23.03.07
Auserwählte, liebe Freunde, wendet euch für alles an
Mich, ruft Mich wegen jedes Bedürfnisses, Ich will mit Macht in eurem Leben
wirken. Vertraut immer, immer auf Mich, liebe Freunde, vertraut auf Mich, auch
wenn es den Anschein hat, dass Ich schweige; wer auf Mich vertraut, wird nie
enttäuscht sein. Liebe Freunde, seid Mein und Ich werde euch die Wunder Meiner
Liebe betrachten lassen.
Geliebte Braut, glaubst du, dass es
viele gibt, die ganz auf Mich vertrauen? Wirklich aus der Tiefe des Herzens?
Du sagst Mir: „Liebster, Liebster,
Unendliche Liebe, ich glaube, dass es noch viel zu wenige sind. Vergib, vergib
die menschliche Torheit; die Menschen setzen häufig ihr volles Vertrauen in
einen Menschen, aber nicht in Dich, dies tun sie in ihrer großen Torheit. Wenn
sie in Not sind, klopfen sie an die Tür eines Menschen: der Blinde bittet den
anderen Blinden um Hilfe, der Lahme lehnt sich an einen, der lahm ist wie er.
Welche Führung kann ein Blinder sein? Welchen Halt kann ein Lahmer geben?
Unendliche Liebe, Du kennst die Schwäche der menschlichen Natur, Du kennst
alles, die Menschen sind langsam im Erkennen und im Begreifen. Wenn sie nämlich
erfasst hätten, dass Du Alles bist und an der Spitze jedes Gedankens sein
musst, wendeten sie sich nur an Dich, nur an Dich, Liebster, um Hilfe und Rat,
um Halt und eine weise Führung. Es ist nicht so. Der Mensch vertraut vielfach
auf den Menschen, oft lehnt er sich an Seinesgleichen, der schwach und töricht
ist wie er; dies geschieht, weil er ihn sieht, ihn mit den äußeren Sinnen
wahrnimmt, während Du, Liebster, Unendliche Liebe, nur mit den inneren Sinnen
wahrnehmbar bist. Du wiederholst stets dem Menschen, sich um Hilfe, um Rat, um
alles, Dir anzuvertrauen; er fährt allerdings fort, zu seinen Nächsten zu
eilen, den er sieht und hört: er sieht ihn mit seinen Augen, er hört ihn mit
seinen Ohren; Siehe, weshalb er nicht erhält: weil er den bittet, der nicht zu
geben vermag, er vermag nicht zu geben, weil er nichts hat.“
Geliebte Braut, Mein Herz, Das jede
Seele innig liebt, brennt vor Sehnsucht, ihr zu helfen, Es wartet darauf, dass
sie ruft, um unverzüglich zu antworten. Sage Mir, Meine kleine Braut, sage Mir,
wann hast Du Mich jemals gerufen und Ich habe dir nicht geantwortet?
Du sagst Mir: „Liebster, Liebster,
Unendliche Liebe, seit dem zarten Kindesalter hast Du zu meinem Herzen
gesprochen. Ich habe Dich stets angerufen, weil ich mein Vertrauen nur in Dich
setzte. Du, Süßester Gott, hast immer unverzüglich geantwortet. Mein kleines
Herz wollte in Deinem Göttlichen und Erhabenen ruhen, Du hast mir gewährt, die
Kirche in der Nähe zu haben, immer trat ich ein, wenn ich in meinen
Kinderspielen eine Pause einlegte. Ich spürte Deine Lebendige und Wahrhaftige
Gegenwart, ich sprach mit Dir wie man es mit dem liebsten Freund macht, ich
betete Dich an, wie ich es imstande war und Du, Unendliche Liebe, ließest mich
Deine ganze Zärtlichkeit fühlen. Mein Gedanke war auch damals ganz Dir
zugerichtet; Du Erhabenster, verschmähtest meine Dürftigkeit nicht, sondern wie
ein liebevoller Vater, beugtest Du Dich über mich, nahmst mich in Deine Arme
und ließest mich ruhen auf Deinem Sanften und Wunderbaren Herzen. Ich denke an
die großen Dichter, die eine ideale Frau hochgepriesen haben, ich denke an
Laura des Petrarca, an Beatrice des Dante, an Fiammetta des Boccaccio; es
beglückte sie der Gedanke an diese menschlichen Geschöpfe, die sie als Engel in
ihrem Leben sahen. Siehe, auch ich besaß einen Wunderbaren Freund, aber nicht
ein Wesen wie das der Dichter, sondern ich hatte seit der zärtlichsten Kindheit
Dich, Jesus, Dich Wahrer Gott und Wahrer Mensch. Du warst in meinem Sinn, in
meinem Herzen, der Heiligste Name war bereits in jeder meiner Zellen eingeprägt
und von allen im Chor angebetet. Dies geschah seit meiner ersten Kindheit in
meinem Sein; wie schön war das Leben eng an Dich gedrückt! Wie schön ist das
Leben dessen, der Dir ganz gehört! Es ist wie ein sanfter und sicherer Flug zu
einem hocherhabenen Ziel. Es gibt keine Worte, welche die Süßigkeit Deiner
Liebe zur Seele die Dir gehört, auszudrücken könnten. Du bist der liebevollste
Bräutigam, unendlich ist die Zartheit, sind die Aufmerksamkeiten, die Gaben,
die Du schenkst, die ganze Last des Lebens verwandelt sich in Deiner Nähe,
Jesus, in Freude.“
Geliebte Braut, wenn Ich
wiederhole, dass jeder Mensch nur einen Gedanken hegen muss: Mir ganz zu
gehören im Herzen und im Sinn, in jeder Schwingung seines Seins, lade Ich ihn
ein, einzutreten und für immer in Meinem Schloss zu wohnen, um alles, wirklich
alles in Mir zu finden.
Du sagst Mir: „Liebster, jeder
Mensch der Erde möge Deine Einladung annehmen, die auch in diesem Augenblick an
alle Seelen gerichtet ist. Die gegenwärtigen Menschen mögen die reichlichen
Gnaden ergreifen, die niederfallen, um zu Dir zu eilen, um die trügerischen
Verlockungen der Erde zu verlassen und nur auf Dich, Einziges Gut, Köstlichkeit
jeder Seele, zu vertrauen.“
Geliebte Braut, sage Mir, wenn du
jemanden zu dir einlädst und sorgfältig einen großen Empfang vorbereitest,
diese Person jedoch nicht zur Verabredung erscheint und jedesmal die eine oder
die andere Ausrede vorbringt, wie verhältst du dich?
Du sagst Mir: „Liebster, das erste
Mal wiederhole ich die Einladung und entschuldige diese Person, aber wenn sie
dann erneut nicht der Einladung folgt, lade ich sie nicht mehr ein, rufe ich
sie nicht mehr.“
Geliebte Braut, wie viele lehnen
derzeit Meine Einladung ab; was muss Ich mit denen tun, die erst eine
Entschuldigung, dann eine andere vorbringen, aber nicht in Mein Herz eintreten,
Das sie aufnehmen will?
Du sagst Mir: „Liebster, Liebster,
Süßeste Liebe, werde nicht müde zu rufen; wer nicht in Dein Herz eintritt, ist
verloren.“
Geliebte Braut, Ich werde
fortfahren einzuladen, aber der Augenblick, an dem alle Türen verschlossen
werden, ist nahe. Bleibe in Mir, kleine Braut, genieße auch an diesem Tag die
Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.
Jesus















Die Mutter spricht zu den
Auserwählten
Vielgeliebte Kinder, bezeugt Jesus
kräftig und kühn, seid die treuen Zeugen Seiner Liebe, seid nicht schüchtern und
unsicher, sondern stark und mutig, seid ein Beispiel zum Nachahmen, jeder
begreife, dass Gott in euch wirkt und öffne sich Seiner Liebe. Wenn es jene
gibt, die behaupten zu glauben, so ist die Zahl jener, die wahre und große
Zeugen der Liebe Gottes sind, gering. Geliebte Kinder, wie kann Ich euch die
Wichtigkeit begreifen lassen, wahre und große Zeugen zu sein in einer Zeit der
großen Kälte und des Zweifels?
Meine kleine Tochter sagt Mir:
„Allerliebste Mutter, hilf uns, unseren Glauben kräftig und furchtlos zu
bezeugen, damit viele Unsichere glauben und viele Zweifelnde sich bessern. Wer
bezeugt, wird öfters missachtet von der Gesellschaft, er wird schief angesehen
und wenig geachtet, um nicht zu sagen, sogar verachtet. Ich denke an die ersten
Jünger Jesu, die vielfach unbeliebt, gehasst, verachtet, missachtet waren; sie
blieben so beharrlich und standhaft, dass sie ihr Leben hingaben, um ihren
tiefen und festen Glauben zu bezeugen. Ich denke an sie und frage mich: gehen
wir vielleicht nicht ähnlichen Zeiten entgegen wie jenen schrecklichen der
Vergangenheit? Geliebte Mutter, hülle uns mit Deiner Liebe ein, wir wollen so
sein, wie Jesus uns haben will und tun, was Er von uns erwünscht. Man kann den
Mut nicht aus dem Ärmel schütteln, wenn man ihn nicht hat, sondern man erlangt
ihn durch Gnade. Durch Deine Fürsprache erflehen wir von Jesus die nötige
Tapferkeit für diese Zeit; erlange uns die Gabe imstande zu sein Jesus zu
bezeugen, gerade wenn es viele Unsichere und Bedürftige gibt, um jeden Preis,
ohne die Furcht verachtet und angegriffen zu werden von einer Gesellschaft, die
immer frostiger und feindseliger geworden ist, da getäuscht von der listigen
höllischen schlange, die unermüdlich handelt, um sich Beute zu verschaffen.“
Geliebte Kinder, Ich habe euch in
diesen Jahren oftmals wiederholt, kühn, ohne jemals den Mut zu verlieren, den
Glauben zu erbitten; um Glauben, um immer mehr Glauben zu bitten, Gott um die
große Gabe des Glaubens zu bitten. Wenn Ich euch dies wiederholt habe, heißt
es, dass es sehr wichtig ist, nicht einen schwachen Glauben zu besitzen, der
wie eine Fahne im Wind ist, die sich bei jedem Wind dreht, sondern es einen
starken und tief verwurzelten Glauben braucht, um dem Sturm zu widerstehen. Der
große Sturm ist der Unglaube, ist der allgemeine Ungehorsam gegenüber den
Göttlichen Gesetzen, ist der Götzendienst. Geliebte, wer einen schwachen und
unsicheren Glauben hat, widersteht nicht dem so gewaltigen Angriff des bösen;
wer einen tiefen und festen Glauben hat, fürchtet sich keineswegs, ein kühnes
Zeugnis zu geben, er ist wie eine Festung, die der feind nicht zu bezwingen
vermag. Jeder prüfe in dieser Zeit aufmerksam sich selbst; wenn er begreift,
dass sein Glaube noch schwach ist und nicht tief gründet, wenn er dies erkennt,
versäume er keine Zeit: er beginne zu beten und erflehe mehr Glauben, er flehe
um mehr Glauben, um dem gegenwärtigen und dem zukünftigen Angriff zu
widerstehen. Geliebte Kinder, ruft die Hilfe des Heiligen Geistes an, seid kühn
im Erbitten und nicht zaudernd, der Heilige Geist wird euch die Kraft
verleihen, jedem Angriff zu widerstehen, der Heilige Geist ist ein Glühendes
Feuer, Das in euch zu brennen wünscht und angerufen sein will.
Meine kleine sagt Mir:
„Allerliebste Mutter, die ersten Jünger waren wahrhaft stark und tapfer,
nachdem der Heilige Geist über sie herabkam, auch über uns komme Seine Kraft
herab und erneuere uns.“
Geliebte Kinder, erfleht Seine
Kraft und ihr werdet Sie sicher erhalten. Ich bin bei euch und halte für euch
Fürsprache, damit ihr erhört werdet.
Gemeinsam loben wir den Heiligsten
Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.
Hl. Jungfrau Maria