20.03.07

 

Auserwählte, liebe Freunde, bleibt in Mir und Ich bleibe in euch, dient Mir und groß wird der Lohn sein, den ihr erhalten werdet. Seid Mein und Ich werde euch nichts mangeln lassen.

 

Geliebte Braut, die Menschen dieser Zeit sorgen sich um viele Dinge, nur eines ist jedoch notwendig: Mir zu gehören mit dem Herzen und mit dem Sinn, inniglich Mein zu sein und Mir das Leben anzuvertrauen, damit Ich es nach Meiner Denkweise, nach Meiner Liebe leite. Dies wünsche Ich von jedem Menschen, dies: dass er sich vollkommen Mir anvertraue und sich der Sanften Welle Meiner Liebe hingebe. Verlange Ich vielleicht zuviel? Bin Ich anspruchsvoll?

Du sagst Mir: „Unendliche Liebe, was Du verlangst ist wenig, was Du hingegen schenkst ist bedeutend. So ist es, aber die gegenwärtigen Menschen begreifen nicht, wollen nicht begreifen; um sich ganz Dir hinzugeben, muss man auch, wenn nötig, zum Opfer, zu jeglichem Opfer, bereit sein für Dich. Deine erhabene Denkweise entspricht nicht der unseren, die armselig ist, Dein Gedanke ist nicht unser Gedanke. Von Natur aus verabscheut der Mensch das Opfer, auch das kleinste, es fällt ihm nicht leicht, seine Leidenschaften zu beherrschen, manchmal hat er Angst davor, sich Dir ganz hinzugeben bei dem Gedanken an die Heiligen, die ganz Dir gehörten: wieviele Qualen, wieviele Bedrängnisse haben sie erlitten, zuweilen sogar das Martyrium. Angebeteter Jesus, die Natur des Menschen ändert sich nicht leicht, sein Gedanke ist immer mehr der Erde als dem Himmel zugewandt, mehr sich selbst, als den anderen. Vergib deshalb, wenn Du gegenwärtig viele findest die sich weigern, Dir das Leben zu schenken, damit Du es nach Deiner Göttlichen Denkweise leitest und es Frucht bringen lässt, gemäß Deinem Herzen. Unendliche Liebe, wenn jedoch die Menschen die großen Zeichen sehen werden, die Du zuletzt senden wirst, dann werden sich viele für Dich entscheiden und ihr Leben in Deine Hände legen, damit Du es leitest und es hinführst zu Deinem glänzenden Licht. Die gegenwärtigen Zeichen sind sehr bedeutungsvoll, aber noch nicht richtig erfasst von der jetzigen Menschheit; ich denke, dass es geschehen wird wie zur Zeit der Sintflut: als die ersten Tropfen herabfielen, begriff noch keiner, niemand war besorgt, aber als alle merkten, dass der Regen nicht mehr aufhörte und Tag und Nacht fortfuhr und der Stand des Wassers zunahm, da begriffen alle, wirklich alle, sicher flehten sie um Erbarmen und um Vergebung, keiner blieb frostig und gleichgültig. Ich denke auch an jene von Sodom und Gomorra: sie fuhren in ihrer schrecklichen Sünde fort, bis sie Deine erhabene Geduld ermüdeten, sie fuhren fort, ohne jemals Reue zu zeigen, vielleicht nannten sie auch damals die Sünde „Freiheit“ wie es heutzutage geschieht. Als es jedoch anfing Feuer und Schwefel vom Himmel zu regnen, da begriffen alle, sicher verstanden alle und keiner blieb frostig und gleichgültig; ich glaube, dass viele Deine Vergebung erflehten und die Sünde nicht mehr als „Freiheit“ bezeichneten, sondern sie bei ihrem Namen nannten, nämlich „schreckliche Sünde“. Unendliche Liebe, dies ist mein Gedanke beim Anblick der täglichen Geschehnisse, des häufigen Begehens der schwersten Sünden in der allgemeinen Gleichgültigkeit, wenn nicht sogar mit Zustimmung vieler. Wenn Du, Unendliche Liebe, die letzten starken und sehr bedeutsamen Zeichen geben wirst, wird es ein allgemeines Erwachen der Gewissen geben, jeder wird sich an die Brust klopfen und die Wahrheit erfassen. Niemand wird behaupten: „Es gibt keine Sünde! Der Mensch ist frei zu tun was er will, wann er es will und wie er es will“; er wird dies nicht mehr sagen, alle werden im Herzen einen derartigen Schrecken empfinden vor den starken und unbegreiflichen Ereignissen, dass sie sagen werden: „Wir haben viel gesündigt, mit unseren Fehlern haben wir den Zorn des Heiligsten Gottes herausgefordert, wir sehen nun unser nahes, bevorstehendes Ende. Erflehen wir zumindest jetzt, auch wenn mit Verspätung, Gottes Vergebung, nehmen wir Seine Läuterung an, vielleicht erbarmt Er Sich unserer Seele, auch wenn es für den Leib keine Hoffnung mehr gibt.“ Dies werden sie sagen und Du, Süßester, Liebevollster, Herrlicher Gott, wirst Dich erbarmen der in einem schwer leidenden Körper eingeschlossenen Seelen.“

Meine geliebte Braut, Mein Prophetischer Geist hat in dir gesprochen, Du hast gemäß Meinem Gedanken kundgetan was in einer nahen und nicht fernen Zukunft eintreffen wird. Wer Meine Botschaft ergreift, überlege und bleibe nicht gleichgültig wie der Törichte, der sein Verderben sieht, aber sich nicht von seiner Position rührt; wie jener, der sich mit Schlamm bedeckt sieht und sich nicht darum kümmert sich zu säubern, sondern fortfahrt, sich darin zu wälzen wie das Schwein es macht in seinem Dreck. Wer sich im Schlamm eines falschen Lebens befindet, ergreife Meine Botschaft der Liebe, um sich zu erheben und sich zu ändern; er nehme nun Meine Läuterung an und komme sauber, gewaschen und wohlduftend zu Mir, um in Meinem Reich aufgenommen zu werden. Man wisse, dass in Es jene nicht eintreten, die nicht das passende Gewand haben, Meine Engel wachen, keiner der nicht das Hochzeitskleid anhat, darf zum Hochzeitsmahl eintreten. Keiner wage es, keiner mache sich etwas vor, keiner denke zu erhalten, was er sich überhaupt nicht verdient hat. Geliebte Braut, wehe, wehe dem Menschen, der die Sünde „Freiheit“ nennt. Was in der Vergangenheit geschehen ist, wird auch in der Gegenwart geschehen, denn Ich bin Derselbe Gott, gestern, heute, immer.

Du sagst Mir: „Wirke, Unendliche Liebe, nach Deiner Unendlichen Weisheit. Ich bitte Dich um Erbarmen für diese Menschheit, die Freveltaten jeglicher Art anhäuft und sagt: „Was wird geschehen? Was muss geschehen? Welche Sünde begehe ich? Bin ich nicht frei zu tun was ich will, wie ich es will und wann ich es will?“ Erbarme Dich, erbarme Dich, erbarme Dich, Unendliche Liebe, solch menschlicher Torheit. Die Heiligste Mutter ist neben mir, ihr Blick ist äußerst traurig, sie bittet Dich, Dich noch zu gedulden. Ich drücke mich an Sie, will meine Anbetung mit Ihrer Vollkommenen vereinen.“

