21.03.08

 

Auserwählte, liebe Freunde, vertraut immer auf Mich, vertraut euch Meiner Liebe an. In der Freude des Herzens seid Mein, in der Qual fällt nicht in die Traurigkeit, denn Ich, Ich Gott, sorge für alles, wer sich Mir anvertraut, wird nicht enttäuscht sein.

 

Geliebte Braut, wer Mir das Herz geöffnet hat, sieht Mich mit Macht in seinem Leben wirken, Mein Wirken ist ihm sichtbar und er freut sich in Mir. Wer Mir gegenüber verschlossen geblieben ist, wird sich an andere wenden, aber er wird enttäuscht sein, weil niemand geben kann, was er nicht besitzt.

Du sagst Mir: „Unendliche Liebe, Du allein besitzt alles, der Mensch jedoch vertraut in seiner Schwäche mit Leichtigkeit auf Seinesgleichen und wendet sich nicht an Dich, er tut es nur nachdem er alle menschlichen Wege beschritten hat. Verzeihe, Liebster, so viel allgemeine Torheit, Dein lebendiger Wunsch ist jener, Deinem geliebten Geschöpf Hilfe zu spenden; wenn die Menschen dies doch endlich begreifen würden! Manchmal denken sie, Du seiest ein ferner Gott, Der nicht an die Dinge der Erde denkt, sondern im hohen Himmel droben bleibt. Angebeteter Jesus, nach zwanzig Jahrhunderten seit Deiner Menschwerdung, hat die Welt noch wenig von Dir verstanden, siehe, die Menschen sind immer in der großen Unruhe, weil sie nicht auf Deine Liebe vertrauen, sie begreifen Dein erhabenstes Gefühl nicht, Du willst für den Menschen sorgen, wie ein liebevoller Vater um sein Kind, Du wünschst aber, dass er sich vertrauensvoll Deiner Liebe hingebe: je stärker die Hingabe, desto größer die Hilfe die Du schenkst, und die Gnaden fallen reichlich über jene herab, die Dir mit Herz und Sinn gehören. Angebeteter Jesus, Du willst das volle Vertrauen Deines Geschöpfes, aber wie viele überlassen sich der Sanften Welle Deiner Liebe? Du willst Deinen Geschöpfen alles geben, aber sie begreifen nicht, weil Du nicht den ersten Platz in ihrem Herzen hast, wenige haben verstanden, dass Du die Liebe bist.“

Geliebte Braut, die Menschen kennen Mich nicht, weil sie es nicht wollen, wie du siehst, beschreite Ich alle Wege um dem Menschen zu begegnen; wenn er nicht zu Mir kommt, gehe Ich ihm entgegen, wenn der Mensch es wagt zu leben ohne an Mich zu denken, Ich, Ich Gott, höre nicht auf an ihn zu denken.

Du sagst Mir: „Jesus, Unendliche Liebe, groß ist Deine Liebe, gerade in diesen Tagen betrachten wir Deine schreckliche Passion, nur eine Unendliche Liebe kann dazu bringen, so sehr zu leiden für das Heil der Seelen. Ich betrachte Dich, Süße Liebe, ich betrachte Dich in den verschiedenen Phasen Deines bitteren Leidenswegs, Du hast alle Sünden der Menschen auf Deine Schultern genommen; unter der schrecklichen Last bist Du, Liebster, drei Mal gestürzt. Die Schuld der Menschheit hast Du, Vollkommener, Unschuldiger, gesühnt. Der sündige Mensch erlangt die Vergebung durch Deinen Priester, gerade weil Du die Schuld bezahlt hast. Es bleibt nur die kleine Münze übrig, die jeder Mensch selber zu zahlen imstande ist. Ich betrachte Dich, Süße Liebe, ich denke: wie wird der Sünder so viel Liebe, so viel Zärtlichkeit je erwidern können? Wenn er auch sein Leben lang im anbetenden Gebet zu Deinen Füßen weilte, was hätte er getan? Nur wenig. Mein Blick des armseligen Geschöpf trifft sich mit Deinem Göttlichen und erhabenen, ich sehe darin viel Schmerz, aber auch viel Liebe. Du hast Dich für die Menschheit aller Zeiten hingegeben, jeder müsste Dir dankbar und anbetend zu Füßen fallen, aber ich sehe auf den Plätzen und Straßen gleichgültige Leute vorüberziehen, wenige denken an Dein erhabenes Opfer, die Plätze sind voller Leute die reden, reden, reden, aber nicht von Dir, Liebster, nicht von Deinem Opfer, welches Heil schenkt. Die Gespräche sind leer und oberflächlich, das Leben verläuft in der allgemeinen Gleichgültigkeit gegenüber Deinem erhabenen Opfer. Ich bitte um Vergebung für soviel Wahnsinn, wie traurig wird das Erwachen sein für jene, die im Schlummer des Geistes gelebt haben!“

Geliebte Braut, du sagst richtig, wer im Schlummer gelebt hat und bei Meinem Süßen Ruf noch nicht erwachen will, wird eine sehr traurige Überraschung haben: er wird alles um sich herum zusammenstürzen sehen, dann wird er rufen, schreien, flehentlich bitten, aber Ich, Ich Jesus, werde taub und blind sein, wie er taub gewesen ist gegenüber Meinen Rufen der Liebe und blind gegenüber Meinen starken Zeichen. Denke an die Zeit der Sintflut, als der Regen niederzufallen begann und nicht aufhörte: alle verstanden, dass etwas schreckliches sich anbahnte und auf einmal hörten die Tauben, jene die Meiner Stimme gegenüber taub geblieben sind, sie hörten gut; die Blinde, die Meinen Zeichen gegenüber blind geblieben sind, sahen plötzlich gut. Ich sage dir, dass allen das Gehör zurückkehrte, wirklich allen, so auch die Sehkraft. Sie erinnerten sich in jenem Augenblick an Mich, Gott, sie schrieen, flehten an, weinten, baten darum, dass es zu regnen aufhöre, aber so geschah es nicht, es kam die Sintflut und trug alles fort. Nur Noach, der Gerechte, entkam mit seiner Familie, weil er auf Meine Stimme gehört und Meinen Willen getan hatte. So geschah es in Sodom: als die Bewohner der Pentapolis das Feuer vom Himmel herabkommen und alles zerstören sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien, zu bitten, aber Ich, Ich Gott, blieb taub und blind, wie sie taub geblieben sind gegenüber Meinen Rufen und blind gegenüber Meinen Zeichen. Geliebte Braut, diese Menschheit ist wie jene der Sintflut, sie ist wie jene Sodoms. Ich sage dir, dass wenn sie sich nicht ändern wird, sie eine Überraschung haben wird, wie sie die Aufsässigen der Vergangenheit erfuhren.

Du sagst Mir: „Unendliche Liebe, gedulde Dich noch ein wenig, halte Deinen Arm der Vollkommenen Gerechtigkeit zurück und schenke noch Deine Süße Barmherzigkeit. Kann von der Erde eine Bevölkerung verschwinden, die aus Milliarden und Milliarden von Wesen besteht? Du hast sie aus Liebe gewollt, Du hast das größte Fest vorbereitet, alle mögen teilnehmen können!“

Geliebte Braut, die Erdbewohner, die Milliarden und Milliarden sind, habe Ich alle aus Liebe gewollt, aber der Großteil hat Mich nicht aufnehmen wollen, jeder ist dabei seine freie Wahl zu treffen, jeder wird haben was er gewollt hat. Bleibe eng an Mich gedrückt, Meine kleine treue Taube, genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, heute betrachtet das Kreuz, blickt auf Jesus und denkt über euch selbst nach: ist euer Leben gemäß dem Göttlichen Willen? Befolgt ihr mit Liebe und Freude Seine Gebote? Geliebte Kinder, es nützt nichts zu sagen: „Jesus, ich liebe Dich.“ wenn ihr Seine Gebote nicht halten wollt, die leicht zu befolgen sind für den, der sich der Liebe Gottes geöffnet hat, aber wie schwer ist es Sie zu befolgen für den, der das Herz fern von Ihm hat.

Meine kleine Tochter sagt Mir: „Heiligste Mutter, für den der Jesus nahe ist mit Herz und Sinn, ist alles leichter, sein Wunsch ist jener, seinem Herrn Freude zu bereiten und niemals einen Schmerz zuzufügen, aber wie schwierig ist es für den, der in dieser besonderen Zeit fern von Gott ist. Wer unter den Aufsässigen lebt neigt dazu, ihr Benehmen nachzuahmen. Gegenwärtig sind die Aufsässigen unzählig, Gottes Gesetze werden nicht von vielen befolgt und die Beispiele sind zum Großteil negativ. Der Mensch neigt in seiner schwachen Natur zur Nachahmung: wenn viele das Gute tun und ein gutes Beispiel geben, folgen ihnen viele und sie begreifen, dass das Gute glücklich macht, aber wenn viele das Böse tun, wird diesen ebenfalls nachgeahmt; wenn dann diese es wagen das Gute böse und das böse gut zu nennen und dementsprechend zu handeln, finden sie dennoch Anhänger. Gegenwärtig handeln jene die ein erbauendes Beispiel geben müssten falsch und erregen Anstoß, so rückt das böse vor wie eine schlammige Flut die nicht stehen bleibt und alles mitreißt und verschluckt. Süßeste Mutter, halte Fürsprache vor dem Allerheiligsten Gott für all jene die nicht aus Boshaftigkeit des Herzens Fehler begehen, sondern aus Schwäche. Die Göttliche Barmherzigkeit möge in besonderer Weise jene umfassen und durchdringen, die aus Schwäche fehlen und wie jene bezahlen, die aus Boshaftigkeit übel handeln.“

Geliebte Kinder, wenn die Menschen sich oft irren im Urteilen, Gott ist Vollkommen in Seinem Urteil. Fürchte nicht, Ich bitte den Göttlichen Sohn dem Schwachen die Gnaden zu schenken die notwendig sind, um seine Schwäche zu heilen, Ich bitte für den Boshaften um jene, die für die Änderung des Herzens vonnöten sind. Geliebte Kinder, seid mit Mir vereint im glühenden und tiefen Gebet, wenn ihr viel gebt, erhält ihr viel, für euch, für eure Lieben, für die ganze Welt. Geliebte Kinder, liebe Kinder, jeden Tag bringe Ich dem Allerheiligsten Gott eure Gebete, die Opfer, die Seufzer und Tränen dar, alles lege Ich vor Ihm hin. Der Tag der Geheimnisse ist sehr nahe, deshalb bitte Ich euch so fortzufahren, im tiefen Gebet und im Opfer. Ich will mit den Armen voll duftender Blumen zu Gott gehen, wenn ihr so fortfährt, werdet ihr sehen, wie sich in der Welt der Griff des Schmerzes lockert. Geliebte Kinder, ihr sagt: „Es geschehen auf Erden schreckliche Dinge.“ Dies sagt ihr und denkt lange darüber nach. Ich sage euch, Geliebte, dass es gerade die Gebete der glühenden Seelen sind, die erlangen, dass die Ereignisse weniger schwer sind als sie es sein könnten. In der kommenden Zukunft wird noch mehr geschehen, aber wenn ihr ausharrt, werdet ihr selber begreifen, was eure Gebete für die Milderung der Qualen vermocht haben.

Meine Kleine sagt Mir: „Heiligste Mutter, wir wollen Gott jeden Augenblick anbeten, Ihm gebührt die Anbetung; wir wollen, dass unser Leben ein Lied der Liebe für Ihn sei und wenn wir dann am Ende zum Ziel gelangen werden, werden wir sagen: wenig habe ich für Gott getan, ich hätte mehr tun müssen, viel mehr.“

Liebe Kinder, so ist es recht. Gott gebührt die Anbetung und der Mensch muss sich mit all seinen Kräften einsetzen. Seid jedoch in der Freude, denn das Wunderbare Herz Gottes nimmt an, was ihr geben könnt, auch ein einziger Seufzer aus Liebe zu Ihm, der für die Menschen nichts ist, ist für Ihn etwas großes.

Ich schließe Mich euch an in der inständigen Bitte, gemeinsam werden wir einen dichten, dichten Gnadenregen erlangen für die armen Sünder. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria