31.03.06
Auserwählte,
liebe Freunde, lebt mit Mir diese besondere Zeit, Ich will Meinen Plan über
jeden von euch und über die ganze Welt verwirklichen. Mein Plan ist immer ein
Plan der Liebe und erfüllt Sich gänzlich mit der Mitarbeit Meines Geschöpfes. Freunde,
nur für den der mitwirkt, kann Er sich verwirklichen, nicht mit dem, der Meiner
Liebe verschlossen bleibt. Seid deshalb Mein, helft den Brüdern sich Mir
hinzugeben und gemeinsam werdet ihr die Köstlichkeiten Meiner Liebe genießen.
Geliebte Braut, Ich fahre fort, Meine Treusten um Opfer und Leiden zu
bitten, diese werden nicht aufhören, sondern in der kommenden Zukunft zunehmen;
die Seelen die zu retten sind, sind in großer Anzahl, während jene die bereit
sind Meinen Willen zu erfüllen, welcher er auch sein mag, wenige sind.
Erschreckt dich dies?
Du sagst Mir: "Angebeteter, ich denke nie an das Opfer, ich nehme
es gemäß Deinem Willen auf mich; auch die Mühe erschreckt mich nicht,
Unendliche Liebe, weil ich weiß, daß Du sie willst. Wenn mich der Augenblick
der Traurigkeit ergreift, sage ich meinem Herzen: tröste dich, Gott liebt dich,
die Qual ist von kurzer Dauer und dann wirst du die Freude fließen sehen. Dies
sage ich zu meinem Herzen um es zu trösten, dies wiederhole ich, bis der Hauch
von Traurigkeit, den die Schwäche der menschlichen Natur verursacht,
verschwindet. Unendliche Liebe, auch wenn Deine Fürsorge und Deine Zärtlichkeit
stets groß sind, bleibt im Inneren die menschliche Schwäche. Der Mensch, auch
wenn er glücklich ist, ist nie imstande sie ganz zu bekämpfen. Wenn die Freude
fließt, möchte er, daß sie nie aufhörte, wenn der Schmerz gegenwärtig ist,
Siehe, möchte er, daß er nur einen Augenblick lang dauerte und nicht mehr.
Verzeihe, angebeteter Jesus, unsere Schwachheit, kein Mensch, auch nicht der
Heiligste, möchte das Leid, sondern nur die Freude, immer nur die Freude. Ich
erkenne daraus, daß er für die Freude erschaffen ist und nicht für den
Schmerz.“
Meine geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, höre getrost Meine
Worte und meditiere Sie: du sagst Mir, daß du erkennst, daß der Mensch für die
Freude gemacht sei und nicht für den Schmerz, das ist wahrlich so. Ich habe
kein Geschöpf erschaffen, damit es leide, sondern damit es genieße und
glücklich sei. Denke an eine Mutter, die ein Kind zur Welt bringt, sage Mir,
welcher ist ihr sehnlichster Wunsch?
Du sagst Mir: „Es ist jener, es glücklich zu machen; sie schenkt ihm
ihre ganze Zärtlichkeit, gerade um es glücklich zu machen.“
Du hast richtig gesagt. Wenn eine Mutter ihr Kleines glücklich zu
machen wünscht, so bedenke, wie sehr Ich es wünsche: Ich, Gott, erschaffe aus
Liebe, um Meine Geschöpfe glücklich zu machen. Denke nun an den Anfang der
Schöpfung, als Ich den ersten Mann „Adam“ erschuf, wie war er deiner Ansicht
nach?
Du sagst Mir: "Er war schön, ganz Harmonie und Lebensfreude. Dein
erstes menschliches Geschöpf hatte in sich die Freude und den Frieden, Gaben
Deiner Wunderbaren Liebe.“
Geliebte Braut, der erste Mensch war wahrlich glücklich; in einer
unversehrten und harmonischen Natur: alles triefte Göttlichen Tau; der Mensch
brauchte nichts zu ersehnen, er hatte bereits alles. Ich erschuf für ihn auch
ein ähnliches Geschöpf, damit er seine Liebe auf ihr, wie auf die ganze
Schöpfung, ausweiten konnte.
Du sagst Mir: "Angebeteter Gott, wie schön mußte der Augenblick
der Schöpfung des Menschen sein; das Eden mußte wirklich ein wunderbarer Ort
gewesen sein; der Mensch kannte keinerlei Sklaverei, seine Aufgabe bestand
einzig darin, Dich zu lieben, lieben, lieben, welche Mühe kostete es ihm? Du
bist Liebenswürdig. Alles schien in bester Weise zu laufen, aber die höllische
Schlange war bereit zu versuchen, den wunderbaren Zauber zu zerstören, alles
geschah wegen ihrer Versuchung. Der verdammte neidete Deinem Geschöpf das Glück
und tat alles, damit es aufhörte. Unendliche Liebe, wie möchte ich, daß auf
Erden das Eden wiederkehrte, wo die Geschöpfe glücklich und harmonisch leben
könnten! Wie sehr wünscht sich dies mein Herz! Ich sehe ringsum eine Erde
voller Schmerz; die Freude scheint von der Erde verschwinden zu wollen, nicht
einmal auf den Gesichtern der Kinder sieht man Glück, sondern oft nur Qual und
Schmerz ohne Ende. Angebeteter Gott, Du hast aus Liebe die menschliche Natur
angenommen, Du hast Dein ganzes Blut aus Liebe vergossen. Die Erde hat Dein
Heiligstes Blut in sich aufgenommen, möge sie sich ändern und jeder Winkel ein
glücklicher Garten werden, wie es einst war.“
Geliebte Braut, die Erde die Ich, Ich Gott, erschaffen habe, war
wirklich schön und harmonisch, war ganz Schönheit und Harmonie. Die Menschen
aber, hatten die Freiheit Mir zu gehorchen und Meine Liebe anzunehmen, oder
Mich abzulehnen und Sie zurückzuweisen: diese Freiheit hatten sie, geliebte
Braut, und wie wandten sie sie an? Nicht um demütig und unterworfen zu
gehorchen, sondern um sich Meinem Befehl aufzulehnen: siehe, das war die
Ursache aller Übel: die Aufsässigkeit Mir gegenüber.
„Unendliche Liebe – sagst du Mir - Unendliche Liebe, gewiß versuchte die schlange die Menschen
sehr, sie war schlau und spitzfindig, während sie naiv und unvorbereitet
waren.“
Geliebte Braut, der Mensch gebrauchte seine Freiheit falsch, wie es
zuvor die Engel getan haben: er wandte Hochmut statt Demut an, Aufsässigkeit
statt Gehorsam. Geliebte Braut, der Schmerz ist wegen der Sünde, der
Aufsässigkeit Mir, Gott, gegenüber, in die Welt getreten; der Schmerz ist immer
noch gegenwärtig und er wächst maßlos, indem die Sünde zunimmt. Geliebte, denke
an Meine Verheißung: Ich werde eine neue Erde und einen neuen Himmel machen.
Sage Mir, geliebte Braut, wann habe Ich jemals ein Versprechen gemacht und es
nicht gehalten? Wann?
Du sagst Mir: "Heiligster und Wunderbarer Gott, was Du
versprichst, erfüllst Du immer. Du, Liebster, enttäuschst niemals. Ich bin
gewiß, daß die Zeit der neuen Erde und des neuen Himmels kommen wird, Ich bin
sicher, daß sie kommen wird und dafür danke ich Dir und preise Dich. Es möge
bald die Zeit des Glücks kommen, nach so viel Leid!“
Geliebte Braut, die Hoffnung sei lebendig, die Zeit ist nahe. Bleibe in
Meinem Herzen, Dem Glühenden Dornbusch, Der sich nie verzehrt und genieße die
Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.















Vielgeliebte Kinder, Ich bin
auch an diesem Tag in besonderer Weise bei euch; lebt gut jeden Tag den Gott
euch schenkt, lebt ihn um Ihn zu loben und zu ehren; lebt ihn mit Freude, in
Erwartung des großen Lohnes, der vorbereitet ist für jene die Ihm treu sind und
Ihn aus ganzem Herzen lieben. Kinder, sorgt euch um nichts weiteres, als darum,
Gott zu loben und Ihn durch alles was ihr tut und denkt, zu verherrlichen. Tut
alles zu Seiner Ehre, Kinder, und nichts, daß Ihm mißfallen könnte. Das sei
jeden Tag euer Vorhaben.
Ihr seht, wie Sein
Heiligstes Herz von den Menschen gekränkt wird, wenn die Welt nicht aufhört
Gott zu beleidigen, wird es die Strafe geben, liebe Kinder, und die Leiden
werden zunehmen, hauptsächlich für jene die unbußfertig bleiben. Liebe Kinder,
es vergeht diese große Fastenzeit, sie geht zu Ende, aber für viele Kinder war
sie nicht nutzbringend, sie haben gelebt, als wäre sie eine beliebige Zeit,
eine Zeit ohne besondere Bedeutung. Geliebte Kinder, Gott gewährt Mir noch zu
euch zu kommen, euch aufzurufen und euch zu helfen euch zu ändern; geliebte
Kinder, hört auf Meine Worte, bleibt nicht kalt und gleichgültig, als müßte
nichts geschehen, denn Ich habe es bereits gesagt, aber wiederhole es
unermüdlich: alles muß geschehen: es wird eine große Veränderung der Dinge
geben; der Mensch der sich vorbereitet hat, wird sie gut in Angriff nehmen,
aber wehe denen, die im bösen verharrt haben, ohne sich zu ändern, ohne sich zu
bessern. Kinder der Welt, Mein Blick ruht in diesem Augenblick auf jeden von
euch, nicht auf allen zusammen, sondern auf jeden einzelnen von euch. Meine
Liebe will, daß ihr alle gerettet und glücklich seid und daß kein einziger
verloren gehe. Ihr seid Meinem Herzen so teuer. Ich habe zu Meinem Sohn über
euch gesprochen und neue Gnaden des Heils für jeden erfleht. Mein Herz blutet
für jedes Kind das sich verliert, aber Ich kann nicht dem helfen, der sich
nicht helfen lassen will. Verlange Ich zuviel von euch indem Ich euch bitte,
euch von Mir helfen zu lassen? Öffnet Mir das Herz und den Verstand, dies müßt
ihr tun, damit Ich wirken kann. Geliebte, wenn die Türen verschlossen sind,
kann Ich nicht handeln, denn ihr seid frei und Ich achte eure Wahl. Viele haben
sich in dieser Fastenzeit entschlossen nichts zu tun, unbußfertig fortzufahren;
seht, Mein Herz ist ihretwegen schmerzerfüllt; Ich sehe bereits welch schreckliche
Zukunft sich vorbereitet, wieviel Leid sie haben werden, weil sie sich nicht
rechtzeitig entschlossen haben. Ich bitte euch wiederum, freiwillig Buße zu
tun, bringt Jesus Opfer dar und verzichtet auf etwas. Gewiß werden einige Mir
antworten: „Ich kann auf nichts verzichten, ich schaffe es nicht das geringste
Opfer zu bringen.“ Welchen Schmerz fügen Mir diese Antworten des Hochmuts zu!
Geliebte Kinder, wenn ihr freiwillig Buße tut, werden die Prüfungen denen ihr
unterzogen sein werdet, weniger hart und einschneidend sein; wenn ihr hingegen
nicht Buße tun wollt, dann wird Gott Selbst eingreifen müssen und die Prüfungen
werden härter und schwieriger zu ertragen sein.
Meine kleine Tochter sagt
Mir: „Heiligste Mutter, ich begreife, warum die Heiligen aller Zeiten sich so
viele Opfer und Sühneopfer auferlegten und sich keine ersparten, sie sühnten so
ihre Sünden und halfen den Seelen sich zu retten. Heiligste Mutter, hilf uns,
uns von der Trägheit zu befreien und stets kleine Opfer zu bringen, ich sage
„kleine“, da ich weiß, daß die großen Opfer schwer durchzustehen sind, aber
kleine kann man viele darbringen.“
Geliebte Kinder, tut euer
Bestes, aber laßt keinen einzigen Tag untätig vorübergehen. Ihr wißt, daß man
die vergangene Zeit nicht mehr zurückholen kann, sie ist für immer vorüber.
Liebe Kinder, der Allerhöchste Jesus nimmt auch die kleinen Opfer Seiner
Geschöpfe an. Denkt an das Beispiel, das Ich euch oft gemacht habe: jenes der
Mutter, die mit viel Freude die kleine Blume mit den abgeknickten Blüten entgegennimmt,
die ihr Kind ihr mit Liebe überreicht, sie nimmt sie an, als wäre sie die
größte Gabe. Gebt Jesus mit Liebe und Er wird auch die kleinsten und
demütigsten Gaben annehmen.
Gemeinsam loben wir den
Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.