07.03.07

 

Auserwählte, liebe Freunde, bleibt in Mir, bleibt in Meiner Liebe; fürchtet nicht die Angriffe der Welt; wo die Finsternis dicht ist, bringt Mein Licht; wo es viel Unruhe und Trostlosigkeit gibt, bringt Meine Reinste Freude. Seht, ich sende euch in die Welt um Mich immer kühner zu bezeugen und die neue Zeit vorzubereiten.

 

Geliebte Braut, bleibe in Meiner Liebe und wirke überall wo du hingehst nach Meinem Herzen; manchmal bitte Ich dich um mehr, manchmal um weniger, manchmal lasse Ich dich länger in Meinem Herzen, in Meinem Ozean der Liebe eingetaucht, ausruhen. Jedes Mein Werkzeug verrichte gut seinen Teil und er wird den Lohn haben, der den treuen Dienern zusteht, die Ich, Ich Jesus, bei Meiner Wiederkunft gut wach und aktiv vorfinden werde. Geliebte Braut, höre gut Meine Worte und übermittle Sie der Welt die Sie vergessen hat, obwohl Ich Sie öfters wiederholt habe: ein großer Herr der eine lange Reise antreten musste, die ihn für lange Zeit von den Seinen ferngehalten hätte, rief die Diener zu sich, alle, vom ersten bis zum letzten und sprach: „Ich muss eine Zeitlang fortgehen, jedem erteile ich einen bestimmten Auftrag. Er erfülle gut die zuerteilte Aufgabe und bei meiner Rückkehr wird er den reichen Lohn und eine zusätzliche Bescherung erhalten. Sollte ich mich verspäten, so bleibe jeder an seinem Platz, ohne ihn zu verlassen, jeder fahre mit seiner Arbeit fort, ohne sie niederzulegen, denn ich kehre gewiss zurück; wehe dem, der, da er mich nicht zurückkehren sieht, sagt: „Er kommt nicht, er kommt nicht mehr, er ist fort gegangen und kehrt nicht mehr zurück.“ Wehe dem, der dies sagt und sich versteift und seine Arbeit niederlegt, um in der Trägheit zu bleiben.“ Dies sagte der große Herr und ging fort. Es verging Zeit, weitere Zeit und abermals Zeit; eine Zeitlang blieben alle Diener fleißig, dann aber, weil sie den Herrn nicht sahen, wurden sie nachlässiger und sagten: „Warum so viel arbeiten, wenn der Herr es nicht sieht?“ Mancher hier, mancher dort, fingen sie an ihre Arbeit stehen zu lassen; das schöne Haus das nicht gepflegt wurde, begann in großer Unordnung zu sein. Es gab jedoch einige Diener die sagten: „Es ist nicht recht, untätig zu bleiben, wenn wir nichts tun, verkommt das schöne Haus, in das der Herr uns gestellt hat, wenn er zurückkehrt, was wird er vorfinden? Welche Unordnung wird er finden?“ Dies sagten sie und blieben an ihrem Platz und erfüllten fleißig die zuerteilte Aufgabe. Die Zeit verstrich erneut, ohne dass der Herr etwas genaues von sich hören ließ. Mancher sagte: „Er ist dort!“,  mancher: „Er ist hier!“ und mancher: „Ich habe ihn gesehen!“ Jeder sagte etwas anderes, aber die faulen Diener behaupteten: „Wir haben verstanden, dass der Herr nunmehr nicht mehr zurückkehrt, er ist fort gegangen und wird nicht mehr zurückkehren.“ Beim Vernehmen dieser Stimmen, hörten viele tatkräftigen Diener zu arbeiten auf und fingen an wie die anderen zu faulenzen. Nur eine sehr geringe Zahl blieb tatkräftig und fleißig, aber im Herzen fingen sie an, eine große Traurigkeit zu verspüren, da die Untätigen zahlreich waren und das Haus immer unordentlicher wurde. Diese treuen Diener zogen sich tief betrübt in einen Winkel zurück, sie blieben beisammen um sich gegenseitig zu trösten, denn die faulen und untätigen Diener verachteten sie. Sie waren in dieser Betrübnis, als man erhabene und süße Stimmen hörte die sagten: „Fürchtet nicht, werdet nicht traurig, sondern freut euch, denn der Herr steht bereits an der Schwelle seines schönen Hauses, aber da er es so heruntergekommen und in Unordnung sieht, tritt er nicht ein; wenn er eintreten würde, was müsste er mit den untätigen Dienern tun? Mit jenen die immer trunken sind? Er müsste sie gewiss sofort bestrafen. Er, hingegen, wartet ab und sendet liebevolle Aufrufe und Einladungen, sich zu ändern, sich an die Arbeit zu machen und das schöne Haus wieder zu säubern.“ Diese Stimmen hörte man immer häufiger. Die Diener waren geteilter Meinung, manche sagten: „Es sind Torheiten und Phantasien“, andere sagten: „Vielleicht stimmt es.“ Wiederum andere sagten: „Wir fühlen in unserem Innersten, dass der Herr wirklich dabei ist zurückzukehren, die Stimmen sprechen die Wahrheit.“ Es kam ein Tag, ein beliebiger Tag, ein Tag wie jeder andere, alle Türen des Palastes öffneten sich plötzlich von alleine, es erschien der von manchen so geliebte und ersehnte und von anderen so gefürchtete Herr. Die treuen Diener erflehten Tag und Nacht seine Rückkehr, die Aufsässigen fürchteten und sagten: „Er kehrt nicht mehr zurück.“ Meine geliebte Braut, welches Los wird den Dienern zuteil werden? Allen dasselbe? Welches wird die treuen Diener und welches die Törichten erwarten?

Du sagst Mir: „Liebster, Unendliche Liebe, ich habe verstanden, was Du mit Deiner Erzählung sagen willst, ich begreife Deine Botschaft für die Menschheit dieser Zeit. Du willst sie anregen sich vorzubereiten und sich Dir zuzuwenden mit Herz und Sinn, weil Du der Herr bist, der Sein Haus erneuern und die treuen Diener belohnen will; Du wünschst, dass es keine Aufsässigen gebe, sondern nur fleißige und tatkräftige Diener. Ich begreife, dass Du allen Menschen der Erde Deine Barmherzigkeit spenden willst. Die Stimmen die man hört sind jene Deiner Boten der Liebe die jeden Menschen zur Bekehrung zu Dir einladen. Die Welt möge die Größe Deiner Liebe erkennen, jeder Mensch möge die Eitelkeit der Welt verlassen, die in dieser Zeit groß, wirklich groß ist und zu Dir zurückkehren, solange er Zeit hat.“

Geliebte Braut, Ich lasse zu, dass das böse fortfahre, gerade um die Menschen dazu zu führen, sich zu ändern, weil die bösen Werke sie anwidern. Ich lasse das böse zu, weil Ich wünsche, dass der Mensch das Gute tue und sich von seiner Sünde reinige. Dies, geliebte Braut, tue Ich; Meine Liebe will Heil und Freude geben, nicht Verdammnis und Schmerz.

Du sagst Mir: „Sei jederzeit gepriesen, Jesus, die Menschen dieser Zeit mögen Deine erhabenste Größe erkennen und alle zu Deinen Füßen Deine Vergebung erflehen. Lasse mich, Unendliche Liebe, in Deinem erhabensten Herzen bleiben, dem Ozean der Liebe, um Dich anzubeten.“

Bleibe in Mir, Meine kleine Braut und genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, auch an diesem Tag lade Ich euch zur Freude in Gott ein, seid euch bewusst, dass ihr von Ihm zärtlich geliebt seid. Denkt oft an die Liebe Gottes zu euch: Gott hat euch aus Liebe erschaffen, Gott trägt euer Leben aus Liebe, Gott, der Himmlische Vater hat den Einzigen Sohn aus Liebe zu euch gesandt, er ruft euch mit Liebe und aus Liebe zu Sich. Geliebte Kinder, nun prüft euch selbst, überlegt: wie erwidert ihr diese unermessliche Liebe?

Meine Kleine sagt Mir: „Wenn wir in angemessener Weise erwidern müssten, genügte nicht ein äußerst langes Leben in fortwährender Anbetung. Um Gottes Gabe für uns in geringstem Maße zu erwidern, müsste jeder Mensch wie eine brennende Fackel sein die in innigster Liebe erglüht, er müsste Gott fortwährend loben, Ihn preisen, Ihm aus der Tiefe der Seelen danken; dies müsste in jedem menschlichen Herzen geschehen, Heiligste Mutter, dies geschieht jedoch nicht, noch nicht, ich erkenne, dass die Menschen dieser Zeit wenig überlegen, einige denken überhaupt nicht an diese Dinge, da die Welt sie so sehr in ihren Bann zieht. Heiligste Mutter, Deine Lebendige und Pochende Anwesenheit unter uns bringt uns den Himmlischen Duft, zeigt uns Seine Schönheit, Seinen Glanz, aber die Menschen sind noch stumpfsinnig, sie hängen zu sehr an die irdischen Verlockungen. Allerliebste Mutter, werde nicht müde vom Himmel zu sprechen, werde nicht müde auf den Himmel und Seine Unendlichen Wunder zu zeigen. Vielleicht werden die Menschen, wenn sie die Folgen der Bosheit der Herzen sehen, sich entscheiden, sich Gott zuzuwenden und die Sünde ablehnen. Allerliebste Mutter, auch wenn viele Deine Kinder noch nicht begreifen, bringe Deine erhabene Botschaft, beharre darauf, damit alle, wirklich alle Menschen der Erde begreifen, wie schön der Himmel ist mit Seinem Glanz und wie traurig es ist, Gott fern zu bleiben und riskieren, Ihn für immer zu verlieren. Süßeste Mutter, habe Geduld mit uns, werde nicht müde, wiederhole, wiederhole bis alle begreifen.“

Geliebte Kinder, die Liebe die Ich für euch habe ist so groß, dass Ich nie Müdigkeit verspüre beim ständigen Wiederholen derselben Dinge. Denkt an einen weisen Lehrer der seine Schüler gut unterrichtet und will, dass alle, wirklich alle befördert werden: ermüdet er vielleicht, weil er stets dieselben Dinge wiederholt? Wenn er sieht, dass die Schüler nicht begreifen, greift er sicher zu anderen wirkungsvollen Strategien. Kinderlein, Ich bin eure Mutter und Mein Glühender Wunsch ist Jener, euch alle zu retten, wirklich alle, deshalb werde Ich nie müde euch das zu lehren, was ihr wissen müsst um den Weg der Heiligkeit bis zum Schluss zu gehen. Ich werde bleiben, geliebte Kinder, Ich werde bleiben solange Gott Mir zu bleiben erlaubt, Ich werde mit Freude bleiben. Ihr, Meine Kleinen, greift diese günstige Zeit auf, Gott schaut euch mit Zärtlichkeit an und will euch viel gewähren, für euch und auch für die anderen. Denkt, an einem sehr dürren Ort bei einem tiefen Brunnen zu sein, ihr habt einen großen Krug in der Hand den ihr füllen könnt um den Durst der elenden Wanderer zu stillen, die ansonsten vor Durst sterben würden. Sagt Mir, wollt ihr dies tun für die armseligen Bedürftigen?

Meine kleine Tochter sagt Mir: „Heiligste Mutter, Gott will in Seiner Wunderbaren Liebe, jedem Menschen Heil und Frieden schenken; Er schenkt Seinen treusten Dienern reichlich, damit diese den Elenden Seine Gabe darreichen können. Wie kann man nicht glücklich sein über die Großzügigkeit Gottes zu uns und zu allen? Geliebte Mutter, hilf uns, unsere Aufgabe gut zu erfüllen, Seinen Willen gegenüber immer fügsam und folgsam zu sein.“

Meine Kleinen, nehmt und schenkt; nehmt und schenkt ohne müde zu werden; bittet um Kraft und ihr werdet Kraft haben; bittet um Licht und ihr werdet Licht haben; viele Seelen warten auf eure Hilfe; Ich bin mit euch, Ich bin immer mit euch, wenn ihr nach Gott wirkt und Seinen Willen erfüllt.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria