18.03.10

 

Auserwählte, liebe Freunde, fürchtet nicht, denn Ich, Ich Jesus, bin mit euch. Zittert nicht, was auch geschehen mag: Ich, Ich Jesus, helfe euch, beschütze euch, stehe euch bei. Wenn Ich mit euch bin, wer kann gegen euch sein? Wenn Ich nein sage, wer kann ja sagen?

 

Geliebte Braut, jene die Mir das Herz und den Verstand geschenkt haben, damit Ich in ihnen wirke, welche Bange sollten sie haben? Wenn Ich mit Macht in der Gegenwart wirke, werde Ich es in der Zukunft vielleicht nicht noch stärker tun? Sage Mir.

Du sagst Mir: „Süße Liebe, Jesus, Unendliche Süßigkeit jeder Seele, wer Dein ist fürchtet nicht, stöhnt nicht, verzagt nicht, was auch geschehen mag; aber verzeihe, wenn es immer den Augenblick der Betrübnis gibt wenn die Dinge sehr schlecht gehen. Im Menschen ist große Schwachheit: im Guten fühlt er sich stark und zuversichtlich, aber wenn die Dinge sich ändern, ist sofort der Augenblick der Verwirrung, der Trostlosigkeit da. Dies geschieht auch dem, der ganz auf Dich vertraut: es ist die Schwäche der menschlichen Natur, die zittert und wegen jeder Kleinigkeit zusammenzuckt! Ich habe große, starke, stattliche Männer bei der harten Prüfung zusammenbrechen und wie Küken piepsen sehen. Verzeihe! Verzeihe! Verzeihe, Süße Liebe; Du kennst alles gut und es entgeht Dir nicht, was im Herzen vorgeht! Du hast zu Deinen Jüngern oft gesagt: „Menschen schwachen Glaubens, wenn ihr wirklich geglaubt hättet, wäre dies nicht geschehen.“ Süße Liebe, diese Worte wirst Du sicher erneut wiederholen müssen, denn der Mensch, auch wenn er Dich im Herzen und im Verstand hat, ist immer schwach. Zu Deinen Füßen erflehe ich Deine Vergebung für jede menschliche Schwäche, für jeden Menschen der Dich enttäuscht.“

Geliebte Braut, Ich kenne die menschliche Natur und seine äußerste Hinfälligkeit gründlich. Gewiss verzeihe Ich den flüchtigen Augenblick der Verwirrung; Ich verzeihe ihn gewiss, aber Ich wünsche, dass er nur einen Moment dauere. Wer ganz auf Mich vertraut, muss sich Meines Eingriffs sicher sein. Sage Mir, kleine Braut, wann habe Ich Mein geliebtes Geschöpf jemals lange stöhnen lassen, piepsen lassen wie ein Küken, ohne es zu trösten?

Du sagst Mir: „Niemals! Niemals! Niemals Unendliche Liebe, hast Du dies getan. Du greifst ein, um beizustehen und zu trösten, denn Dein Herz ist jenes eines Vaters ganz Güte und Zärtlichkeit. Wer in der Prüfung ist, möchte allerdings, dass sie sofort aufhörte, aber so ist es nicht: Deine Zeit ist die richtige, Deine Denkweise ist die Vollkommene, meist sehr anders als unsere. Wer auf Dich vertraut, wird nicht enttäuscht, ist nie enttäuscht worden und wird es nie sein. Wer auf Dich vertraut, ist wie einer der sein Haus auf dem festen Felsen gebaut hat: die Winde brausen, es fällt der Regen, aber es widersteht und stürzt nicht ein. Nicht so ist es für den, der nicht auf Dich vertraut: er ist wie ein Blatt das der Wind umherwirbelt, in die Lüfte weht und dann zu Boden fallen lässt, wo es dann verwest.“

Geliebte Braut, du hast richtig gesprochen. Sehr elend wird das Leben dessen, der auf seine eigenen Kräfte, auf seine Freunde, auf andere wie er vertraut und nicht auf Mich. Denke an Meine Worte, im Buch Meiner Liebe (Bibel) öfters wiederholt: „Verdammt der Mensch, der auf den Menschen vertraut.“ Ich habe dir das Beispiel eines Blinden gemacht, der sich an einen anderen Blinden lehnt; eines Lahmen der bei einem anderen wie er Halt sucht. So ist der Mensch der sich nicht an Mich, Gott, um Hilfe wendet, sondern auf seine eigenen Kräfte zählt. Er gleicht dem, der auf Sand gebaut hat und manchmal sehr zufrieden ist, ein großes Haus errichtet zu haben; gerade dann, wenn er es mit Genugtuung betrachtet, kommt der Sturm mit Wind und Regen. Es stürzt ein und was bleibt von der aufgebrachten Mühe es zu bauen? Geliebte Braut, wer ohne Mich in Herz und Sinn wirkt, schafft vergeblich, früher oder später verliert er alles.

