23.03.10

 

Auserwählte, liebe Freunde, die Drangsale die stöhnen lassen, werden nicht mehr lange dauern. Euer Herz sei freudig in Mir, denn es ist in Meinem Plan, euch Freude zu bereiten auch auf Erden, bevor Ich sie euch im Himmel gebe.

 

Geliebte Braut, jeder Mensch muss auf Erden sein Kreuz tragen, aber wenn er sich Mir öffnet und sich den Verstand erleuchten lässt, wird das Kreuz leicht und der erleuchtete Verstand erfreut sich Meiner Wunder. Ich habe oft gesagt, dass jener der an Mich glaubt, Meine erhabensten Wunder sehen wird, aber Ich muss hinzufügen, dass wer an Mich glaubt, bereits Meine wunderbaren Werke sieht, weil Ich, Ich Gott, die Sehkraft seines Herzens schärfe. Kleine Braut, an jedem Tag wirke Ich große Wunder, aber wer merkt es? Nur wer sein Herz eng an Meines gedrückt hat, sieht und hört, betrachtet und freut sich. Begreift deshalb gut, wie wichtig es ist, einen festen und tiefen Glauben zu haben. Viele Wunder vollbringe Ich, um die Herzen zu erfreuen, aber die Ungläubigen sind wie Blinde denen man die schönsten Dinge zeigen kann: sie staunen darüber nicht. Denke an ein wunderschönes Bild das vor einem Blinden ist: was kann dieser sagen? „Ich sehe nichts, deshalb erfreue ich mich nicht dieser Schönheit.“ Lasse einen Tauben erhabene Musik hören: sie rührt sein Gemüt nicht; es ist als gäbe es sie nicht. Geliebte Braut, wer an Mich glaubt, ist einer der immer große Freude empfindet, denn Ich wirke fortwährend Wunder in seinem Leben: je tiefer der Glaube, desto stärker die Freude und das Staunen über das was Ich vollbringe. Denke nicht, Meine Kleine, nur an äußerliche Dinge, denke auch an die Innerlichen. Meine Wunder sind in der Tat innerlich und äußerlich. Siehst du, wie das Leben mancher trocken ist in dieser Zeit? Du hörst von Unruhe, von Depression, von großer Einsamkeit, von Trockenheit sprechen; welche Erklärung gibst du diesen schrecklichen Übeln die die Menschheit dieser Zeit befallen haben? Nicht wenige sind jene, die das Leben zu hassen gelangen.

Du sagst Mir: „Süße Liebe, diese schrecklichen Übel sind sehr verbreitet, da der Glaube vieler ein rauchendes Lichtlein geworden ist, das beim starken Wind der bläst, nahe daran ist zu erlöschen. Du vollbringst gewiss jeden Tag und in jedem Leben Deine Wunder, aber wer begreift sie? Es gibt, das stimmt, eine wunderbare äußerliche Welt, aber die Innerliche ist es noch mehr. Ohne den Glauben an Dich wird diese ganze Schönheit nicht erkannt. Der Mensch ohne den Glauben kann mit einem dürren Stamm verglichen werden: wenn auch viel Regen fällt, bleibt er wie er ist und ändert sich nicht. Wer an Dich glaubt und Dir die Türen des Herzens weit aufgemacht hat, kann mit einem schönen und üppigen Garten verglichen werden: jeden Tag blüht eine neue Blume, jeden Tag riecht man einen neuen Duft. Dies, Süße Liebe ist mein Gedanke. Was dann das Betrachten Deiner Wunder anbelangt, könnte man nie aufhören zu reden, denn Du wirkst viele Wunder und schenkst viele Gaben, sie sind unzählig. Dies behaupte ich, Jesus, Angebeteter Herr: die Wunder der Schöpfung sind zahlreich, sie sind unter unseren Augen jeden Tag und lassen uns staunen; aber jene die Du im Geiste vollbringst, sind noch herrlicher. Je mehr man sich Dir nähert, Heiligster, desto größer sind die Köstlichkeiten. So viel schenkst Du, Großzügige Liebe, so viel, aber so wenig verstehen die Menschen, weil ihr Herz von Deinem Göttlichen zu weit entfernt ist!“

Geliebte Braut, Mein Wunsch ist immer jener Glück zu schenken, Frieden zu schenken, das Leben einen ebenen und sicheren Flug zur Ewigkeit werden zu lassen. Dies will Ich, aber es ist notwendig, dass das Herz sich Meiner Liebe öffne. Nur so kann Ich Meine Wunder zeigen und Meine Köstlichkeiten genießen lassen. Kleine Braut, der Mensch kann wählen: er kann alles haben mit Mir, er kann auch alles verlieren ohne Mich; er ist frei und was er wählt, hat er.

Du sagst Mir: „Süße Liebe, wenn Du jeder Seele in Gefahr gewähren würdest das Entsetzen der Hölle zu sehen, die Verzweiflung jener die Dich verloren haben, gäbe es gewiss eine allgemeine reuevolle Umkehr, aber Dein überaus grausamer und schlauer feind betrügt und verführt und die Menschen fallen in sein Netz, wie Fliegen in jenes der schlauen Spinne.“

Geliebte Braut, Ich erleuchte jedem Menschen den Weg, damit er ihn bis zum Schluss beschreite; kann Ich mehr tun für das Heil der Welt, als das was Ich bereits tue?

Du sagst Mir: „Süßeste Liebe, die Menschen der Vergangenheit waren starrsinnig, jene der Gegenwart sind noch schlimmer! Werde nicht müde, Heiligster Jesus, immer dieselben Dinge zu wiederholen; umhülle die Menschheit mit Deiner Barmherzigkeit. Durch Dein glänzendes Licht ändere sich die Welt.“

Geliebte Braut, Ich werde Licht spenden, immer mehr Licht, aber die freiwilligen Blinden werden es nicht sehen wollen. Bleibe glücklich in Meinem Herzen und genieße Dessen Köstlichkeiten der Liebe. Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

 

Jesus

 

 

Die Mutter spricht zu den Auserwählten

 

Vielgeliebte Kinder, die Himmelsmutter lässt euch nicht allein. Fürchtet nicht: Sie ist mit euch, um euch zu helfen auf dem Weg zur Herrlichkeit des Paradieses. Kinder Mein, wisst ihr, was der Allerhöchste Gott für euch geplant hat? Er hat euch gewiss nicht für den Schmerz erschaffen, sondern für die große Freude mit Ihm. Meine Kleinen, die Liebe Gottes begleitet euch und Sein Süßer Blick ist immer über euch. Wenn euch Traurigkeit ergreift, sagt ihr: „Denkt Gott an mich?“ Dies sagt ihr, ohne zu überlegen, dass ihr aus Liebe erschaffen worden seid und Gott euch in Seiner Liebe wünscht. Kinder, öffnet gut den Sinn, lasst euch nicht vom schrecklichen höllischen feind betrügen. Begreift, dass Gott Liebe ist; denkt immer und lange über diese Worte nach: Gott ist Liebe. Wenn ihr dies verstanden habt, wisst ihr bereits alles. Kann die Liebe die geliebte Person verlassen? Wenn euch Traurigkeit ergreift und alles schlecht geht, denkt und sinnt über die Größe des Göttlichen Gefühls nach. Der feind will euch gerade in jenem Augenblick versuchen und betrügen. Denkt an die Versuchungen Jesu: überlegt und begreift: er will euch von Gott entfernen, von Seiner Süßesten Liebe, deshalb will er euch glauben lassen, dass Er euch nicht liebt und euch verlassen hat. Kann eine süße Mutter ihr Kleines verlassen? Kann sie es vergessen? Überlegt und gebt euch die Antwort, indem ihr auch an eure Erfahrung denkt. Kinder, begreift, dass Gott, Der die Liebe ist, eine Süße Mutter ist, ein Vater Der für alles Sorge trägt. Wenn ihr nicht verlässt, werdet ihr gewiss nie verlassen werden. Im Schmerz verwirrt euch nicht, lasst euch nicht von Mutlosigkeit ergreifen, geliebte Kinder, sondern sagt: „Jesus liebt mich, Er liebt mich zärtlich. Ich erflehe Seine Hilfe und werde sie gewiss erfahren.“ Dies sind die Worte die ihr sagen müsst, dann sofort, mit großer Demut, aber auch mit großem Vertrauen, wendet euch an Ihn und bittet um Hilfe. Wenn ihr eure irdischen Eltern um Hilfe bittet, erhält ihr vielleicht eine Absage? Sind sie nicht bereit euch zu Hilfe zu eilen? Wenn sie dies tun, wie viel mehr könnt ihr auf die Unendliche Zärtlichkeit Gottes zählen!

Meine kleine Tochter sagt Mir: „Geliebte und Heiligste Mutter, Deine Worte sind immer der großen Hoffnung und füllen das Herz mit wahrer Freude. Wenn wir sehen, dass die Dinge schlecht laufen, verfallen wir der Verzagtheit. Sofort haben wir diese Reaktion; nur in einem zweiten Moment versuchen wir zu überlegen. Wenn der Glaube stark ist, wenden wir uns an den Allerheiligsten Gott, aber wenn er schwächer ist, lassen wir uns gehen. Geliebte Mutter, gerade wenn wir am schwächsten sind, halte unsere zitternde und schwache Hand gut fest; lasse uns Deine Liebe spüren und verzeihe unsere Hinfälligkeit!“

Geliebte Kinder, die Himmelsmutter verlässt euch gewiss nicht. Ihr allein könnt Sie verlassen, denn Gott hat euch die Freiheit gegeben und ihr könnt sie anwenden wie ihr wollt. Liebe Kinder, die Prüfungen werden nicht fehlen, aber die Himmelsmutter wird immer bei euch sein, wenn ihr es wünscht.

Gemeinsam loben wir, danken wir. Beten wir an, beten wir an, beten wir an! Ich liebe euch alle.

Ich liebe dich, Mein Engel.

 

Hl. Jungfrau Maria