30.03.06

 

Auserwählte, liebe Freunde, seid Mein, im Herzen und im Verstand; seid in jedem Gefühl und in jedem Gedanken Mein. Ich will, daß jeder gut begreife, daß ihr ohne Mich nichts tun könnt und daß jener der nicht mit Mir sammelt, zerstreut. Liebe Freunde, wer in Mir ist, bringt immer mehr zustande, denn Ich, Ich Jesus, vermehre seine Kraft und lasse auch den unbedeutendsten Augenblick fruchtbar werden. Ohne Mich im Herzen und im Verstand plagt sich der Mensch umsonst ab, er müht sich ab und bringt wenig zustande.

 

Geliebte Braut, der weise Mensch sucht Mich und bringt Mir sein Leben dar, seinen Gedanken und sein Gefühl, er begreift in seinem Leben schnell, daß das allein wichtig ist: Mein zu sein und Mir das Leben zu übergeben, das Ich Selbst geschenkt habe. Dies, Geliebte, hast du gut verstanden, aber wie viele sind jene die nicht begreifen wollen und klagen und sich in ihrem Elend wälzen.

Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, angebeteter Herr, schon als Kind habe ich von Dir die Gnade erhalten, meine Armseligkeit zu erkennen und zu Dir zu laufen, wie ein Kind das seine Kleinheit erkennt und sich nicht von der Mutter trennt, sondern stets in ihrer Nähe weilt. Angebeteter, der Mensch der in süßer Innigkeit mit Dir, Gott, lebt, ist glücklich, sei es in der Freude, wie auch in der Qual. In der Freude, weil Du sie gewährst, der Du der Urheber jeder Freude bist; im Schmerz, weil er weiß, daß Du Deinem kleinen Geschöpf beistehst und es nie alleine läßt. Wenn das Wetter schön ist, lobt Dich wer Dir gehört und preist Dich für den sonnigen Tag; wenn es regnet lobt er Dich und preist Dich, weil er enger mit Deinem Wunderbaren Herzen verbunden bleiben kann. Siehe, die einzige und wahre Freude des Menschen: Dein zu sein im Herzen und im Verstand, Dein zu sein jeden Augenblick. Unendliche Liebe, wie kann das menschliche Herz in dem Du nicht herrschst, Hoffnung haben? Worauf kann seine Zuversicht setzen, wer Deine Lebendige Gegenwart nicht genießt? Auf einen Menschen? Welche Hoffnung kann sich auf den Menschen stützen, der ein bedürftiges schwaches Geschöpf ist? Wenn einer ein Haus bauen muß, stellt er es gewiß nicht auf Sand auf, sondern sucht den stabilen Felsen. Dies denke ich: wer etwas ohne Dich im Herzen und im Verstand baut, ist wie jener der sein Haus auf Sand gebaut hat: der erste Windstoß wird es sofort niederreißen, es genügt nur wenig Regen und es verschwindet. Angebeteter Gott, Unendliche Liebe, jeder Mensch möge dies begreifen, jeder der vernunftbegabt ist, möge diese Wahrheit erkennen.“

Geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, dem Glühenden Ofen, höre getrost Meine Worte: Ich erschaffe den Menschen aus Liebe und wie einen liebevollen Vater folge Ich ihm von der Geburt an bis zu seinem Tode, Ich folge ihm mit Zärtlichkeit und großer Milde. Wenn er das denkfähige Alter erreicht, beginnt jedoch die Zeit der freien Wahl: er kann Mir das Herz öffnen, er kann Mir das Herz schließen, siehe, geliebte Braut, das ist der Grund, warum ein Kind, wenn es stirbt und noch nicht fähig ist zu begreifen, von Mir, Gott, die Gabe des Heils erhält. Wenn es hingegen bereits zu begreifen fähig ist, wendet es die Gabe seiner Freiheit an: es kann Mich in seinem Leben aufnehmen, es kann Mich auch ablehnen. Wer nimmt Mich auf? Wer Meinen Willen tut, nicht wer Mich anruft und „Herr, Herr“ sagt, sondern wer Meinen Willen erfüllt, wer Meine Gesetze befolgt und liebt, Sie befolgt und anderen lehrt dasselbe zu tun, Sie liebt und anderen lehrt Sie zu lieben. Das, Meine kleine Braut, muß die Hauptaufgabe der Eltern sein: die Kinder zu lehren Meine Gesetze zu befolgen, ihnen ein Beispiel sein und ein Ansporn. Braut, hast du gut verstanden? Es genügt nicht nur Meine Gebote zu lehren, sondern man muß Beispiel geben und Sie als erste befolgen. Denke an ein Elternteil, der nicht das Beispiel gibt, seine Worte nützen wenig, sie verlieren sich im Nichts. Denke an ein Bäumchen, das in einem Garten gepflanzt wird, es muß sorgfältig gepflegt und gestützt werden, damit es gut wächst, wehe, wenn es vernachlässigt und sich selbst überlassen wird, der Wind krümmt es, das Wasser reißt es mit. Hast du Meine Worte gut verstanden, Meine kleine Braut?