Du sagst Mir: „Süße Liebe, manchmal meint der Mensch es zu schaffen ohne Dich im Herzen und im Verstand, weil Du, Jesus, Unendliche Liebe, viel Geduld hast: Du wartest, wartest auch ein Leben lang auf eine Änderung; Du bist langsam im Erzürnen und Groß in der Liebe. Der törichte Mensch meint in seiner Torheit fortzufahren, weil er alles gut voranschreiten sieht, er bildet sich ein, alles auch ohne Dich tun zu können. Nur zuletzt greifst Du ein, denn jede Seele ist Dir unermesslich teuer und Du willst deren Heil. Mein kleines Herz ist gerührt von Deiner Unendlichen Größe, Güte, Zärtlichkeit. Unendliche Liebe, wie anders bist Du, als wir! Wenn uns jemand etwas zuleide tut, sind wir zornig und möchten es ihm sofort heimzahlen. Unsere Impulsivität möchte handeln, nur der von Dir, Jesus, geformte Verstand bremst sie, nur ein Herz in dem Du wohnst, fährt fort zu lieben und zu ertragen. Jesus, sei stets gepriesen, gelobt, gedankt, angebetet! Es komme bald der Tag an dem sich von jedem Winkel der Erde ein sanftes Lied der Liebe zu Dir erhebt, Unendliche Köstlichkeit jeder Seele.“

Geliebte Braut, jeder Mensch begreife gut, dass er alles haben kann, wenn er sich Mir öffnet, aber alles verliert, wenn er sein Herz Meiner Liebe verschlossen hält. Bleibe glücklich in Mir, liebe und treue Braut. Genieße die Köstlichkeiten dieses Tages. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, Gott schaut zu euch, Er sehnt sich nach euch, Er liebt euch. Seht ihr, wie Jesus am Kreuz die Arme ausgebreitet hat? Seht ihr, dass Er euch erwartet? Wartet Er vielleicht nur auf einige, geliebte Kinder? Wartet Er auf die Bevorzugten? Nein, Meine Kleinen, vor Gott seid ihr alle gleich, es gibt nicht die Bevorzugten Seiner Liebe. Begreift die Sprache des Kreuzes, das ihr alle immer vor euren Augen habt, begreift die erhabene Sprache der Liebe. Wenn Jesus euch Seine ganze Liebe schenkt, warum zögert ihr oft, Ihm euer kleines Herz zu schenken? Ist es vielleicht nicht das schönste und erhabenste, so sehr geliebt zu sein? Jeder Mensch wünscht nichts anders als zu lieben und geliebt zu sein. Dies ist seine süße, innige und wunderbare Sehnsucht. Kinder der Welt, antwortet der Himmelsmutter die mit Freude unter euch ist, um euch die unendliche Schönheit des Himmels zu zeigen. Habt ihr vielleicht im Inneren eine andere Sehnsucht als die Liebe? Prüft euch, liebe Kinderlein.

Die kleine Tochter sagt Mir: „Mutter, wir wollen geliebt sein. Wir wünschen es über alles: gerade wegen dieser unserer allgemeinen Sehnsucht, hat Gott uns zwei wunderbare Mütter geschenkt: die irdische Mutter und die Himmelsmutter. Beide sind eine wunderbare Gabe des Herzens Gottes. In den ersten Lebensjahren sehen wir das süße und liebevolle Antlitz der irdischen Mutter. Aus dem Herzen schwindet nie ihr süßes Antlitz: es ist eingeprägt und niemand kann es vergessen. Jesus, Der jeden Menschen gründlich kennt, hat dann bevor Er starb, Dir, Süßeste, Seiner Heiligsten Mutter, die ganze Menschheit aller Zeiten anvertraut. Milde Mutter, Du bist äußerst liebevoll. In Deinen Armen wollen wir leben, in Deinen Armen sein, bis zum letzten Atemzug. Dies wollen wir alle auf Erden, auch wenn wir nicht alle es äußern können.“

Geliebte Kinder, Mein lebhafter Wunsch ist es, euch alle jeden Augenblick des Lebens eng an Mich gedrückt zu halten: in der Freude, um euch zuzuflüstern, dass sie immer von Jesus kommt, immer von Ihm, Seinem überaus Zärtlichen Herzen entströmt; im Schmerz um euch liebevoll zu sagen, dass er nicht von Ihm stammt. Er will den Schmerz Seiner Geschöpfe gewiss nicht, aber Er lässt ihn zu, um dann eine größere, höhere, erhabenere Freude zu geben. Liebe Kinderlein, begreift, begreift dass der Schmerz nie von Gott kommt, sondern von Ihm erlaubt ist, um euch mehr zu geben. Ihr denkt sofort an die Krankheiten, an die schmerzvollsten und sagt: „Wie ist es möglich, dass jener Schmerz als eine Gabe Gottes zu betrachten ist?“ Dies denkt ihr und Ich sage euch, dass er es ist. Das Leid ist sehr sühnend, sei es jenes des Körpers, sei es jenes des Geistes. Denkt an das Opfer Jesu: es war nicht nur ein schreckliches Leid des Körpers, sondern auch ein entsetzliches Leid des Geistes, da Er Sich von allen verlassen fühlte. Indem ihr an das Kreuz denkt, das Kreuz betrachtet, das Kreuz anbetet, begreift den Wert des Leids, seine große Bedeutung: es ist erlösend. Jesus erlangt das Heil der Menschheit aller Zeiten durch Sein Kreuz. Wer Es annimmt, ist gerettet und die Freude geht in Strömen in ihn ein; wer das Kreuz Jesu nicht annehmen will, kann nicht das Heil haben. Auf das Heil verzichten ist des Menschen freie Wahl. Geliebte Kinder, nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Jesu mit Freude nach: mit viel Freude, Jesus ist am Kreuz gestorben, aber Er ist dann auferstanden. Wer mit Ihm stirbt, ersteht mit Ihm um dann nicht mehr zu sterben.

Gemeinsam beten wir an, beten wir das Kreuz an! Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria