22.03.07
Auserwählte, liebe Freunde, betrachtet jeden Tag als
einen großen Tag, mit Mir, in Meiner Liebe zu leben. Nehmt die kleinen Opfer
als Gabe Meiner Liebe an und bringt sie mit Freude, nicht mit Traurigkeit.
Freunde, durch euren Gehorsam könnt ihr viel erlangen für euch und für die
bedürftigen Seelen.
Geliebte Braut, bleibe in Meiner
Liebe und nimm Meinen Willen täglich freudig an. Betrachte den Tag den Ich dir
schenke als eine große Gabe Meiner Liebe, lebe ihn als solchen, ohne einen
einzigen Augenblick in Eitelkeiten und Wahnsinn zu zerstreuen; darum bitte ich
dich. Das Leben innigen Gebetes erlangt viel für sich selbst und für die in der
Sünde versunkenen Seelen. Manchmal, geliebte Braut, meinen die Menschen viel zu
erreichen, indem sie außergewöhnliche Dinge tun; aber von Mir kann man die
erhabensten Gnaden erlangen, indem man die einfachsten und normalsten Dinge
verrichtet, indem man die täglichen Dinge gut verrichtet.
Du sagst Mir: „Liebster, Unendliche
Liebe, es stimmt, dass die Menschen immer gedenken Großes und Kompliziertes zu
tun, damit sie von Dir besondere Heilsgnaden für sich selbst und für die anderen
erreichen; sie erwägen nicht, dass man die bedeutendsten und wunderbarsten
Gaben erhalten kann, indem man die üblichen Dinge gut verrichtet. Ich denke an
den Menschen, der sich in der Anbetung versenkt: er fleht Dich an, damit Du Barmherzigkeit
erweist ihm selbst und dann der gesamten Welt, in der Weise erlangt er alles.
Ich denke an die Heiligen, die sich überhaupt nicht entfernt haben von ihrem
Umfeld und Dir mit ganzem Herzen alles geschenkt haben: wie viele Gnaden haben
sie von Dir erlangt, für ihr Leben und für das der armen Sünder! Unendliche
Liebe, Du gewährst, gewährst der Seele immer, Du bist die Unendliche
Barmherzigkeit; mit dem glühenden und innigen Gebet kann der Mensch alles
erreichen, aber wenige haben die Unendliche Größe Deines Wunderbaren Herzens verstanden,
Das nichts anderes ersehnt, als Seinen Geschöpfen die schönsten Dinge zu schenken.
Allerhöchster Gott, Wunderbarer Gott, lasse Dich erkennen, lasse Dich immer
mehr erkennen: je mehr der Mensch Dich kennt, desto mehr liebt er Dich, desto
mehr sehnt er sich nach Dir mit seinem ganzen Sein.“
Geliebte Braut, in dieser
gegenwärtigen Zeit sind die Menschen aufgeteilt: es gibt jene die den glühenden
Wunsch haben, Mich immer mehr zu kennen, es gibt jene die wenig an Mich denken
und schließlich jene die überhaupt nicht an Mich denken und es wagen zu leben, als
existierte Ich, Ich Gott nicht. Jene die den glühenden Wunsch haben Mich zu
kennen, werden Mich sicher kennenlernen und werden nicht enttäuscht sein in
ihrer Sehnsucht nach Mir; jene die Mich noch wenig ersehnen, können Meine
Gnaden annehmen und glühender werden, aber Ich sage dir, dass jene, die leben als
würde Ich nicht existieren, sich schwerlich ändern werden, nicht weil die
Gnaden nicht auch für sie reichlich herabfallen, sondern weil sie Sie nicht sehen,
nicht begreifen, da sie gefühllos und sehr trocken geworden sind. Geliebte
Braut, in jeder Meiner Botschaften wiederhole Ich dasselbe: ihr Seelen, von Mir
so sehr geliebt und ersehnt, öffnet euch Meiner Liebe, lasst euch von Meinem
Gefühl führen, leistet keinen Widerstand. Wer Mich im Herzen trägt, sieht gut,
hört gut, begreift gut, in seinem Verstand ist nicht Verwirrung; wer nicht Mich
im Herzen und im Sinn hat, wird leicht angegriffen von Meinem schrecklichen
feind, der mit großer List und Grausamkeit handelt; Mein schrecklicher feind
greift gerade diese an, gerade jene die in der Lauheit versunken bleiben und
jene die leben, als würde Ich nicht existieren. Sei es die einen, wie die
anderen sind stark angegriffen vom höllischen feind, der sie als eine leichte
Beute betrachtet.
