05.03.09

 

Auserwählte, liebe Freunde, seht die große Zeit der menschlichen Geschichte, seht die Zeit, die viele Heilige gefürchtet, viele andere erwartet haben wegen ihres glücklichen Abschlusses. Liebe Freunde, die dichte Finsternis wird sich auflösen und dem glühenden Licht des neuen Morgengrauens Platz machen.

 

Geliebte Braut, in den vertrauten Gesprächen habe Ich dir oft von dieser großen einmaligen Zeit gesprochen, denn eine solche hat es nie gegeben und wird es nie geben. Du hast Mir stets wiederholt: „Jesus, Süße Liebe, ich danke Dir für die erhabene Gabe des Lebens, ich danke Dir auch für Deinen Gedanken, Mich gerade in dieser einzigartigen und besonderen Zeit leben zu lassen und mich gerufen hast, mit Dir mitzuwirken, um den erhabenen Plan zu verwirklichen, der bereits im Gang ist. In dieser Zeit, mehr als in der Vergangenheit, hast Du gerade die Kleinsten der Kleinen in Deiner Nähe haben wollen. Dein erhabenes Gebet zum Vater ist in meinem Herzen tief eingeprägt: „Ich danke Dir, Heiligster Vater, weil Du die größten Dinge den Kleinsten offenbart hast.“ Welch erhebliche Freude, Dir zu dienen, mit Dir mitzuwirken, welch wunderbare Freude, wenn Du, der Größte und Erhabenste König, Dich über die Kleinen beugst und Deine erhabenen Geheimnisse der Liebe offenbarst! Die Mutter wirkt tatkräftig mit an Deinem Plan und hilft den Kleinen, zu Dir zu kommen, Sie sammelt sie um Sich, als liebevolle und aufmerksame Mutter, und belehrt sie. Ich sage Dir, Süßer Jesus, ich wiederhole Dir, Süße Liebe: hab Dank, hab tausend Dank für die Gabe des Lebens, mein kleines Herz will immer mehr ganz Dein sein. Dies sagte ich Dir schon sobald ich zu denken fähig war und Du antwortetest: „So geschehe es! Dein kleines Herz wird stets bei Meinem Göttlichen pochen, denn dies ist dein glühender Wunsch.“ Seit jenem Augenblick pocht mein Herz bei Deinem, es ist glücklich, wenn Du Freude erfährst wegen des Gehorsams der Menschen, es leidet, wenn Du Schmerz empfindest wegen der Aufsässigkeit der Menschen. Angebeteter Jesus, dies habe ich so sehr gewünscht, dies wünsche ich: mit Dir, Unendliche Liebe, jedes Gefühl zu teilen. In diesem geschichtlichen Augenblick sehe ich oft Deine große Traurigkeit und sehe auch mit tiefem Schmerz die Tränen auf Deinem hocherhabenen Antlitz, ich sehe Deine Augen voller Tränen und begreife durch Deine Gnade alles: ich begreife, dass die Welt Dich fortwährend enttäuscht. Du, Heiligster, kennst die Herzen, erforschst den Sinn, was siehst Du in den Herzen vieler? Kälte, Widerstand, Hassgefühle, nicht die Liebe die Du willst. Dies waren Deine Worte bevor Du zum Himmel auffuhrst, jedem Menschen zugewandt: „Liebt einander, liebt einander wie Ich euch geliebt habe.“ Dies hast Du gesagt und wiederholt, Süße Liebe, aber dies haben die Menschen jedoch vergessen. In sehr geringer Zahl sind jene die mit Deiner hocherhabenen Liebe lieben. Auf Erden spricht man von Liebe, man wiederholt das Wort, aber wie verschieden ist die Bedeutung des Wortes! Daraus muss ich schließen, dass die Menschen nicht verstanden haben, weil sie aufsässig geworden sind gegenüber Deinen erhabenen Gesetzen. Der Aufsässige hat die Augen wohl offen, aber er sieht nicht, er hat aufmerksame Ohren, aber hört die Dinge Gottes nicht: er ist wie ein armer Blinder, wie ein armer Gehörloser. Einige sind seit langem in einem aufständischen Zustand, nun, diese haben erlaubt, dass ein schrecklicher feind Besitz ergreife von ihren Herzen: der feind ist eingetreten, zuerst vielleicht durch eine schmale Öffnung, nun ist er der Tyrann jenes Herzens, er schreibt sein grauenhaftes Gesetz vor. Du siehst dies alles in der Welt geschehen;  hauptsächlich in den Ländern wo Dein Licht lange Zeit geglänzt hat, herrscht nun Dunkelheit, immer dichtere Dunkelheit. Wieviel Schmerz sehe ich in Deinen Augen, die Törichten der Erde denken an Dich, Jesus, wie an einen erhabenen, gleichgültigen, fernen, vom Herzen der Menschen sehr fernen Gott. So ist es nicht. Du, Jesus, bist Gott, Der dem Menschen stets nahe ist, Du kennst seine große Schwäche und willst ihm helfen. Du, Süßeste Liebe, bist Gott mit uns. Heute sehe ich Dich noch betrübter als sonst, Du sagst mir: „Geliebte Braut, Meine Passion ist nicht beendet, sie fährt überaus bitter fort, wegen des Verlustes der Seelen. Jeden Tag erscheinen viele vor Meinem Richterstuhl: wie viele sind unvorbereitet und gehen traurig dorthin, wo jede Hoffnung tot ist für immer! Geliebte Braut, wie bitter ist Mein Schmerz, wenn eine Seele verloren geht! In dieser Zeit sind viele jene die verloren gehen, deshalb siehst du eine große und tiefe Traurigkeit auf Meinem Antlitz. Erinnerst du dich, Meine süße Braut, der Worte, die Ich über Jerusalem sprach?“

Gewiss erinnere ich mich daran, Süße Liebe, ich habe sie in meinem Herzen tief eingeprägt. „Nun, dieselben Worte wiederhole Ich für die Menschheit dieser Zeit, die unfügsam ist, zum Großteil bereit, Mir den Rücken zu kehren, das stolze Haupt zu heben gegen Mich, statt in die Knie zu sinken, um die Vergebung ihrer vielen Sünden zu erflehen.“

Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, Unendliche Liebe, die Kleinsten der Kleinen, eng an Dein Herz gedrückt, erflehen Deine Vergebung auch für jene die sie nicht erflehen, sie erbitten, gemeinsam mit der Süßen Mutter, Deine Barmherzigkeit auch für jene, die Dir nichts geben, als ihr armseliges Schweigen.“

Geliebte Braut, gerade wegen der Anwesenheit dieser Kleinen, um die Heiligste Mutter geschart, gerade ihretwegen, fallen noch die Gnaden herab und in der Welt ist das Schlimmste nicht geschehen. Ich habe die Bitten Meiner lieben Freunde und Meiner süßen Brautseelen angenommen, nebst jenen der Heiligsten Mutter, Die immer erhält was Sie verlangt, Ich habe die Zeit für die Umkehr gewährt, aber diese Gabe wird vergeudet um das zu tun, was Mein Herz verabscheut. Ich sage deshalb Meinen treuen Kleinen die Mir das Herz geöffnet haben: bleibt mit der Himmelsmutter vereint, eng an Sie gedrückt, mit Ihr wird alles leichter sein. Seht, Sie öffnet ihren Mantel und hält euch unter Ihrem Schutz.“

Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, bei Deinen Worten bebe ich durch und durch, wie ein Blatt von einem heftigen Wind gerüttelt.“

