16.03.08
Auserwählte,
liebe Freunde, seid freudig in Mir, in Meinem Herzen ist was ihr sucht; bleibt
in Mir und erwartet Meine vollständige Offenbarung. Seid imstande abzuwarten,
mit Eifer zu dienen, Ich werde euch, Freunde, Meine größten Wunder zeigen.
Geliebte Braut,
kennst du Mein Schloss?
Du sagst Mir:
„Liebster, Unendliche Liebe, ich bestaune bezaubert seine Schönheit, in ihm ist
nur Harmonie und Erhabenheit, aber Du, Heiligster, gewährst mir nur eine
oberflächliche Kenntnis. Ich bin jedoch so glücklich; wo ich hinschaue
betrachte ich Deine Wunder und mein kleines Herz ist trunken vor Freude. Ich
habe erkannt, dass in ihm alles Schöne ist, was der Mensch erhoffen kann. Ich
entdecke immer etwas neues, ich begreife, dass die Wunder nie ein Ende haben
und dass Du, Heiligster, sie verwahrst für den Menschen der Dich liebt. Ich
habe verstanden dass er auf Erden nur in oberflächlicher Weise Dein erhabenstes
Reich ergründen kann, aber in der Ewigkeit wird die Erkenntnis fortfahren, denn
Du, Gott der Liebe, bist Unendlich. Wenn das Endliche (der Mensch) in die unendliche Dimension der Liebe eingeht, geht er
staunend von Freude zu Freude, von Wunder zu Wunder über und dies für die
Ewigkeit. Angebeteter Jesus, Heiligste Liebe, jeden Tag erkenne ich mehr den
Wert der Gabe des Lebens, begreife die Großartigkeit Deines Plans der Liebe.
Während ich ein wenig dieses großartige Geheimnis ergründe, spüre ich die
Freude in mir wachsen, den Frieden zunehmen. Du bist Wahrer Gott und Wahrer
Mensch, Jesus, Du bist Gott der Liebe und Du wünschst, dass der Mensch in Deine
Unendlichkeit eingehe. Du hast die menschliche Natur angenommen, die Du für
immer beibehalten wirst, um jeden Menschen zu retten und ihn an Dich zu ziehen,
damit er von seiner Lage zu einer, der Deinen ähnlich, übergehe. Das erhabene
Verfahren vollbringt sich durch Deinen Willen, vereint jedoch auch mit dem
Willen des Menschen, durch diese Vereinigung der Willen verwirklicht sich der
erhabene Plan über jeden Menschen. Du machst, in der Tat, keine Unterschiede
zwischen Rassen und Sprachen, jedes menschliche Wesen ist von Dir unendlich
geliebt und Du willst ihn glücklich, im wahren Frieden sehen, aber Du,
Heiligster Jesus, empfiehlst, aber zwingst nicht, Du klopfst sanft an die Tür
der Herzen, aber brichst sie nicht auf, wie ein Bettler, der anklopft, aber
nicht gewaltsam eintritt, der anklopft und abwartet, der anklopft und nicht
müde wird zu warten, auch wenn der Hausherr sich mit dem Öffnen ein wenig
verspätet. Die Großen der Erde klopfen an um zu erhalten, klopfen an, um immer
mehr zu haben, sie haben nie genug und hören nie auf anzuklopfen. Du,
Angebeteter Jesus, klopfst nur an um zu geben. Welcher Mächtige der Erde klopft
an um zu geben? Wer klopft beharrlich an, um zu schenken? Die Großen der Erde
brechen die Tür auf um einzutreten und zu nehmen, Du wartest mit großer Geduld
ab, um zu geben, immer um zu gewähren. Wenn der Mensch nach zwanzig
Jahrhunderten Deine erhabene Größe erkannt hätte, wenn er sie nur ein wenig
verstanden hätte, wäre nun die ganze Erde Dein Reich der Liebe, es gäbe den
neuen Paradiesischen Garten, schöner noch als den einstigen, da gesegnet von
Deinem besonderen Göttlichen Tau, erlangt von Deinem Heiligsten Opfer. Die Erde
ist von Deinem Kostbaren Blut durchdrungen, in ihr ist Dein Blut, Du hast es
vergossen, aus Liebe, Süßester Jesus. Ich bin sicher, dass jeder Tropfen wie
ein wunderbarer Same ist, der zur gegebenen Zeit die erhabene Frucht bringen
wird.“
Meine geliebte Braut, du hast richtig gesagt, Mein Geist spricht
in dir. Mein Blut, vergossen bis zum letzten Tropfen für die Menschheit aller
Zeiten, ist ein Lebendiger, Üppiger Same. Vielleicht denken die Menschen zum
Großteil nicht nach, überlegen nicht, aber siehe, wenn der festgelegte Tag
kommen wird, werden die Menschen der Erde in das Geheimnis eingehen und
begreifen. Geliebte Braut, schaue Mich an heute, das Volk feiert jubelnd Meinen
Einzug, ist um Mich geschart, es ist jenes das bald schreien wird: „Kreuzige
Ihn!“ Siehe, wie wankelmütig das Herz des Menschen ist, denke darüber nach.
Du sagst Mir:
„Liebster, Liebster, ich sehe die jubelnde Menge die Dich rühmt, sie sieht in
Dir einen Befreier, aber begreift nicht den wahren Sinn Deiner erhabenen
Mission auf Erden, wenn alle verstanden hätten, hätten sie Dich nicht ans Kreuz
geschlagen. Jesus, der Mensch ist langsam im Begreifen, weil er an die Dinge
der Erde geklammert bleibt und den Himmel mit Leichtigkeit vergisst.
Angebeteter! Angebeteter! Angebeteter, beuge Dich über das große menschliche
Elend, mache es wie der Vater, der sich gütig über sein Kleines beugt, das
seine Händchen nach ihm ausstreckt, drücke die ganze Menschheit an Dein
Süßestes Herz und gründe auf Erden Dein Reich der Liebe, des Friedens, der
Freude, als Vorschuss auf das Erhabene und Ewige des Himmels.“
Geliebte Braut,
erinnere dich Meiner Worte: wenn Ich im Himmel sein werde, werde Ich alle an
Mich ziehen und dort wo Ich bin werdet auch ihr sein, wenn ihr die Wahl
getroffen haben werdet Mein zu sein, im Herzen, im Verstand, in jeder
Schwingung des Seins. Erinnerst du dich, Meine kleine Braut?
Du sagst Mir: „Jedes
Dein Wort ist mit Feuerbuchstaben in mein Herz geschrieben, keinen Beistrich
vergesse ich.“
Nun, Kleine, Ich bin
dabei die ganze Menschheit an Mich zu ziehen, gemäß der Verheißung, Ich ziehe
sie an Mich um sie glücklich zu machen, um jedem, der will, den seit Anbeginn
vorbereiteten Platz zu geben. Die Menschen sollen Meinen Plan erwidern, jeder
hat einen Platz in Meinem Reich der Liebe, wenn er erwidert, wird er ihn sicher
einnehmen. Geliebte Braut, bleibe glücklich in Mir, nachdem du die Welt über
Meine erhabene Botschaft der Liebe in Kenntnis gesetzt hast. Ich liebe dich.
Ich liebe euch
Jesus















Vielgeliebte Kinder,
euer Gedanke gehe zu den letzten Tagen Jesu auf Erden, vergesst nie was heute
geschah. Ihr seht Ihn im Triumph, die Menge preist Ihn und will Ihn als König,
aber dasselbe Volk wird nach wenigen Tagen schreien: „Wir wollen Barabbas, gib
uns Barabbas. Kreuzige Jesus!“
Erwägt gut was
geschah und es entgehe euch kein Beistrich.
Meine kleine Tochter
sagt Mir: „Süße Mutter, wir drücken uns an Dich an diesem Tag in dem Dein
geliebter Sohn im Triumph getragen wird; wir werden es auch sein, wenn Er den
Kalvarienberg hinaufsteigen und am schrecklichen Kreuz geschlagen werden wird,
immer wollen wir bei Dir bleiben, Süßeste. Das Volk verstand damals wenig und
versteht heute, nach zwanzig jahrhunderten, wenig.
Das erhabenste Opfer ist nach zwanzig Jahrhunderten nicht verstanden worden.
Die Menschen trugen Jesus im Triumph, weil sie Ihn für einen irdischen Befreier
halteten. Alle meinten von der Knechtschaft der Römer
befreit zu werden, wenige nur dachten an die schreckliche Knechtschaft der
Sünde. Verzeihe die Menschheit aller Zeiten, die nur an die Dinge der Erde
denkt und den Himmel vergisst. Heute ist für Jesus der Tag des Triumphes, alle
sind um Ihn geschart, preisen Ihn, sagen: „Hosanna dem Sohne Davids, hosanna
dem Erlöser.“ Die Leute preisen Ihn wie den König der Könige, sie scheinen alles
verstanden zu haben, aber so ist es nicht. Jesus ist wirklich der König der
Könige, aber Er wird an ein Kreuz geschlagen werden, wie der größte Verbrecher.
Er, das Reinste Opfer, wird wie ein Verbrecher behandelt werden. Die Menschen
schienen die Wahrheit der Wahrheiten verstanden zu haben: Jesus ist König, der
König des Himmels und der Erde, Der in den Herzen herrschen will, siehe, dies
ist Sein Lebhafter Wunsch, Sein Glühender Wunsch: in den Herzen zu herrschen,
über jedes menschliche Herz. Er gibt Sein Leben hin um es Sich dann, als Herr
des Lebens, wieder zurückzunehmen, Er tut es, damit jeder Mensch in Ihm das
Leben habe, das Leben der Seele, jenes das nie ein Ende hat. Siehe, Süße
Mutter, mein Gedanke geht sofort zur Eucharistie, erhabenste Gabe Jesu, das
Sakrament der Sakramente: Jesus schenkt unserem Leben Sein Leben, das
Unendliche tritt in das Endliche ein, Jesus will uns Sich Selbst ähnlich machen
und schenkt das Erhabenste der Sakramente. Geliebte Mutter, Heiligste Mutter,
erlange für die gegenwärtige Menschheit die Gabe die wahre und erhabene
Bedeutung dieses Sakraments zu begreifen. Die Menschen haben nach zwanzig
Jahrhunderten nur wenig verstanden, wenn alle verstanden hätten, wären die
Kirchen überfüllt, man bräuchte eine besondere Voranmeldung, um eintreten zu
können, so stark wäre der Zustrom. So ist es jedoch wahrlich nicht, die Kirchen
sind immer fast leer. Jene die das Sakrament empfangen sind in geringer Zahl,
während alle Menschen der Erde, Milliarden und Milliarden freudig laufen müssten
zum erhabenen Hochzeitsmahl, mit dem glühenden Wunsch, Jesus immer ähnlicher zu
werden.“
Geliebte Kinder, wenn
ihr verstanden habt, so helft den anderen zu begreifen, was ihr erhalten habt,
das gebt, Gott wirkt mit Macht gerade durch Seine süßen Werkzeuge der Liebe;
ihr, liebe Kinder, seid diese und Ich bitte euch zu wirken, mit Begeisterung zu
wirken, damit die ganze Welt die Liebe Jesu kenne. Ihr, erfüllt euren Teil gut,
an das Übrige wird Er Selbst denken.
Die geliebte Tochter
sagt Mir: „Dies wollen wir tun, mit großer Freude bei dem Gedanken, dass Gott
uns in Seinen Dienst bestellt hat. Wer Ihm mit Freude dient, ist am
glücklichsten, ist wirklich erfüllt. Unser Herz hört nicht auf, den
Allerhöchsten für diese Gabe zu danken, wir wollen Sein sein
für immer und wollen, dass die ganze Welt in Sein Licht eintrete. Der
Angebetete Jesus sei der König jedes Herzens.“
Geliebte Kinder, es
erhebe sich von der Erde ein glühendes Gebet, Ich bringe es zu Meinem Sohn, ihr
werdet die Wunder sehen, die Er vollbringen wird.
Gemeinsam loben wir
das Heiligste Herz. Danken wir, beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein
Engel.
Hl. Jungfrau Maria