Du sagst Mir: „Durch Deine Gnade habe ich verstanden. Ich denke: es kann sich glücklich nennen, wer Eltern hat, die auf das geistige Leben achten, die glühend sind in der Liebe zu Dir und zu Deiner Heiligsten Mutter. Der Jüngling wird wie eine üppige Pflanze heranwachsen und sich eine glückliche Zukunft in euch vorbereiten. Wenn ich mich umschaue, sehe ich jedoch, daß es nur wenige sind, die dieses Glück haben; wenn es auch Eltern gibt die ihre Kinder belehren, so handeln sie nicht danach, ihr Beispiel bringt wenig Frucht. Unendliche Liebe, wirke mit Macht über die Familien dieser großen Zeit, sei Du das führende Licht, das wärmende Feuer. Ich sehe viel Dunkelheit in den Familien, Ich sehe, daß überall eine große Kälte herrscht.“  

Geliebte Braut, denke keinen Augenblick, daß Ich nicht mit Macht über jede Familie wirken würde, welche die erste und wichtigste Institution der Gesellschaft ist. Mein Herz liebt die Institution der Familie. Ich, Ich Gott, Selbst habe sie gewollt, als Ich mit großer Liebe den Mann und die Frau erschuf und zu ihnen sagte: „Geht und vermehrt euch“.

Du sagst Mir, daß du Familien siehst, die Mein Licht, Mein Feuer der Liebe nicht haben. Sie sind zahlreich, in der Tat, es liegt an den Entscheidungen, welche die Familienmitglieder treffen. Jedes Mitglied das Mir gehört, ist wie eine gut brennende Lampe die auch den anderen Licht spendet; manchmal ist in einer Familie keine einzige brennende Lampe, dann ist sie gezwungen in der Kälte und im Dunkeln zu leben, mit den Folgen die man gut erkennen kann. Ich bitte jedes Familienmitglied sich Mir, Gott, anzuvertrauen und sich Mir, Gott, zu weihen, dann wird die Familie vorangehen, wie ein Boot, das bei günstigem Wind glücklich den Hafen erreichen wird.

Du sagst Mir: „Jedes Familienmitglied möge im Herzen und im Verstand Dir gehören, damit die Freude für alle sei.“

Geliebte Braut, die Gnaden fallen noch reichlich herab, aber man muß sich beeilen und keinen einzigen Augenblick verlieren.

Bleibe in Meinem Herzen, geliebte Braut, süße Taube und genieße Dessen Köstlichkeiten der Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, diese in die ihr lebt, sind die großen Tage der abschließenden Wahl, begreift es und lebt sie intensiv mit Mir. Ihr seht ringsum die Welle des bösen ansteigen; der Kampf wird härter, Meine Kleinen, denn der böse feind spart keine Schläge. Habt keine Angst, Meine Kleinen, Ich bin bei euch um euch zu helfen und beizustehen im Kampf gegen das böse. Meine Kleinen, die Freude bleibe im Herzen und der Friede in der Seele, auch wenn ihr noch ein wenig leiden und euch aufopfern müßt. Der Allerhöchste Gott, Dessen Wunderbares Herz voller Zärtlichkeit ist, erlaubt Mir jedem von euch nahe zu sein. Wenn die Mühe wächst, so wächst dementsprechend auch die Kraft in euch, laßt euch nicht vom Betrüger täuschen, der sagt: „Wenn es so weitergeht, wirst du es sicher niemals schaffen, du bist schon beim fallen.“ Hört nicht auf seine Worte die euch entmutigen und erlangen wollen, daß ihr den Kampf aufgibt. Geliebte, seid hingegen voller Hoffnung, auch wenn die Mühe wächst und die Schwierigkeiten sich vermehren, denn ihr wißt, daß man das Gold mit dem Feuer prüft. Euer Glaube wird wie das Gold geprüft werden, es ist Gott Selbst Der euch durch die täglichen Prüfungen stärken will. Geliebte Kinder, bittet in der Mühe Gott um Hilfe, in der Rast lobt Ihn und fleht Ihn an, auf daß ihr nicht versucht werdet. Geliebte, mit dem Herzen und dem Verstand seid stets im Gebet, nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Sinn. Euer Hauptgedanke sei jener, Gott immer besser zu dienen, nicht mit Traurigkeit oder schweren Herzens, sondern mit viel Freude, denn Gott zu dienen ist wahre und große Freude.

Meine Kleine sagt Mir: „Heiligste Mutter, hilf uns unsere Schwachheit zu bekämpfen, wir wollen Jesus immer inniger lieben, um Ihm dann besser zu dienen. Dies wollen wir, aber unser Herz ist klein, es enthält nur wenige Tropfen Liebe, während wir wollten, daß es groß wäre wie ein grenzenloser Ozean, um mehr, immer mehr, zu enthalten. Hilf uns, Süße Mutter, hilf uns und unser Herz wird sicher in der Lage sein, mehr aufzunehmen; Süße Mutter, mache es dem Deinen ähnlich. Je mehr man Gott liebt, desto mehr wächst das Glück und der Friede und desto vollkommener ist der Dienst.“

Geliebte Kinder, euer Wunsch freut Mich, er erfüllt Mich mit lebendiger Freude, das sollt ihr tun: das eigene Herz immer mehr ausweiten; um dies zu tun braucht es das fortwährende Gebet, den häufigen stets würdigen Empfang der Sakramente. Geliebte Kinder, ihr wißt bereits, weil Ich es erklärt habe, daß Gott sich der Seele gemäß ihrem Verlangen schenkt. Wenn die Seele ein größeres Verlangen hat, läßt Er Sich tiefer kennen. Kinder, es ist wichtig, daß im Verstand der Gedanke der Liebe zu Jesus, des Dienstes an Ihn und, Ihm zuliebe, an die Brüder, vorherrsche. Im Herzen muß Er den ersten Platz haben, so auch in der Seele. Geliebte Kinder, je mehr ihr bittet, desto mehr habt ihr; je mehr ihr wünscht, desto mehr schenkt euch Gott. Werdet nicht müde anzuklopfen, Kinder, manchmal läßt der Allerhöchste ein wenig warten, dies tut Er um euer Verlangen zu vermehren. Liebe Kinder, gebt Jesus immer was Er wünscht und wie Er es wünscht. Immer spricht Er im Gebet mit starker und klarer Stimme zu euch, unterläßt das Gebet niemals, so wird eure Seele gut ernährt und stark sein. Ich wiederhole euch oft, daß die Zeiten schwierig sind, nicht um euch zu erschrecken, auch nicht um euch zu entmutigen, sondern damit ihr begreift, daß wenn der Kampf hart und schwierig ist, es dementsprechend mächtige Waffen braucht, jene die ihr bereits kennt. Keiner denke, daß er gut bewaffnete Feinde besiegen kann, indem er ihnen unbewaffnet und leichtfertig gegenübertritt. Geliebte, eure starke Rüstung ist das Gebet und die Kraft der Sakramente. Liebe Kinder, wißt, daß wer nicht betet, wie ein Soldat ist, der den Kampf gewinnen will ohne sich einzusetzen und singend unbewaffnet erscheint. Alle würden von ihm sagen: „Dieser ist unvernünftig.“ Geliebte Kinder, Ich will euch alle gerettet und mit Mir im Paradiese glücklich sehen.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria