13.03.10

 

Auserwählte, liebe Freunde, seid Mir treu, bleibt Mir treu, harrt im Guten aus. Liebt Mich, liebe Freunde und tröstet so Mein Herz, denn die Welt liebt Mich nicht.

 

Geliebte Braut, Mein Blick umfasst die Erde, dringt in die Tiefe jedes Herzens: Ich sehe, dass gegenwärtig wenige Mich lieben. Viele leben, als existierte Ich wahrlich nicht, als wäre Ich nicht ihr Schöpfer, der Erlöser, der Geist der Liebe. Andere haben sich Götzen angefertigt, als Ersatz Meiner Selbst, Wahrer und Einziger Gott. Wie viele Götzen jeglicher Art beten die Menschen dieser Zeit an, um nicht Mir Ehre und Ruhm zu erweisen, der Ich sie mit Liebe erschaffen habe, mit Liebe trage, sie aus Liebe zu Mir rufe!

Du sagst Mir: „Süßester Jesus, geliebter Herr, der Mensch hat immer in sich eine gehörige Portion Torheit gehabt; gegenwärtig sind die Dinge noch schwerer und schwieriger. Dein geliebtes Geschöpf, der Mensch, tut nicht was er tun sollte, er betet Dich nicht an wie Du es verdientest, sondern stellt oft sich selbst an Deinen Platz oder ein Idol. Ich denke an Moses, als er auf dem Berg war und mit Dir, Gott, sprach und die Israeliten die ihn sich verspäten sahen, sich einen goldenen Kalb bauten, den Moses dann zerstörte. Süße Liebe, während die ganze Schöpfung Dich auf ihre Weise anbetet, jeder in anderer Weise: die Vögel mit ihrem süßen Gesang; die Fische mit ihrem freudigen Zucken, die Bäume mit dem Rauschen ihres Laubes, die Bäche mit dem Rauschen der Gewässer, lässt sich der Mensch, der mit Vernunft ausgestattet ist, oft vom schrecklichen geist des bösen betrügen und verfällt dem Hochmut. Süße Liebe, die kleinen Geschöpfe ohne Seele sind fügsam und beten Dich in ihrer Lage an, sie erwarten von Dir, Liebster, die Nahrung; sie freuen sich über das was sie haben und singen Dir ihr Lob der Dankbarkeit und der Liebe. Beim Menschen ist es anders: er hat im Herzen die Wurzel des Hochmuts und will sein wie Du, Gott. Nach der Erbsünde ist die menschliche Natur verwundet geblieben; sie ist krank. Der Mensch begreift nicht, dass Du allein der Arzt bist, Der heilt, Der die Seele erquickt. Ich bin in tiefer Anbetung vor Dir, Wunderbarer Jesus, ich erflehe Deine Vergebung für jeden Menschen der Dich nicht lobt wie Du es verdienst, Dir nicht dankt für die großen Gaben die Du spendest, Dich nicht Tag und Nacht anbetet, wie Du angebetet zu werden verdienst. Jesus, groß, Unendlich ist Deine Liebe: Du hast Dein Leben aus Liebe hingegeben für das Heil jeder Seele; aber der Mensch hat nicht viel verstanden und fährt immer noch fort, nicht zu verstehen. Er verliert sich in den Dingen der Erde und denkt nicht an den Himmel. Ich möchte, dass die ganze Erde Dein Heiligtum werden würde, ich möchte, dass sich von ihr ein fortwährendes Lied des Loben und der Anbetung zu Dir erheben würde. Ich möchte, dass es auf Erden geschähe wie im Himmel, wo alle Dich anbeten und Dein Lob singen! Ich möchte, dass der Himmel die Erde umarmen und sie gemeinsam Dich anbeten würden, Wunderbarer Gott der Liebe! Wird dies jedoch jemals geschehen? Verzeihe, Süße Liebe, verzeihe die menschliche Torheit: der Mensch kann mit Dir alles haben, zuerst auf Erden, dann im Himmel; ohne Dich ist er ein Besiegter, ein Verlierer, ein Nichts. Dies ist die Wahrheit, aber dies haben wenige erfasst, während bereits das dritte Jahrtausend seit Deinem Kommen in die Welt begonnen hat! Ich denke, Angebeteter Jesus, an Deine Worte: „Wenn Ich auf die Erde zurückkehren werde, werde Ich den Glauben finden?“ Ich denke und überlege, sinne darüber nach. Welch tiefen Sinn haben Deine Worte! Der Mensch vermag alleine keinen einzigen Schritt nach vorne zu machen im Glauben; aber wenn Du ihm hilfst, ändert sich alles! Süße Liebe, wirke mit Deiner Macht über jedes Herz, ändere das Angesicht der Erde: jeder Mensch lebe um Dich zu preisen, um Dir zu danken, um Dich anzubeten und es sei kein einziger zu finden, der es nicht tut.“

Liebe Braut, jeder Mensch trifft seine freie Wahl, wie es die Engel taten: einige blieben fügsam und folgsam; sie beten Mich an und sind im größten Glück bei Mir. Andere jedoch lehnten sich auf: sie werden für immer Aufsässige bleiben. Geliebte Braut, wer liebt versteht nicht, wie man nicht lieben kann, aber wer nicht liebt, begreift nicht. Liebe und treue Braut, Ich will Mich immer mehr dem offenbaren, der den Wunsch hat Mich zu kennen und Mir zu dienen: sein Leben wird ein immer erhabenerer Flug werden; aber Ich sage dir: die Stumpfheit wird immer mehr wachsen im Menschen der sich immer hat fernhalten wollen von Mir. Der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen wird wie jener zwischen Licht und Finsternis sein: wer im Licht ist, sieht und begreift, er ist glücklich und hat den Frieden; wer in der Finsternis ist, sieht hingegen nicht, begreift nicht, stöhnt und leidet, sucht, aber findet nicht, will, aber erhält nicht: er ist ein Unglücklicher. Geliebte Braut, Mein Herz will jedem menschlichen Wesen das Glück geben, aber Es lässt ihn frei in der Wahl: er kann alles haben mit Mir; er kann alles verlieren ohne Mich. Meine Kleine, dein Herz, eng an Mein Göttliches gedrückt, sei freudig. Genieße die Köstlichkeiten Meiner ewigen und Treuen Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, wiederholt euch immer: „Gott liebt mich, Gott liebt mich, Gott liebt mich.“ Wiederholt dies morgens beim Erwachen, abends bevor ihr einschläft. Diese wunderbare Wahrheit dringe in das Herz hinein, in den Verstand, in jeder Faser des Seins. Wenn ihr dies gut verstanden habt, sage Ich euch, dass eine große, tiefe und erhabene Freude in euch eintritt, die euch auf Erden nie verlassen wird und im Himmel sich unendlich verstärken wird. Nun überlegt mit Mir, der Himmelsmutter: wenn einer sich geliebt, von Gott so sehr geliebt fühlt, verschwinden die Probleme und die Sorgen, sie lösen sich auf wie Nebel in der Sonne, aufgrund der Gewissheit, dass Gott für alles sorgt für Sein geliebtes Geschöpf. Geliebte Kinder, welche ist die große Qual des Menschen? Überlegt: die größte ist die Furcht, nicht genügend geliebt zu sein, von allen vergessen zu sein, sich zu fühlen wie ein armseliges graues Atom im unermesslichen Universum. Geliebte Kinder, schaut, wie es das kleine Kind macht: es sucht nur Liebe von jenen die es umgeben, es will ein Lächeln der Liebe, es will eine süße Umarmung, ein freundliches Wort, dies vor allem wünscht es, nachher kommen die Gaben und alles andere. Seht, liebe Kinderlein, der Mensch ist in seinem Inneren immer ein kleines Kind, das Liebe sucht, Liebe will und sehr traurig und unruhig ist, wenn er sie nicht findet. Liebe Kinder, wenn der Mensch zu begreifen gelangt, dass Gott ihn liebt, dass Gott ihn aus Liebe erschaffen hat, dass Er ihn aus Liebe trägt. Dass Er ihn zu Seiner Zärtlichen Liebe ruft, ist er glücklich, glücklich, glücklich. Die Freude Gottes ist nicht jene der Welt, die nur einen Augenblick dauert und sich dann auflöst und oft Bitterkeit zurücklässt. Die Freude Gottes ist ein Crescendo: sie beginnt in der Seele und geht dann in jede Faser ein, lässt das ganze Sein von neuem Leben pochen.

Geliebte Tochter, oft sagst du Mir: „Geliebte Mutter, liebe Mutter, wie schön ist es, Jesus und Dich als Wunderbare Freunde zu haben! Man empfindet wie das kleine Kind, das an der Hand der Mutter und des Vaters schreitet: es hüpft fröhlich und singt und blickt nun zu einem, nun zum anderen. Siehe das lebendige Zeugnis einer Erfahrung der Freundschaft mit Jesus.“

Liebe Kinder, Ich sage euch seit Jahren dieselben Dinge. Nehmt euch Meine Worte zu Herzen, lässt sie tief eindringen, um stets die Freude, den Frieden, die lebendige und pochende Hoffnung in euch zu haben. Liebe Kinder, wer die wahre Freundschaft mit Jesus hat, fliegt auf Seinen Flügeln und genießt, bereits auf Erden einen Vorschuss der Köstlichkeiten des Himmels. Ich sage euch deshalb: ihr alle, liebe Kinder der Welt, entscheidet euch für Jesus, öffnet euch Seiner Wunderbaren Liebe. Nur in Gott ist der Friede, nur in Ihm ist die Freude; sucht nicht anderswo, macht euch nichts vor, fällt nicht in den Betrug des arglistigen höllischen feindes! Es gibt keinen Frieden ohne Gott im Herzen und im Verstand¸ es gibt keine Freude ohne Ihn! Begreift ihr Meine Worte gut, jene die Ich seit langer Zeit zu euch sage und euch wiederhole?

Die geliebte Tochter sagt Mir: „Mutter, Liebste Mutter, Deine Worte sind ein erhabener Balsam für die Seele. Wir wollen tun was Du verlangst. Der Wille Gottes sei immer unserer: was Er will, wollen auch wir!“

Liebe Kinder, welche Freude empfinde ich für eure ehrlichen Worte, die eurem liebenden Herzen entspringen!

Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen, danken wir. Beten wir an, beten wir an, beten wir an! Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria