12.03.09
Auserwählte, liebe Freunde,
flüchtet in den Mantel Meiner Unendlichen Barmherzigkeit und habt keine Angst vor dem was geschieht,
vor dem was geschehen muss, wer in Mir ist, ist wie in einer Unzugänglichen
Festung: der feind, mit den seinen, geht drum herum,
aber kann nicht eintreten.
Geliebte Braut, du sagst Mir verbittert: „Mein angebeteter Jesus, halte
die Wucht des bösen auf, das wie eine überlaufender Strom ist, der alles
überflutet. Dies sagst du Mir traurig, kleine Braut. Hier Meine Antwort: die
Menschen gerufen und aufgefordert sich zu ändern, wollen nicht antworten. Ich
bitte um eine allgemeine reuevolle Umkehr, aber es herrscht das aufsässige
Schweigen; Ich zeige starke und deutliche Zeichen, aber sie werden überhaupt
nicht beachtet, als gäbe Ich sie nicht. Du bittest Mich inständig, den
schrecklichen Lauf des bösen aufzuhalten; nicht Ich, Ich Jesus, will das böse,
sondern der immer schlimmer werdende Hochmut des Menschen. Meine Kleine, wer
sich Meiner Liebe nicht öffnet, wird Sklave Meines feindes
und Ich, Ich Jesus, Der Ich jede Seele so sehr liebe, verhindere es nicht, denn
Ich habe die Freiheit gewährt und entziehe sie nicht. Was Ich verlange, erhalte
Ich nicht, die Wahlen sind nicht für Mich, nicht gemäß Meinem Herzen, sondern
gegen Mich, sie zerreißen Mein Herz. Dies ist eine besondere Gnadenzeit, es ist
aber auch eine Zeit großen allgemeinen Hochmuts, Mein feind will Siege
jeglicher Art erringen und Ich, der Ich die Freiheit gewährt habe, verhindere
es nicht. Meine treuen, glühenden Anbeter sind eine kleine Herde im Gegensatz
zu den zahlreichen Hochmütigen, die das Haupt gegen Mich erhoben halten und es
wagen Mich herauszufordern.
Du sagst Mir: „Jesus, Süße Liebe, ich empfinde große Qual wegen dem was
geschieht, die Großen der Erde, jene, welchen Du die Macht gewährt hast,
zertreten Deine Gesetze und beleidigen Dein Wunderbares Herz. Viele ahmen sie
nach und folgen ihnen im Lauf zum Bösen. Du, Liebster, fährst fort
Barmherzigkeit zu schenken, aber sie wird nicht angenommen, ich zittere, wenn
ich Dich in Deinem Mantel der Vollkommenen Gerechtigkeit sehe, dem
Scharlachroten Mantel, ich zittere tief und schließe die Augen um nicht zu
sehen. Ich möchte, dass die aufsässige Welt Dich sehen würde, wenn Du im
strahlenden Licht, mit machtvollem Blick betrachtest was die Hochmütigen der
Erde tun. Angebeteter Jesus, ich möchte Dich niemals im Scharlachroten Mantel
des Vollkommenen Richters sehen, sondern immer in jenem schneeweißen des
Barmherzigen Jesus: möge jeder Mensch der Erde immer das Süße Antlitz der
Barmherzigkeit sehen und niemals Jenes des Vollkommenen Richters Der auch die
unnütz gesprochenen Worte berücksichtigt. Dein Antlitz der Barmherzigkeit
erfüllt das Herz mit dem größten Glück, Dein Blick ist so süß, dass der Mensch sich
im Ozean Deiner Milde und Erhabenheit verliert und aus diesem Wunderbaren Ozean
niemals herauskommen wollte. Ich denke an jenen Augenblick, Süße Liebe, als Du
Dich vor Deinen drei Jüngern verklärtest und Deine Gewänder so weiß wurden, wie
keine Wäscherin es je zustande bringen könnte. Ich denke an das unermessliche
Glück das die Herzen bei dem äußerst erhabenen Bild empfanden, ich kann die
Worte des Petrus: „Stellen wir hier drei Zelte auf“ verstehen. Er sprach diese
Worte ohne zu begreifen was er sagte, so sehr war er außer sich vor Freude. Ich
flehe Dich an, Jesus, zeige der Welt noch ein wenig Dein Antlitz der
Unendlichen Barmherzigkeit, warte mit Deiner Vollkommenen Gerechtigkeit für die
schwer sündige Welt, noch ab.“
Geliebte Braut, Ich habe es eilig, Ich habe es eilig das Angesicht der
Erde zu erneuern, Ich habe es eilig Meine Verheißungen vollständig zu erfüllen,
Ich habe es eilig, auf Erden ein Strom des Glücks fließen zu lassen, wie es ihn
nie gegeben hat, Ich habe es eilig dies zu tun, weil Ich bereits viel Zeit
gewährt habe und gesehen habe, welch schrecklichen Gebrauch man von der Zeit
macht, die Meine Liebe schenkt. Schau dich um, kleine Braut, siehst du Menschen
die Buße tun? Siehst du Menschen die vor den Beichtstühlen Schlange stehen? Siehst
du reuevolle Herzen die sich auf die Brust schlagen? Du sagst Mir mit tiefem
Seufzen: „Ich sehe dies alles wahrlich nicht: niemand will Buße tun und auf
etwas verzichten, auch an Fasttagen sind die Tische reichlich gedeckt und die
Menschen suchen nach erlesenen Speisen. Ich sehe nicht Menschen die ihre Sünden
bereuen und sich auf die Brust schlagen und die Beichtstühle sind leer, es
fehlen manchmal die Beichtväter, so gering ist die Zahl Deiner Priester
geworden. Dies alles sehe ich, Süße Liebe, mit großer und tiefer Traurigkeit
begreife ich Deine erhabenen Worte: „Ich habe es eilig, Ich habe es sehr eilig,
die Dinge zu ändern.“ Ich begreife sie gut. Das Bild der unbußfertigen Welt ist
sehr traurig, die Art Deine Gaben anzuwenden ist erschreckend. Wir, Deine
Kleinsten, alle um die Himmelsmutter geschart, zittern wie Laub im starken Wind
wegen der großen Aufsässigkeit gegenüber Deinen Gesetzen: wir hören jeden Tag
schlimmere Nachrichten, es hat den Anschein, dass die Menschen, hauptsächlich
die Großen der Erde, Dich um die Wette tief kränken wollen. Ich verstehe, dass
Du eine neue Erde willst, ein neues treues und anbetendes Volk, ich begreife,
dass Du die ganze Schöpfung erneuern willst, die vom menschlichen Wahnsinn
schwer angegriffen ist. Angebeteter Jesus, sind die Menschen auf die
Routenänderung bereit? Was werden die Wahnsinnigen der Erde tun, wenn plötzlich
und unerbittlich Deine Vollkommene Gerechtigkeit zuschlagen wird? Ich bebe bei
diesem Gedanken, denn ich sehe so viel allgemeinen Leichtsinn, als wäre auf
Erden ein fortwährender Karneval, ohne jegliche Fastenzeit.“
Geliebte Braut, gebe Ich vielleicht nicht jedem die Möglichkeit sich zu
retten? Sind die Gnaden die herabfallen vielleicht unzureichend? Schweige Ich
vielleicht? Nein, Meine geliebte Braut, es kann sich
retten, wer will, die Gnaden fallen noch reichlich herab und Ich schweige
nicht. Jeder Mensch greife den günstigen Augenblick auf und verschwende ihn
nicht, um ihn dann nicht mehr zurückholen zu können. Bleibe eng an Mich
gedrückt, Meine kleine Braut, bleibe und genieße die Köstlichkeiten Meiner
Ewigen und Treuen Liebe. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.
Jesus















Die Mutter spricht zu den
Auserwählten
Vielgeliebte Kinder, Kinder Meines Herzens, erweist Gott das Lob in
jeder eurer Wahl, verherrlicht Ihn in jeder eurer Entscheidung, seid weder lau,
noch kalt, erinnert euch an die Worte Jesu bezüglich der Lauheit. In dieser
großen Zeit, liebe Kinder, seid ihr gerufen Entscheidungen zu treffen: sie
können wichtig, groß sein, oder auch klein, haltet immer den Willen Gottes vor
Augen und stellt euch diese Frage: „Ist diese Wahl gemäß dem Willen Gottes,
oder nicht?“ Wenn sie gemäß Gott ist, trefft sie mit
Freude, aber wenn sie es nicht ist, ändert sie. Vielgeliebte Kinder, seid
achtsam und bedacht, handelt nicht mit Oberflächlichkeit, um nicht Fehler zu
begehen. Ihr denkt: „Wer aus Oberflächlichkeit Fehler begeht ist weniger
schuldig als jener der sie aus Bosheit begeht.“ Ich sage euch: geliebte Kinder,
meidet die Fehler, sei es die kleinsten wie die größten. Geliebte Kinder, die
Sünde ist immer Sünde, sei es sie wurde aus Leichtsinn, sei es sie wurde aus
Boshaftigkeit begangen; seid achtsam und bedacht. Denkt an eure tägliche
Erfahrung, liebe Kinder: wenn ihr aus Bosheit einen Schaden anrichtet, müsst ihr
diesen gutmachen, wenn ihr aus Oberflächlichkeit einen Schaden anrichtet, seid
ihr dann nicht auch verpflichtet, ihn gutzumachen? Vor dem Allerhöchsten Gott
hat jede Sünde ihre Folgen. Ich sehe, geliebte Kinder, dass viele von euch in
der großen Oberflächlichkeit leben, sie denken nicht, überlegen nicht, reden
ohne vorher zu erwägen, handeln ohne über die Folgen ihres Handelns
nachzudenken. Geliebte Kinder, dies geschehe nicht mehr, ihr habt Verstand und
Willen: nutzt sie für das Gute und lasst diese kostbare und große Zeit in der
alles bereits geschieht und die Reihe von Ereignissen fortwährend sein wird,
nicht unnütz vorübergehen. Jeden Tag des Lebens den Gott euch schenkt, sei eine
kostbare Zeit für den Dienst an Gott und an den Brüdern.
Meine kleine Tochter sagt Mir: „Geliebte Mutter, ich sehe und begreife,
dass der große Mangel dieser Zeit gerade die Oberflächlichkeit im Handeln ist,
als wären die Menschen Wesen ohne Fähigkeit vernünftig zu denken, es geschehen
Dinge die über die Gabe der Vernunft tief nachsinnen lassen. Ich begreife, Süße
Mutter, dass hinter dieser Verwirrung das fortwährende und schreckliche Wirken
des Königs der Lüge ist; der von ihm betrogene Mensch wird wie ein
Wahnsinniger, der sieht was nicht ist und was hingegen ist, nicht sieht. Dies
ist das Übel der Geisteskranken, die Dinge sehen die nicht existieren und sich
weigern zu sehen, was deutlich vor ihren Augen ist. Geliebte Mutter, ich habe
immer gedacht, dass die Lage der Geisteskranken, jene die diese schreckliche
Krankheit haben, schrecklich ist, der Allerhöchste Gott hat Mitleid mit ihnen,
denn sie wissen nicht was sie tun, aber die Großen der Erde die wie Wahnsinnige
handeln, sind sie gerechtfertigt?“
Geliebte Kinder, der Kranke der geistesgestört ist, wird als solcher
von Gott beurteilt, mit Seiner Unendlichen Barmherzigkeit, aber jener der gut
begreift, wird einem anderen Urteil unterzogen, seinen Fähigkeiten zu begreifen
angemessen. Geliebte Kinder der Welt, gebraucht eure Talente um die richtige
Wahl zu treffen: gehört alle Jesus, um Seinen Willen zu begreifen und ihn mit
Freude zu erfüllen, gebraucht, Kinder der Welt, eure Talente zur höchsten Ehre
Gottes und für das Wohl der Brüder. Macht diesen Vorsatz in dieser großen
Fastenzeit, nehmt euch dies vor, solange ihr Zeit habt, merkt euch, dass die
Zeit nicht euer ist und euch nicht gehört. Der Allerhöchste Gott schenkt sie
und nimmt sie wann Er es will. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.
Hl. Jungfrau Maria