Betrübt sagst du Mir: „Unendliche
Liebe, ich stelle fest, dass es auf Erden eine große Anzahl von lauen und
gleichgültigen Seelen gibt, nicht nur wenige, sondern sehr viele, wie es
vielleicht nie zuvor so viele gegeben hat. Was tun, Unendliche Liebe, um die
nötigen Gnaden für sie zu erhalten, in Anbetracht dessen, dass sie Sie nicht sehen,
wenn Sie herabfallen und Sie daher nicht ergreifen?“
Geliebte Braut, du weisst, dass
Mein Plan stets das Heil der Seelen und niemals ihre Verurteilung vorsieht. Ich
bitte die Glühenden bereit zu sein, Meinen Willen zu erfüllen, das zu tun, was
Ich erbitte, ohne Widerstand zu leisten, nicht den geringsten. Ich bitte die glühenden
Seelen, sich von Meiner Unendlichen Liebe führen zu lassen, in der Weise werden
sie besondere Gnaden erlangen, Die, wenn Sie angenommen werden, viele Seelen
retten werden. Ich habe zu dir, kleine Braut, vom großen Wert des Gebetes gesprochen,
in den vertrauten Gesprächen habe Ich dir auch gesagt, dass die Zahl jener die
sich wahrhaftig glühend im Gebet zeigen, sehr gering ist; wenn sie in großer Anzahl
wären, wäre die Erde bereits Mein blühender Garten und die Freude strömte in
den Herzen wie ein überlaufender Fluss. So ist es nicht. Jene die beten sind
wenige, wirklich wenige; unter diesen sind die Glühenden in geringer Zahl,
siehe, weshalb das böse nicht innehält, es ist ungestüm, wie ein überflutender
Fluss, der die Dämme gebrochen hat und seinen Lauf überall fortsetzt.
Du sagst Mir: „Liebster, Liebster,
Heiligste Liebe, Du kannst alles tun, erwärme das Herz jedes Menschen, erwärme
es mit Deinem Glühenden Feuer, es möge auf Erden niemand mehr lau und frostig
sein, alle mögen glühend sein in der Liebe zu Dir und zu Deiner Mutter, der Reinsten
Lilie.“
Geliebte Braut, die Gnaden fallen
herab und Mein Feuer der Liebe brennt, die Seelen sollen sich für Mich
entscheiden; sie sind frei, Ich habe die Gabe der Freiheit gewährt und sie
können sich für Mich entscheiden, aber auch die Wahl treffen, ohne Mich zu
bleiben; jede wird ihre Wahl treffen und Ich sage dir, sie wird haben was sie
gewollt hat. Bleibe in Meiner Liebe, Meine kleine Braut, genieße Dessen Köstlichkeiten,
vorbereitet für diesen Tag. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.
Jesus
Jesus erscheint mir,
ganz weiß gekleidet: es ist der Barmherzige Jesus, Er segnet die Erde und mein
Heimatland. Ich bin überglücklich und bete Ihn an.















Die Mutter spricht zu den
Auserwählten
Vielgeliebte Kinder, seid Boten des
Friedens in der Welt ohne Frieden, überall wo ihr hingeht, bringt den Frieden
und die Freude: Jesu Gaben an euch. Liebe Kinder, wer den Weg Jesu gewählt hat,
wer Ihn in sein Wesen eintreten ließ, hat Ihn am Steuer seines Lebens, nun,
dieser hat den Frieden im Herzen, hat die überströmende Freude, er kann Frieden
spenden, er kann Freude schenken, denn er hat für sich davon und für die
anderen. In dieser besonderen und einzigartigen Zeit schenkt Gott jenen
reichlich, die offen sind für Seine Liebe. Kinder, habt ihr begriffen wie groß
Seine Güte ist?
Meine kleine Tochter sagt Mir:
„Heiligste Mutter, vor Seiner Güte, vor Seiner Zärtlichkeit erfüllt sich das
Herz mit lebendiger Ergriffenheit. Der Mensch hat immer den Geiz, die Habgier
Seinesgleichen vor Augen, der viel verlangt, um wenig zu geben; was er dann
geben muss, gibt er in mäßiger Weise. Ich denke an die Großzügigkeit des
Herzens Jesu bei der Hochzeit zu Kana: Er bot den besten Wein in Fülle an; bei
der Brotvermehrung stillte Er den Hunger vieler Leute und es blieben viele
Körbe mit Brotresten übrig; wie viele Wunder dieser Art wirkte Er! Wenn ich
mein Leben betrachte, ergreift mich eine noch stärkere Erregung, ich erkenne,
in meiner Dürftigkeit Jesus nur wenig geschenkt zu haben. Jeder Mensch ist wie
eine kleine Ameise, die nur eine Brotkrume besitzt; auch wenn er Reichste der
Welt wäre, wäre das was er besitzt nur eine winzige Brotkrume im Vergleich zu
dem, was Gott verdiente. Obwohl ich von Herzen alles schenken wollte, habe ich
nur meine Brotkrume geschenkt; für diese kärgliche Gabe, habe ich von Gott die
größten und wunderbarsten Gaben erhalten. Oft habe ich in meiner Anbetung zu
Jesus gesagt: wie Groß bist Du, Gott! Wie Gütig und Wunderbar ist Dein Herz!
Manchmal denke ich lange über Gottes Gaben an die Menschen der Erde nach,
herrliche Gaben, von Denen sie sich vielfach gar nicht richtig bewusst sind.
Wer dankt nämlich Gott in jedem Augenblick für die Gabe des Lebens? Wenn der
Mensch auf den Knien vor dem Allerhöchsten sein ganzes Dasein verbrächte, um
Ihm Dank zu erweisen für die erhabene Gabe des Lebens, hätte er nichts getan;
zu groß ist diese Gabe. Ich möchte, dass Jesu Größe von allen Menschen der Erde
erfasst würde, aber noch begreift und dankt nur ein geringer Teil. Gott spendet
viel und verlangt so wenig! Im ersten Gebot heißt es, dass man Gott lieben soll
mit ganzem Herzen, mit allen Kräften; ich denke: welche Mühe ist es für den Menschen,
Gott zu lieben mit allen Kräften, mit ganzem Herzen? Dies frage ich mich, dann
gebe ich mir folgende Antwort: es kostet den Menschen überhaupt keine Mühe,
sondern es müsste nur große Freude sein, Ihn zu lieben und dankbar anzubeten.
Wenn ein Freund dir etwas schenkt, wenn er dir nur ein kleines Geschenk reicht,
hört man nie auf zu danken, man tut es gerne und es kostet keine Mühe. Gott für
Seine Gaben anzubeten, müsste etwas natürliches und freudiges sein für alle.
Mein kleines Herz strömt in der Anbetung vor dem Allerheiligsten, immer über
vor Freude, es gibt sich seinem Gott hin und wird erfüllt mit der erhabensten
Freude. Gott hat nicht nur das menschliche Wesen erschaffen, sondern auch
Seinen Einzigen Sohn gesandt, um es zu retten, um ihm zu ermöglichen, in das
Paradies einzutreten. Heiligste Mutter, wenn ich mein Leben betrachte, reich an
den erhabenen Gaben Gottes, empfinde ich eine derartige Bewegtheit, dass mir
die Tränen in die Augen treten. Allerliebste Mutter, hilf den Menschen dieser
Zeit, bedacht und nicht oberflächlich, gewissenhaft und nicht ständig
zerstreut, dem Himmel zugewandt und nicht der irdischen Dingen zugetan zu sein,
die wie die schönen Wiesenblumen vergehen, die heute üppig wachsen und morgen
nicht mehr da sind.“
Geliebte Kinder, macht alle diese
Überlegungen, macht sie jeden Tag.
Gemeinsam loben wir den Heiligsten
Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.
Hl. Jungfrau Maria