Geliebte Braut, Ich will Eure Betrübnis und Eure Tränen nicht, Ich werde weitere Gnaden für die allgemeine reuevolle Umkehr senden. Genieße auch an diesem Tag die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, Ich lade euch auch an diesem neuen Tag, Gabe des Höchsten Gottes, zur wahren Freude des Herzens ein; auch wenn ihr Opfer jeglicher Art für Gottes Dienst bringen müsst, seid in der Freude, seid heiter, denn ihr habt begriffen, dass Gott euch liebt, euch zärtlich liebt und über jeden von euch einen großen Plan hat. Viele sagen Mir: „Mutter, die Prüfungen sind oft belastend und sehr hart, auch schwer in Angriff zu nehmen unter tausend Schwierigkeiten; in diesem Fall neigt der Mensch zur Betrübnis und zur Entmutigung“. Geliebte Kinder, wenn ihr imstande seid an den großen Wert zu denken, der im Dienste an Gott und an den Brüdern erlittenen Bedrängnis, verwandelt sich sicher jede Qual in Freude. Bedenkt überdies, dass ihr nicht alleine seid im Leid, sondern dass Gott dem hilft, der Ihn anfleht mit glühendem und ehrlichem Herzen. Wenn ihr entmutigt seid und euch scheint, dass alles über euch hereinfällt, denkt an Jesus und an Seine Liebe. Geliebte Kinder, sagt nicht: „Wer wird sich meiner annehmen? Wem interessiert meine Person?“ Sagt dies nicht und denkt es nicht, denn ihr müsst bereits begriffen haben, dass ihr Jesus sehr, sehr interessiert, so sehr, dass Er für euer Heil Sein Leben auf dem Kreuz hingegeben hat. Geliebte, warum ist Jesus auf das Kreuz gestiegen? Aus Liebe! Warum hat Er Sich den Menschen übergeben, die mit Ihm getan haben was sie wollten? Immer aus Liebe! Warum geht Er dem Sünder entgegen und reinigt ihn, wenn er aufrichtige Reue zeigt? Immer aus Liebe! Meine Kleinen, die größte Freude des Menschen ist wirklich jene, sich geliebt zu fühlen, sich von jemandem zärtlich geliebt zu fühlen; wenn dieser dann Jesus ist, ist die Freude riesig und die Zuversicht lebendig.

Meine Kleine sagt Mir: „Heiligste Mutter, die große Schwäche des Menschen liegt darin zu wissen, dass das Leid alle betrifft, nicht nur manche, es quält ihn bereits der Gedanken, dass alle werden leiden und dann sterben müssen. Wenn Sorglosigkeit herrscht, denkt man überhaupt nicht an die Drangsal; in der Freude denkt der Mensch, dass es das Leid nicht gibt und es ihn nie trifft; dies erwägt er in seiner Einbildung, wenn es dann aber eintritt, Siehe, dann ist Enttäuschung und tiefe Pein da. Allerliebste Mutter, solche Illusionen gibt es viele in der Welt; wirke mit Deiner Fürsorge und Deiner Weisheit, damit alle Illusionen fallen und man die Wahrheit erkenne: das Leid ist für jeden Menschen, keiner kann davon befreit sein, aber es gibt ein gutes Gegenmittel dafür: es Jesus mit Liebe aufzuopfern, es Ihm zu schenken, damit Er es mit der Zeit in Freude umwandle.“

Geliebte Kinder, Kinder, die ihr meint, dass die schlechten Dinge nur manche treffen müssten, begreift, dass dies eine entscheidende und endgültige Zeit ist. Seht ihr, wie das meteorologische Wetter rasch wechselt und einem milden und hellen Tag ein frostiger und düsterer folgen kann? Kinder, so kann es auch in eurem Leben geschehen. Flüchtet euch in Gott und bleibt in Ihm, um in Sicherheit zu sein; der feind kann in Sein Heiligstes Herz nicht eintreten, aber Ich sage euch, dass er versuchen wird in jedem anderen Ort einzudringen, um sein Verderben zu bringen. Vielgeliebte Kinder, kommt alle scharenweise zu Mir, kommt wirklich alle zu Mir, Ich führe euch zu Jesus, damit ihr in Sicherheit seid in Ihm.

Mein kleiner Engel sagt Mir: „Mutter, Heiligste Mutter, führe uns zu Jesus; ja Süßeste, geleite uns zu Jesus, denn die Erde ist von der Bosheit besetzt, die ständig zunimmt und riskiert alles Schöne zu versenken, das Gott erschaffen hat.“

Geliebte Kinder, es wird der Tag anbrechen, an dem Gott dem Lauf des Bösen Einhalt gebieten wird mit Seinem „Schluss!“; er ist nahe, seid voller Zuversicht.

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Die Hl. Jungfrau Maria