10.03.08

 

Auserwählte, liebe Freunde, wenn ihr in Mir seid und Ich, Ich Gott, in euch, kann euch etwas mangeln, könnt ihr weiteres ersehnen? Liebe Freunde, Ich erfülle euch mit Gaben, bietet sie der Welt an, die stöhnt und leidet aufgrund der Ablehnung Meiner Liebe.

 

Vielgeliebte Braut, die Welt fährt fort sehr zu stöhnen und zu leiden, weil sie Meine Barmherzigkeit nicht annimmt, sich nicht von Ihr durchdringen lässt. Ohne Mich, Gott, ist der Mensch nicht imstande etwas gut zu erfüllen; ohne Mich, Menschen der Erde, müht ihr euch umsonst ab; wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut, die Törichten arbeiten, arbeiten, mühen sich ab, aber bringen nichts fertig, Ich, Ich Jesus, schenke den Meinen auch im Schlaf. Siehst du, Meine geliebte Taube, wieviel Torheit in der Welt ist? Die Menschen könnten bereits alles haben, denn dies ist die Zeit der großen Spende, aber wegen der Kälte der Herzen stöhnen sie und leiden; sie eilen, eilen aber kommen nicht an; sie mühen sich ab, aber bringen nichts fertig; sie suchen, aber finden nicht. Meine kleine Braut, erkläre der Welt, dass ohne Mich im Herzen und im Verstand die Streitigkeiten nie aufhören werden, der Frieden nie kommen wird, es die Freude nicht geben wird.

Du sagst Mir: "Liebster, Unendliche Liebe, die Menschen der Gegenwart sind sehr hochmütig. Des öfteren, als ich Deine Botschaft wiederholte, hörte ich sagen: „Ich brauche nicht die Hilfe Gottes, ich  schaffe es alleine, ich bin stark genug; warum sollte ich Gott um Hilfe bitten?“ Diese Worte erhielt ich als Antwort, Süßer Jesus. Der große Hochmut des Menschen bereitet meinem Herzen großes Leid. Ich begreife, Süßer Jesus, dass der Hochmut eine verdammte Pflanze ist, die in der Gegenwart stark gewachsen ist, es ist nicht ein kleiner Strauch, sondern in vielen Herzen ist es wirklich ein riesiger Baobab: wer kann ihn entwurzeln? Ich denke an die Ureltern: sie waren mit den erhabensten Gaben ausgestattet, im Herzen war bereits diese verdammte Pflanze, der feind hat den Sieg errungen, gerade weil die Wurzel bereits im Herzen Adams und Evas war. Wenn sie nicht vorhanden gewesen wäre, hätten sie, als der böse feind sagte: „Ihr werdet wie Gott sein, wenn ihr von der verbotenen Frucht eßt.“ antworten müssen: „Wir sind nur Geschöpfe, nie werden wir wie Gott, unserem erhabenen Schöpfer, werden können. Du bist ein großer Lügner.“ Dies hätten sie sagen müssen, ihm den Rücken kehren und Dich anbeten müssen, Gott der Liebe und der großen Zärtlichkeit. Die Ureltern sündigten, sie sündigten aus Hochmut und hinterließen allen Menschen ein trauriges Vermächtnis. Angebeteter Jesus, wenn die Menschen der Erde immer hochmütig waren, so haben jene der Gegenwart einen Hochmut im Herzen wie nie zuvor. Ich meine, dass die Kälte der Herzen, die religiöse Gleichgültigkeit, der Gedanke des Relativismus und all dieses Elend, dem Hochmut entstammen. Ich denke über die menschliche Natur nach und erkläre mir nicht, wie es auf Erden einen einzigen Menschen geben kann, der Dich nicht anbetet, ich frage mich, wie dies möglich ist. Wenn ein Freund einen Gefallen tut, ist der Mensch sein Leben lang dankbar, er hört nicht auf ihm zu danken, ihm Dankbarkeit zu zeigen. Wie ist es möglich, dass sein Herz sich Dir gegenüber, Wahrer Gott und Einziger Wohltäter des Menschen, verhärtet. Du, Heiligster, Du hast ihm das Leben geschenkt, Du hast Fleisch angenommen um ihm das Heil zu schenken, Du wirkst mit Macht in der Geschichte jedes Menschen, wie kann Dein geliebtes Geschöpf, dies nicht begreifen? Auch die Engel des Himmels sind entzückt über die erhabenen Gaben an die Menschen. Jesus, Angebeteter Jesus, Heiligster Jesus, eines Tages wirst Du mich das große Geheimnis begreifen lassen: wie es möglich ist, dass der Mensch, so sehr von Dir beschenkt, es zustande bringt, einen einzigen Augenblick des Lebens zu verbringen, ohne Dich anzubeten.“

Geliebte Braut, das menschliche Herz ist ein tiefer Abgrund, aber in ihm ist immer die Wunde der Erbschuld. Gewiss, der Demütige betet Mich an; gewiss, er lebt von Anbetung und von der Hingabe seiner selbst an Mich. Nicht so der Hochmütige. Der Demütige wendet seinen freien Willen an um Mir zu gehorchen, um sich Mir hinzugeben, er erkennt seine Schwäche, sein Nichts und wendet sich immer an Mich, Gott, wie das Kleine sich an die Mutter wendet. Der Hochmütige fühlt sich gott seiner selbst, er wendet Meine Gaben an um das Haupt gegen Mich zu erheben und ruiniert sich selbst. Geliebte Braut, wehe dem Menschen, der sich stark fühlt wann er es nicht ist, der sich selbstsicher fühlt, wann er nur Schwachheit und Hinfälligkeit ist. Wehe dem Menschen, der sich mit Mir, Gott, messen will.

Du sagst Mir: "Unendliche Liebe, es gibt keine größere Torheit als diese, gegenwärtig ist sie sehr verbreitet, der Mensch tut was Dein Heiligstes Herz verschmäht, er wendet seine Freiheit, Deine erhabene Gabe, an, um Dir gegenüber ungehorsam zu sein; welchen Schmerz bereiten diese Torheiten meinem Herzen! Du bist geduldig, Süße Liebe, bist nur Zärtlichkeit zu den Menschen, Deine Güte ist grenzenlos, wenn es nicht so wäre, hätte Dein Arm der Vollkommenen Gerechtigkeit bereits die aufsässige Welt getroffen. Ja, so wäre es, aber Du bist die Liebe, die Liebe, Die die reuevolle Umkehr des Menschen will, Du bist die Liebe, Die schenken, schenken, schenken und nicht wegnehmen will. Deine Pläne sind nicht des Verderbens, sondern des Heils. Wenn ich daran denke, ergreift tiefe Rührung mein kleines Herz, ich sage zu ihm: strenge dich an, Gott mit höchstem Eifer anzubeten, setzte deine ganze Energie ein. Lasse, Unendliche Liebe, dass mein Sein sich in Deiner Unendlichen Größe verliere, um Dir darzubieten was es nur kann.“

Geliebte Brau, bleibe in Mir, Ich erhöre deinen Wunsch. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, mittels eurer glühenden Gebete und eurer Opfer, kann Ich die größten Gnaden von Gott erlangen. Vergesst nicht, dass die Sünde der Welt gegenwärtig schwer ist; in Gott ist das Angesicht der Barmherzigkeit präsent, aber auch Das der Vollkommenen Gerechtigkeit; wenn die Welt diese große Zeit der Bekehrung nicht ergreift, wenn sie diese verstreichen lässt und im Unglauben und in der Gleichgültigkeit lebt, werden all jene die die Barmherzigkeit abgelehnt haben, die Vollkommene Gerechtigkeit erfahren. Geliebte Kinder, Kinder Meines Herzens, der Plan Gottes ist jener, das Heil zu geben und Frieden der ganzen Welt, jedem Menschen, aber es kann nicht diese Gaben haben, wer mit Gottes Plan nicht mitarbeitet. Liebe Kinder, seid kühne Zeugen der Liebe Gottes, aber sprecht auch von der schweren Gefahr die die unbußfertigen Sünder laufen, seid deutlich und helft den Elenden, die im Fehler sind, zu begreifen.

Meine Kleine sagt Mir: „Viele sind jene die in dieser Zeit der Verwirrung meinen, dass die Barmherzigkeit Gottes alle rette, Schuldige und Unschuldige, Törichte und Kluge. Diesen Gedanken haben viele, die hartherzig, mit großer Starrköpfigkeit fortfahren, keiner von diesen will begreifen, dass die Dinge nicht so stehen. Geliebte Mutter, wenn wir es auch wiederholen, ändert sich nichts, so tief eingewurzelt ist diese Überzeugung. Dies geschieht, weil die Menschen der Gegenwart kein Opfer auf sich nehmen wollen, auch nicht das kleinste. Erlange von Gott die Gnade des Erwachens aus dem Schlummer der zum größten Verderben führt.“

Geliebte Kinder, Kinder die ihr Meinem Herzen so teuer seid, es ist vonnöten zu begreifen, dass man von Gott viel erhält, wenn man Ihm viel schenkt an Opfern, an Gebet, an Hingabe seiner selbst. Wer wenig schenkt, kann wenig zu erhalten hoffen, wer nichts geben will, erlangt nichts. Liebe Kinder, Gott gewährt Mir noch bei euch zu bleiben, Ich freue Mich euch helfen und beistehen zu können auf diesem mühsamen Weg. Viel kann Ich für euch tun, Meine Kleinen, aber es braucht die gänzliche Mitarbeit um die Gnaden zu erlangen, die zum Heil der verhärteten Sünder notwendig sind. Gott will mit einmaligen und besonderen Gnaden eingreifen, zum Heil jener die im Dunkeln fortfahren und nicht begreifen wollen, dass sie der Abgrund erwartet. Gott hat in Seiner Unendlichen Liebe besondere Stellen auf Erden geschaffen, wo Ströme der Gnaden zusammenfließen, dies hat Er getan, dies tut er weil Er will, dass das Heil für alle sei und nicht nur für manche. Wer reich ist an besonderen Gnaden, bringe sie dem, der nicht verstanden hat und sich nicht darum sorgt, sie zu erhalten. Denkt an eine Zeit der großen Not die bald kommt, die plötzlich kommt: nun, geliebte Kinder, in diesem Fall, wer rettet sich? Wer kann sich retten? Kann es tun, wer sich nicht darum gekümmert hat, sich Vorrat zu verschaffen? Wer nicht hat, erlangt dann auch nicht Hilfe von dem der hat, weil dieser sagt: „Ich kann dir nichts geben, denn ansonsten würde es dir und auch mir fehlen.“ Kinder der Welt, seid aktiv und fleißig, wie man es tun würde wenn man wüßte, dass die Not an der Tür steht, schafft euch Vorrat an Gnaden, lasst euch keine entgehen, es wäre dann sehr traurig, umsonst zu suchen. Liebe Kinder. bereitet euch vor, mit dem Herzen und dem Verstand offen Gott gegenüber, bereitet euch vor, eine neue nie erlebte Phase der Geschichte zu erleben. Verliert keine Zeit im Suchen von Erklärungen die nicht nützen, weil Gott Selbst euch wissen lassen wird, was notwendig ist zu wissen. Erfüllt gut und mit Freude den Willen Gottes, die Zukunft wird für den Fügsamen schön und leuchtend sein, nicht so wird es für den Aufsässigen sein, der sich nicht ändern will.

Gemeinsam vereinen wir die Herzen um den Allerhöchsten Gott zu loben, um zu danken, um anzubeten, anzubeten, anzubeten. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria