14.03.08

 

Auserwählte, liebe Freunde, erwartet Meinen Augenblick und erträgt geduldig die Last des Lebens die Ich zulasse. Jeder Seufzer dessen der vollständig auf Mich vertraut und Mir mit Liebe dient, hat einen großen Wert. Liebe Freunde, eure Qualen der Liebe sind sehr nutzbringend, ihretwegen schenke Ich der Welt Meine besonderen Gnaden.

 

Geliebte Braut, du wirst eines Tages den erhabenen Wert des Leids der Liebe begreifen. In der Gegenwart begreift der Mensch nicht, er nimmt nicht mit Freude den Schmerz und die läuternden Prüfungen an, eines Tages wird er sagen: „Gebenedeit sei die Zeit der Prüfung, der Mühsal, gebendeit sei die Zeit der Prüfung, viel wurde mir gewährt gerade will ich aus Liebe ertragen habe, ich habe meine Gabe der Liebe zu Füßen Meines Heiligsten Königs gelegt und Er hat mir diesen Ehrenplatz gegeben.“

Du sagst Mir: „Heiligster Jesus, Du tust alles mit Höchster Weisheit, aber der Mensch ist schwer von Begriff. Wenn er ein Leid erfährt, müsste er sagen: „Danke, Heiligster, für die Qual die Deine Liebe für meine Läuterung und für jene der ganzen Welt gewährt.“ Dies müsste er sagen und im Herzen eine große und geheimnisvolle Freude verspüren, weil er Dein Mitarbeiter ist im universellen Heil. Jesus, Liebster, Zärtlichster Jesus, verzeihe, verzeihe, verzeihe, denn der Mensch vergisst Dich in der Freude oft und im Schmerz piepst er wie ein verlassenes Küken, er findet keine Ruhe, zittert, stöhnt, grübelt immer über sein Leid nach und fragt sich: „Warum, warum, warum gerade mir und nicht anderen, die viel schlimmer sind als ich?“ Nur die Kinder fragen sich dies nicht wenn sie leiden müssen. Ich habe Kleine leiden sehen, ich habe ihren klaren unschuldigen Blick gesehen, sie haben nicht gezögert süß zu lächeln, denn sie fühlen sich geliebt, ich habe gedacht: siehe, wie die Welt gerettet werden wird, siehe, wer die größten Gnaden des Heils erlangen wird, es ist gerade der Schmerz des Unschuldigen, der Dein Antlitz der Liebe schaut. Beim Anblick des Leids der Kleinen sagen viele: „Warum, warum, warum? Wo ist der Allerhöchste Gott? Wo ist sein liebevoller Blick?“ Du, Jesus, Du, Heiligster, Du, Vollkommener, bist dem Kleinen in seinem Leid nahe und hältst es in Deinen Armen und bereitest ihm einen Ehrenplatz im Paradiese vor. Dies ist die Wahrheit die Du mir offenbart hast in den vertrauten und süßen Gesprächen der Liebe, aber wenn ich dies den Eltern sage die ein krankes Kind haben, begreifen sie nicht und verbleiben in tiefer Traurigkeit. Gegenwärtig ist die Arglist groß, sogar wenn das kleine Geschöpf im Mutterleib ist, wird erforscht ob es gesund ist oder nicht, ob es Deformationen hat oder nicht. Das kranke, behinderte Kind lässt man nicht auf die Welt kommen, dieses schreckliche Delikt verletzt Dein Herz so sehr, ich habe Dich, angebeteter Jesus, Tränen vergießen sehen wegen dieser Schandtat die so häufig in der Welt begangen wird. Das kleine kranke Kind, das die Mutter in ihren Armen nimmt, ist eine Quelle wahrer Gnade für seine Familie, für die ganze Menschheit, diese Wahrheit wird jedoch nur schwer verstanden. In diesem geschichtlichen Augenblick fallen die Gnaden reichlich herab, aber wer ergreift sie, wer schätzt sie, wer preist Dich? Der moderne Mensch ist meistens wie ein Maulesel der nicht begreift, wenn man sagt: „Bleibe stehen!“ geht er weiter, wenn man sagt: „Vorwärts!“ bleibt er stehen und rührt sich nicht. Verzeihe so viel Torheit und schenke noch starke Zeichen, damit auch die Blinden sehen, auch die Tauben hören, die Starrköpfigen sich ändern und das Heil für jeden Menschen der Erde sei. Ich denke an das große Fest das Du vorbereitet hast, ich denke mit Freude daran. Wie schön ist ein Fest, wenn viele Gäste anwesend sind, alle festlich gekleidet sind und einander mit Zuneigung und Sympathie anschauen! Dies geschieht bei den irdischen Festen meist nicht; die Gäste schauen sich mit Missgunst und Neid an, meist leistet der Teufel der Kritik und des Gemurmels gerade bei solchen Anlässen gute Arbeit. Nicht so wird es bei Deinem prächtigen Fest sein, Süße Liebe, denn bevor die Gäste eintreten in den Festsaal, hast Du ihr Herz bereits verändert, hast es dem Deinen Vollkommenen ein wenig ähnlich gemacht. Angebeteter Jesus, ich preise Dich, ich sage Dir Dank, denn Du hast einen erhabenen Plan der Liebe über die ganze Menschheit und bist dabei ihn zu verwirklichen.“

Geliebte Braut, Meine kleine anbetende Taube, bleibe glücklich in Meinem Herzen, ich sage Dir, dass das von Mir vorbereitete Fest das größte, das schönste, das prunkvollste sein wird, nie hat es ein solches gegeben. Wer sich vorbereitet, wird Meine größten Wunder schauen. Warte freudig ab. Ich liebe dich.

Ich liebe euch

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, betet immer, Gott will gewähren. Die Gnaden erlangt man durch das innige und beharrliche Gebet, nur im Paradies werdet ihr den Wert des Gebetes vereint mit dem Opfer wirklich begreifen. Gott gewährt Mir unter euch zu sein in dieser großen Zeit. Er gewährt es Mir, damit ihr durch das Gebet, das Opfer, die Gnaden des Heils erlangen könnt für die ganze Menschheit. Oft sagt ihr: „Ich bete, bete, aber sehe ringsum und in der Welt keine großen Veränderungen.“

Liebe Kinder, schaut wie viel Sünde in der Welt ist, seht, was die Streitigkeiten bewirken können. Durch das glühende Gebet und das Opfer könnt ihr auch eine Milderung der Folgen des Bösen erlangen. Liebe Kinder, die Sünde der Menschen ist eine Schuld die man Gott gegenüber hat, durch die tiefe und ehrliche Reue erlangt man sicherlich die Vergebung, aber tilgt nicht gänzlich die Schuld. Jesus hat durch Sein Opfer den Großteil der Schuld bezahlt, seht, weshalb der Priester Gottes euch die Lossprechung gibt, es bleibt jedoch noch eine kleine Münze die bezahlt werden muss, um ganz befreit zu sein.

Meine Kleine sagt Mir: „Geliebte Mutter, mein kleines Herz zittert wie ein Blatt im Wind wenn es bemerkt, mit welcher Unbefangenheit die Menschen sündigen, als wäre die Sünde unbedeutend, während sie sehr schlimm ist, weil sie Gott schwer beleidigt. Wenn ich betrachte was geschieht denke ich, das die bereits angehäufte Schuld der sündigen und hochmütigen Menschheit so groß ist, dass es nicht leicht sein wird, sie zu tilgen. Mein Herz zittert, da es wenige sieht, die Büße tun, die um Vergebung bitten, während viele jene sind, die mit Oberflächlichkeit die schwersten Sünden begehen, welche Läuterung wird notwendig sein, um die Schuld zu begleichen?“

Geliebte Kinder, die Menschheit muss aufhören zu sündigen, sie muss begreifen, dass es an der Zeit ist sie gutzumachen und wahrhaft Buße zu tun, niemand bleibe leichtfertig und passiv vor den großen sündhaften Ereignissen, jeder tue hingegen seinen Teil um gutzumachen, gewiss wird die Strafe milder sein. Liebe Kinder, tut auch viele gute Werke die die Schuld löschen; jeder von euch, Meine vielgeliebten Kleinen, erfülle seinen Teil, er tue es mit Freude, eines Tages wird er die Ergebnisse des mit Liebe gebrachten Opfers zum Heil der Menschheit sehen. Geliebte Kinder, Ich will nicht von den Strafen sprechen, Ich will, dass jeder von euch selbst begreife, dass man eine große Schuld nicht mit einer armseligen Münze bezahlen kann. Kinder, Ich mache euch ein Beispiel: wenn ihr eine große Schuld zu tilgen habt, bemüht ihr euch sehr, um zu haben was ihr benötigt, ihr denkt gar nicht daran, nur mit einer armseligen Münze vor dem Gläubiger zu erscheinen. Dies begreifen alle, nun, Kinder, wie könnt ihr meinen fortzufahren Gott gegenüber schwere Schulden anzuhäufen, ohne euch jemals zu entscheiden, sie zu tilgen?

Meine Kleine sagt Mir: „Mutter, gegenwärtig ist im menschlichen Verstand eine solche allgemeine Verwirrung, dass man den wahren Ernst der Sünde und ihre schrecklichen Folgen gar nicht erkennt. Gott bietet in Seiner Unermesslichen Güte starke und einschneidende Zeichen an, damit die Welt begreife, welch schreckliche Folgen die Sünde hat, aber es herrscht eine allgemeine Gleichgültigkeit. Ich denke an einen großen Deich der brach und beträchtliche Schäden anrichtete: bevor dies geschah hörten alle ein starkes Knarren, aber niemand achtete darauf, bis der Damm brach und eine große Wasserwoge alles zerstörte. Ich denke auch an das was vor der Sintflut geschah: es gab sicherlich Warnungen, aber niemand beachtete sie; so auch zur Zeit Sodoms und Gomorras: die warnenden Zeichen waren stark und einschneidend, aber die stets leichtsinnigen Menschen achteten nicht darauf. Gegenwärtig gibst es viel mehr als nur ein Knarren, es gibt starke Zeichen die erkennen lassen, dass es eine umgehende Änderung des Lebens braucht, dass man tun muss wie die Niniviter, die sich alle das Haupt mit Asche bedeckten um der Gefahr zu entkommen. Jonas hatte, gemäß dem Willen Gottes, gesprochen und alle hörten auf ihn, aber die Propheten von heute werden nicht berücksichtigt und die Welt tut nicht Buße. Geliebte und Heiligste Mutter, halte den Arm der Vollkommenen Gerechtigkeit still. Wenn Du nicht Fürsprache hältst, wer weiß wie hart dann die Läuterung sein wird.“    

Geliebte Kinder, wenn viele Buße tun und innig beten, werden die Strafen gemildert sein, ihr wisst nicht, was der Vater vorbereitet hat für die unbußfertige Menschheit! Betet, betet, betet und bereut eure schweren Sünden, vielleicht wird Gott sich eurer noch erbarmen!

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria