmherziger Jesus; ich sehe jetzt nicht Dein Süßes Antlitz voll Unendlicher Liebe; ich zittere tief angesichts Deiner Mächtigen Figur, Deiner Gestalt des Mächtigen Königs. Ich sehe Deinen Blick der Strenge, ich sehe den Vollkommenen Richter, Der jede Zelle des Herzens durchforscht; vor Deiner Macht zittere ich wie ein Blatt im Wind; ich sehe neben Dir Deine Süßeste Mutter: Ihr Mantel ist offen und Ihr Blick ist ermutigend, ich laufe zu Ihr, um bei Ihr Schutz zu finden. Ich höre das Pfeifen des Windes, den Donner und sehe auch den finsteren und bedrohlichen Himmel. Ich begreife aus Deinem Strengen Blick, daß der Sturm naht, dies erkenne ich, aber unter dem Mantel der Süßesten Mutter zittere ich nicht mehr. Ich will zu allen Seelen sagen: kommt, kommt, kommt, die Himmelsmutter hat Ihren Mantel geöffnet, es ist Platz für alle Seelen, die Heil suchen. Angebeteter Jesus, Dein Anblick in diesem Augenblick läßt mich erzittern: Du hast nicht den Weißen Mantel und den Süßesten Blick, sondern trägst einen Scharlachroten Mantel und hast einen Strengen Blick. Wehe dem Menschen, der Deine Barmherzigkeit ablehnt und in das äußerst feine Netz Deiner Vollkommenen Gerechtigkeit fällt. Durch Deine Gnade kann ich durch Deinen Blick die ganze Welt sehen: ich sehe die Unbußfertigen und die Hochmütigen die gedankenlos lachen; ich sehe sie während sie fortfahren Pläne gegen Dein Herz zu schmieden; sie schauen einander zufrieden an, sie fordern Dich immer mehr heraus, sie meinen bereits ihren bevorstehenden Sieg feiern zu können. Siehe was geschieht: hinter ihnen erscheint eine riesengroße Gestalt, wie ein Berg, ich begreife intuitiv, daß es der verdammte ist, er schaut die Gruppen einzeln an und lacht lauthals und zeigt das Siegeszeichen. Ich würde sicher vor Angst sterben, wenn ich nicht in Sicherheit wäre, eng an die Himmelsmutter gedrückt. Ich schließe die Augen und drücke mich an Sie, wenn ich sie wieder öffne, sehe ich wieder Deinen Süßesten Blick, Du schaust die Mutter an un die Kleinen, die unter Ihren Mantel geflüchtet sind. Mit Deinem erhabensten Blick umarmst Du die Mutter und die Kleinen. Welches Glück ist dieser Anblick! Meine Seele genießt die Köstlichkeiten Eurer Wunderbaren Liebe. Du sagst Mir: „Bringe der Welt Meine Botschaft der Liebe und warte die Vollendung Meines Planes ab.“ Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, seid voller Freude, der Friede sei in eurem Herzen. Gott liebt euch und will mit euch und über euch Seinen Plan verwirklichen; Seine Liebe bereitet euch wunderbare Dinge vor, laßt euch von Seiner Milden Welle führen, indem ihr tut was Er von euch verlangt und es mit Freude und Liebe tut. Kinder, wenn Er ein Opfer von euch verlangt, dann betrübt euch nicht, wenn Er euch bittet mehr zu geben, dann zieht euch nicht zurück, seid fügsam und folgsam, was Gott auch von euch verlangen mag. Viele betrübt Seine anspruchsvolle Forderung und sie fragen sich: „Warum hat Er dieses einschneidende Opfer von mir verlangt? Warum hat Er Sich gerade an mich gewendet?“ Geliebte, stellt euch nicht diese Fragen, strengt euch nicht an zu begreifen. Gott will eine vollständige Hingabe zu Seinem Willen, Er wünscht, daß ihr auf Ihn vertraut. Wenn Er bittet, um was auch immer, ihr, gebt, und habt keine Unschlüssigkeit; ihr wißt, daß wenn ihr gebt, Er mit dem Hundertfachen erwidert; gebt, Kinder, und zögert nicht, indem ihr erwägt, ob es für euch vorteilhaft ist oder nicht.

Meine Kleine sagt Mir: „Heiligste Mutter, wenn wir auch alles von uns geben würden, sogar unser Leben, was hätten wir gegeben? Was kann man Gott geben für all das was Er uns geschenkt hat und uns weiterhin schenkt? Wenn wir Ihm auch jeden Augenblick unseres Lebens schenkten, um Ihn zu loben, Ihm zu danken, Ihn anzubeten, hätten wir nichts getan. Heiligste Mutter, hilf uns gut und folgsam zu sein, fügsam zu sein gegenüber Seinem Willen, so wie Du, Heiligste Mutter es immer gewesen bist. Ich denke an den Tag der Verkündigung des Engels. Die Verkündigung war etwas äußerst erhabenes, aber auch anspruchsvoll, sehr sogar. Wie viele Gedanken tauchten damals in Deinem Sinn auf, gewiß süße und erhabene Gedanken, aber es zeigten sich auch große Probleme. Wie hättest du Josef von diesen Dingen erzählen können? Dein heiliger Bräutigam hätte nicht verstehen können, denn so ein Ereignis ist nie zuvor vorgekommen. Du, Vollkommene Mutter, zögertest keinen Augenblick, Siehe, Dein wunderbares Ja kam aus Deinem Herzen wie ein süßes Liebeslied des Geschöpfes für Seinen Schöpfer. Wenn ich an Dein erhabenes Ja denke, Süße Mutter, verspüre ich im Herzen eine große Ergriffenheit; ich sehe Dich als süßes Mädchen, Das Ihr erhabenes Geheimnis im Herzen bewahrt; ich denke an die Gedanken, an die Gefühle die Du hattest. Dein kleines Herz öffnete Sich der Unendlichkeit, das Unendliche trat in geheimnisvoller Weise in Dir ein: Gott wäre in Deinem Jungfräulichen Schoß Mensch geworden, für das Heil der Menschheit aller Zeiten. Als Du, Süßeste Mutter, Dein Ja aussprachst, jubelte gewiß der ganze Himmel. Wie sehr gefällt es mir, an dieses Geheimnis zu denken! Ich denke dann an jene Zeit, als Du den Kleinen Jesus unter dem Herzen trugst und zu Elisabeth gingst; als sie Dich sah, ergriff sie eine große unsagbare Freude und sie prophezeite. Der Gedanke richtet sich nun auf die Geburt Jesu: in der Stille und im Frieden eines armseligen Ortes wurde der König der Welt geboren, der Retter der Menschheit. Ich denke, Heiligste Mutter, daß Sein erstes süßes und zartes Wimmern Dich vor Glück beben ließ. Du nahmst Ihn sanft in Deine liebevollen Arme und betetest Ihn voller Entzücken an. Ich sehe auch Josef, Dein geliebter Gemahl, der bezaubert die wunderbare Szene betrachtet, gewiß hat er die Tränen der Rührung nicht zurückhalten können. Hilf uns, Heiligste Mutter, Dir immer ähnlicher zu werden, immer mit unserem Ja bereit zu sein, was Gott auch von uns wollen mag. Ich weiß, weil Du es geoffenbart hast, daß jedes menschliche Ja zum Willen Gottes, die Erde immer mehr dem Himmel nähert. Je mehr Menschen Ja zu Gott sagen, desto mehr Himmlische Köstlichkeiten fallen auf die Erde der Lebenden herab. Heilige Mutter, auf unseren Lippen sei stets ein Ja, ein Ja zu Gott, welcher Sein Wille auch sein mag.“

Kinder, Ich helfe euch, gewiß helfe Ich euch, Ich werde es immer tun.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Die Hl. Jungfrau Maria