Geliebte und süße Braut, kann eine Braut vor Angst zittern, wenn sie ganz nah bei ihrem liebevollen Bräutigam ist? Fürchte nicht, zittere nicht, denn Ich, Ich Jesus, bin bei dir; wer kann gegen dich sein? Freue dich in Mir, genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, Ich lade euch ein, euren Gedanken auf die Flüchtigkeit der Zeit zu richten, nicht damit ihr euch betrübt, sondern um sie ordentlich zu nutzen im Dienste an Gott und den Nächsten. Meine lieben Kleinen, betrachtet die Zeichen der Zeit, betrachtet die Zeichen die aufeinanderfolgen und sehr einprägsam sind. Im Herzen sagt ihr: „Wenn ich die Zeichen der Zeit betrachte, empfinde ich innerlich große Sorge, da ich sehe, wie die Menschen der Gegenwart sich nicht darum kümmern, Gottes Gesetze treu zu befolgen, sondern ihnen oft nicht gehorchen und den Arm der Göttlichen Gerechtigkeit über das Haupt immer schwerer werden lassen.“ Dies sagt ihr und seufzt tief. Geliebte Kinder, der Zustand der Welt, der gegenwärtige Zustand darf euch nicht die Hoffnung verlieren lassen, sondern muss euch dazu führen, stets inbrünstiger zu beten. Habt Meine Worte präsent: mit dem Opfer und dem glühenden Gebet kann man auch die Berge versetzen; große Macht gegen die bösen Kräfte hat der Rosenkranz. Ich sage euch, liebe Kleinen, dass der höllische feind Kraft verliert über euch, über eure Lieben, über die gesamte Welt, wenn ihr den Rosenkranz betet, besonders wenn ihr ihn mit viel Liebe gemeinsam betet. Begreift also, dass es nötig ist, diese Waffe oft zu gebrauchen, um die Verführung des bösen zu besiegen. Die einprägsamen Zeichen lassen euch begreifen, dass es die Zeit der großen Verführung und des Betruges ist. Nicht wenige Meiner Kinder sind dem größten Irrtum verfallen: jenem zu denken, alles ungestraft tun zu dürfen, ohne dem Allerhöchsten Gott Rechenschaft abzulegen. Mit dem Gebet, dem Fasten, dem Opfer könnt ihr die Gnaden des Erwachens des Gewissens erlangen. Wenn es, in der Tat, trüb ist, schwingt es nicht mehr, ist wie tot geworden, hat seine Sensibilität verloren, dieser ist dann der schreckliche Augenblick des Betruges des bösen feindes. Wenn das Gewissen zu sehr vernachlässigt und gleichgültig wird, verliert es seine Sensibilität, dann braucht es die mächtige Kraft der Gnade, damit es wieder erwache. Vielgeliebte Kinder, die Gnaden erhält man mit dem ständigen Gebet, die Gnaden erhält man zahlreich mit dem Fasten und dem Opfer, das meist nutzbringende Fasten ist jenes von der Sünde. Bemüht euch, geliebte Kinder, weder wenig noch viel zu sündigen, bemüht euch, überhaupt nicht zu sündigen, denn die Sünde ist das wahre Unheil, das große Unheil, das euch von Gott entfernt. Pflegt, geliebte Kinder, das Fasten des Körpers, es ist Gott sehr wohlgefällig, aber es dient dazu, den Geist vorzubereiten, die Sünde zu meiden, die das wahre zerstörende Krebsgeschwür ist. Geliebte Kinder, in Gottes Nähe, mit Seiner Kraft könnt ihr alles erlangen, aber fern von Ihm, was könnt ihr tun, Meine Kleinen? Begreift dies gut, geliebte Kinder, Ich wiederhole es euch andauernd, Ich fahre fort es jedem Menschen der Erde zu wiederholen, ihr jedoch, liebe Kinder, seid wenig aufmerksam gegenüber Meinen Worten, ihr seid wirklich zerstreut. Mein Herz, das euch so sehr liebt, wünscht, dass ihr gerettet und in der Freude seid, aber ohne euch Gott zu öffnen mit dem glühenden und inbrünstigen Gebet, könnt ihr nicht die Gnaden des Heils erlangen, weder für euch, noch für eure Lieben, noch für die Welt. Deshalb sage Ich euch, wiederhole Ich euch, werde Ich nicht müde euch zu sagen, zu wiederholen: betet, betet, betet, hört nicht auf es zu tun, Gott will gewähren, aber Er will eure Beharrlichkeit. Liebe Kinder, es erhält viel, wer viel betet; es erhält alles, wer sich an Gott wendet mit Vertrauen und großer Demut.

Die kleine Tochter sagt Mir: „Liebe Mutter, Heilige Mutter, hilf uns beharrlich zu sein im Gebet, mit Deiner Hilfe, Süße Mutter, werden wir alles gut gestalten. Werde unserer nicht überdrüssig aufgrund unserer Schwäche, mit Dir, eng an Dich gedrückt, wollen wir zu Jesus gehen.“

Geliebte Kinder, Ich will euch alle zu Jesus führen, um wahrhaft glücklich zu sein. Gemeinsam loben wir Seinen Namen. Danken wir, beten wir an, beten wir an, beten wir an. Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria